Bachelorarbeit, 2017
64 Seiten, Note: 2,0
1 Einleitung
1.1 Problemstellung und Ziel der Arbeit
1.2 Gang der Untersuchung
2 Grundlagen des Marketings
2.1 Begriff und Ziele des Marketings
2.2 Geschichte des Marketings
2.3 Elemente des Marketings
2.4 Prozess des Marketings
2.5 Marketingstrategien
2.6 Kriterien zur Beurteilung eines erfolgreichen Marketings
2.7 Marketing in der Praxis
3 Social-Media-Marketing als Form des Marketings
3.1 Begriff und Ziele des Social-Media-Marketings
3.2 Historische Entwicklung des Social-Media-Marketings
3.3 Besonderheiten der Konsumenten im Social-Media-Bereich
3.4 Social-Media Werbekanäle
3.5 Social-Media-Marketingstrategien
3.6 Gestaltungsmöglichkeiten des Social-Media-Marketings
3.7 Kontrolle des Erfolges des Social-Media-Marketings
3.8 Besondere Aspekte des Social-Media-Marketings
3.9 Bewertung der Möglichkeiten des Social-Media-Marketings
4 Fallstudien: Social-Media-Marketing als Instrument des Marketings
4.1 Fallstudie: True Fruits GmbH
4.2 Fallstudie: REWE-Group
4.3 Fallstudie: L´Oréal S.A.
4.4 Vergleichende Analyse und Handlungsempfehlungen
5 Schlussbetrachtung
Diese Arbeit untersucht die Bedeutung und praktische Umsetzung von Social-Media-Marketing (SMM) als integralen Bestandteil moderner Marketingstrategien. Dabei wird der Frage nachgegangen, wie Unternehmen durch soziale Netzwerke trotz rechtlicher Risiken und veränderter Konsumentenbedürfnisse eine erfolgreiche, authentische Interaktion mit ihren Zielgruppen aufbauen und ihre Markenpräenz stärken können.
3.1 Begriff und Ziele des Social-Media-Marketings
Damit der Begriff des Social-Media-Marketings (SMM) eingeordnet werden kann, muss zunächst ein grundlegendes Verständnis darüber geschaffen werden, durch welche Eigenschaften Social-Media (SM) bzw. das SMM charakterisiert werden.84
SM ist eine Form des Onlinemarketings, welches soziale Medien für die eigenen Zwecke nutzt. Um SMM zu verstehen, muss zuerst der Begriff SM näher betrachtet werden. Technisch gesehen stellt das sog. Web 2.0 mit seinen zentralen Prinzipien keine großartige Neuerung dar. Ebenso ist es auch kein vollkommen überarbeitetes World Wide Web. Viele darin enthaltene Ansätze und Technologien existieren bereits seit mehreren Jahren. Jedoch mangelte es zu Beginn daran, die Möglichkeiten und enthaltenen Ansätze ernsthaft einzusetzen. SM ist somit nicht als technologische Ära, sondern vielmehr als eine veränderte Wahrnehmung, altbekannter Techniken zu sehen. Dabei handelt es sich um eine neue Verhaltensweise der Internetnutzer (User), welche nun eigenständig Inhalte generieren und verbreiten und darüber hinaus in den direkten Dialog mit Unternehmen treten.85 Informationen und Aussagen zu Unternehmen oder Marken werden durch das SM somit nicht mehr ausschließlich von autorisierten Unternehmensvertretern verbreitet, sondern durch eine Vielzahl von Usern. Diese generieren Inhalte in Blogs, Communities, Kommentarseiten, Videoplattformen etc. und verbreiten somit persönliche Erfahrungen, Erwartungen und Einschätzungen über das SM.86 Diese generierten Inhalte werden als User Generated Content (UGC) bezeichnet und werden über das Internet und sie SM-Plattformen wie ein Virus verbreitet. Der Begriff Web 2.0 konzentriert sich auf die Verhaltensweisen der Nutzer. Dagegen bezieht sich der Begriff der sozialen Medien auf die verschiedenen Ausprägungsformen des Web 2.0. Die sozialen Medien umfassen somit Bündel internetbasierter Anwendungen.87
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die zunehmende Bedeutung von Internet und Social Media für die Kommunikation und stellt das Ziel und den Gang der Untersuchung dar.
2 Grundlagen des Marketings: Dieses Kapitel definiert Marketing als ganzheitliches Konzept und zeichnet dessen historische Entwicklung von der Produktions- bis zur Netzwerkorientierung nach.
3 Social-Media-Marketing als Form des Marketings: Es wird die Abgrenzung sowie Funktionsweise von SMM im Kontext des Web 2.0 erläutert, inklusive der Besonderheiten und Risiken bei der Nutzung sozialer Medien.
4 Fallstudien: Social-Media-Marketing als Instrument des Marketings: Anhand dreier Unternehmen werden praxisnahe SMM-Strategien, Methoden des Recruitings und die Arbeit mit Influencern analysiert.
5 Schlussbetrachtung: Die Arbeit schließt mit einer zusammenfassenden Bewertung der Chancen und Herausforderungen für Unternehmen im digitalen Zeitalter.
Social-Media-Marketing, SMM, Marketingstrategie, Web 2.0, User Generated Content, Influencer Marketing, Marketingprozess, Erfolgskontrolle, Kundenbeziehungsmanagement, Viral Marketing, Shitstorm Management, Markenbekanntheit, Kundenbindung, Digitales Marketing, Unternehmenskommunikation
Die Arbeit analysiert die Einordnung und Anwendung von Social-Media-Marketing als moderne Ergänzung bzw. Weiterentwicklung klassischer Marketinginstrumente.
Zentrale Themen sind die theoretischen Grundlagen des Marketings, die spezifischen Dynamiken sozialer Medien im Web 2.0, rechtliche Aspekte sowie die praktische Umsetzung bei namhaften Unternehmen.
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Unternehmen soziale Medien erfolgreich in ihre Unternehmensstrategie integrieren können, um mit Kunden und Stakeholdern zu interagieren und Ziele wie Markenbekanntheit oder Recruiting zu erreichen.
Die Arbeit nutzt eine Literaturanalyse zur theoretischen Fundierung und überträgt diese Erkenntnisse in Fallstudien auf die spezifische Praxis einzelner Unternehmen.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Herleitung des SMM und die anschließende Überprüfung der theoretischen Annahmen in drei Fallbeispielen aus verschiedenen Branchen.
Die wichtigsten Begriffe sind SMM, Kundenbindung, User Generated Content, Employer-Branding und die strategische Erfolgskontrolle.
True Fruits dient als Beispiel für eine Marke, die durch bewusste Provokation und Verzicht auf klassische Leitlinien im Social Media sehr erfolgreich polarisiert und eine hohe Kundenbindung erzielt.
REWE nutzt Plattformen wie Snapchat gezielt für das Employer-Branding, um junge Auszubildende anzusprechen, indem authentische Einblicke und direkte Interaktionen mit Influencern ermöglicht werden.
L´Oréal nutzt Social Media als Multi-Channel-Marketing, wobei eine individuelle Anpassung an Länder und Marken erfolgt, um bei der großen Markenvielfalt konsistente und wertstiftende Kommunikation zu gewährleisten.
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