Masterarbeit, 2024
151 Seiten, Note: 1,0
1. Einleitung
1.1. Hintergrund und Problemstellung
1.2. Forschungsstand
1.3. Zielsetzung und Forschungsfragen
1.4. Methodik und Aufbau der Arbeit
2. Die nachhaltige Resilienz in der Projektentwicklung urbaner Quartiere
2.1. Grundlagen urbaner Quartiersentwicklung
2.1.1. Begriffsabgrenzung urbanes Quartier
2.1.2. Das Gesamtkonzept urbaner Quartiere
2.1.3. Der Projektentwicklungsprozess im urbanen Quartier und die Rolle der Projektentwickler
2.2. Resilienz in der Projektentwicklung urbaner Quartiere
2.2.1. Die urbane Resilienz
2.2.2. Die primären Stressoren eines urbanen Quartiers
2.2.3. Resilienzstärkung in der Projektentwicklung urbaner Quartiere
2.3. Der Einfluss von Nachhaltigkeit auf die Resilienz urbaner Quartiere
2.3.1. Die Relevanz von Nachhaltigkeit für urbane Quartiere
2.3.2. Nachhaltige Quartiersentwicklung als Schlüssel urbaner Resilienz
2.4. Das neue Konzept: Nachhaltige Resilienz in der Projektentwicklung urbaner Quartiere
3. Die ökonomischen, ökologischen und sozialen Strategien zur Stärkung einer nachhaltigen Resilienz
3.1. Strategie 1: Weiterentwickelbarkeit, Mischung und Vielfalt
3.1.1. Weiterentwickelbarkeit
3.1.2. Nutzungsmischung
3.1.3. Soziale Vielfalt
3.2. Strategie 2: Zukunftsfähige Quartierskonzepte – digital, grün und klimaoptimiert
3.2.1. Digitalisierung in Planung, Bau und Nutzung
3.2.2. Grün-blaue Infrastrukturkonzepte
3.2.3. Nachhaltig innovative Mobilitätskonzepte
3.2.4. Energieoptimierte Quartierskonzepte
3.3. Strategie 3: Stärkung der Quartiersgemeinschaft
3.3.1. Partizipation im urbanen Quartier
3.3.2. Förderung von Kommunikation und Begegnung
3.3.3. Identitätsschaffung
3.4. Best Practice Beispiel „maxfrei“
3.4.1. Umsetzung Strategie 1: Weiterentwickelbarkeit, Mischung und Vielfalt
3.4.2. Umsetzung Strategie 2: Zukunftsfähige Quartierskonzepte – digital, grün und klimaoptimiert
3.4.3. Umsetzung Strategie 3: Stärkung der Quartiersgemeinschaft
4. Das „Ostend“ Hildesheim
4.1. Beschreibung des „Ostend“
4.1.1. Makrolage
4.1.2. Mikrolage
4.2. Der städtebauliche Rahmenplan
4.3. Das Gesamtkonzept des „Ostend“
4.4. Die Nutzungs- und Anbieterstruktur im „Ostend“
4.5. Bewertung der bisherigen Umsetzung der Strategien zur Stärkung nachhaltiger Resilienz
4.5.1. Umsetzung Strategie 1: Weiterentwickelbarkeit, Mischung und Vielfalt
4.5.2. Umsetzung Strategie 2: Zukunftsfähige Quartierskonzepte – digital, grün und klimaoptimiert
4.5.3. Umsetzung Strategie 3: Stärkung der Quartiersgemeinschaft
5. Projektentwicklung Baufeld 6
5.1. Projektumgebung und Rahmenbedingungen
5.1.1. Mikrolage im Quartier
5.1.2. Baurechtliche Vorgaben
5.2. Markt- & Wettbewerbsanalyse
5.2.1. Der Wohnimmobilienmarkt und Wettbewerb in Hildesheim
5.2.2. Förderung studentisches Wohnen
5.2.3. Der Gewerbeimmobilienmarkt und Wettbewerb in Hildesheim
5.3. Nutzungskonzept
5.3.1. Das Untergeschoss
5.3.2. Das Erdgeschoss
5.3.3. Das erste Obergeschoss
5.3.4. Das zweite Obergeschoss
5.3.5. Das dritte Obergeschoss
5.3.6. Die Umsetzung der Strategien zur Stärkung nachhaltiger Resilienz
5.4. Wirtschaftlichkeitsbetrachtung
5.4.1. Gebäudeannahmen
5.4.2. Kosten
5.4.3. Einnahmen
5.4.4. Wirtschaftlichkeitsbetrachtung mittels Frontdoor-Approachs, DCF-Analyse und Ermittlung des IRR
5.5. Risikoanalyse mittels SWOT-Analyse
5.5.1. Stärken
5.5.2. Schwächen
5.5.3. Chancen
5.5.4. Risiken
5.6. Handlungsempfehlungen
5.6.1. Quartiersebene
5.6.2. Einzelobjektebene
6. Fazit
Die Master-Thesis analysiert, wie ökonomische, ökologische und soziale Strategien in der Projektentwicklung urbaner Quartiere implementiert werden können, um eine nachhaltige Resilienz zu stärken. Besonderer Fokus liegt dabei auf der praktischen Anwendung am Beispiel des Baufelds 6 im „Ostend“ Hildesheim unter Berücksichtigung marktgerechter Wirtschaftlichkeit.
1.1. Hintergrund und Problemstellung
Trotz der gewachsenen Stabilität stehen Städte immer wieder vor neuen Herausforderungen. Die Vielfalt potenzieller Stressoren für urbane Quartiere ist nahezu unbegrenzt. Zudem ist eine Häufung ihres Eintretens in den letzten Jahren zu erkennen. Als integraler Bestandteil und kleinste funktionale Einheit der Stadt gewinnt das Quartier dabei zunehmend an Bedeutung mit Blick auf die Widerstandsfähigkeit und Anpassungsfähigkeit des urbanen Raums. Was früher für die gesamte Stadt galt, ist heute besonders im Quartier zu betrachten. Auch die Umsetzung der internationalen Nachhaltigkeitsziele muss in diesem Kontext in die Planung der Quartiere integriert werden.
In der wissenschaftlichen Literatur werden derzeit Nachhaltigkeit und Resilienz oft als separierte Konzepte betrachtet. Nachhaltigkeit legt ihren Fokus darauf, Stressoren zu vermeiden, während Resilienz abzielt, sich gegen die Auswirkungen dieser zu schützen. Nachhaltigkeit strebt danach, ökonomische, ökologische und soziale Ressourcen für zukünftige Generationen zu bewahren oder zu verbessern, während Resilienz durch Lernprozesse abzielt, sich an sich verändernde Bedingungen anzupassen. Die Nachhaltigkeit zielt darauf ab, Risiken frühzeitig zu erkennen und ihr Entstehen zu verhindern. Trotz dieser Bemühungen können Stressoren dennoch auftreten. Der erkennbare Zusammenhang zwischen Nachhaltigkeit und Resilienz bleibt jedoch in der Fachdiskussion weitgehend offen. In dieser Arbeit wird nach der herrschenden Meinung in der Literatur als grundlegende Voraussetzung für Resilienz betrachtet, woraus sich die Notwendigkeit einer Beschreibung des Konzeptes „nachhaltige Resilienz“ ableitet. Die steigende Erkenntnis über die Notwendigkeit der gleichzeitigen Führung von Nachhaltigkeits- und Resilienzprinzipien in der Entwicklung urbaner Quartiere erfordert spezifische Maßnahmen entsprechend übergeordneter und allgemeingültiger Strategieansätze, jedoch in individueller Ausgestaltung für jedes Quartier aufgrund der einzigartigen Charakteristika.
1. Einleitung: Beschreibt die Relevanz urbaner Quartiere, definiert die Forschungsfragen und erläutert die methodische Herangehensweise der Arbeit.
2. Die nachhaltige Resilienz in der Projektentwicklung urbaner Quartiere: Erläutert das theoretische Fundament, definiert das urbane Quartier sowie das Konzept der (nachhaltigen) Resilienz und beleuchtet die Rolle der Projektentwickler.
3. Die ökonomischen, ökologischen und sozialen Strategien zur Stärkung einer nachhaltigen Resilienz: Identifiziert spezifische Strategien aus den Bereichen Stadtentwicklung und Bautechnik und verifiziert diese anhand des Best Practice Beispiels „maxfrei“.
4. Das „Ostend“ Hildesheim: Analysiert den Standort „Ostend“ hinsichtlich seiner Rahmenbedingungen, der städtebaulichen Planung sowie der bestehenden Akteursstruktur.
5. Projektentwicklung Baufeld 6: Untersucht die konkrete Implementierung der erarbeiteten Strategien auf dem Baufeld 6 unter Berücksichtigung von Wirtschaftlichkeit und technischer Machbarkeit.
6. Fazit: Fasst die Kernergebnisse der Arbeit zusammen und bewertet die Übertragbarkeit der Strategien auf Quartiere unter dynamischen Anforderungen.
Nachhaltigkeit, Resilienz, Projektentwicklung, urbanes Quartier, Ressourcenschonung, Impact Investing, Standortentwicklung, soziale Mischung, Klimawandel, Nutzungsflexibilität, Baurecht, Wirtschaftlichkeitsanalyse, Quartiersmanagement, Partizipation, Identitätsbildung
Die Arbeit befasst sich mit der Verknüpfung von Nachhaltigkeit und Resilienz in der Planung und Entwicklung urbaner Wohngebiete, um diese zukunftsfähig für kommende Generationen zu gestalten.
Das Dokument deckt die Bereiche Stadtplanung, Immobilienmarkt, ökologische Nachhaltigkeit, ökonomische Rentabilität und soziale Quartiersgemeinschaft ab.
Ziel ist es aufzuzeigen, wie durch eine strategische Implementierung nachhaltiger Maßnahmen die Widerstandsfähigkeit eines Quartiers gegenüber Stressoren erhöht werden kann, ohne dabei die wirtschaftliche Umsetzbarkeit zu gefährden.
Die Arbeit basiert auf einer deskriptiven Literaturanalyse zur Theoriebildung sowie einer praxisorientierten Fallstudienanalyse am Beispiel des Projekts „Ostend“ in Hildesheim, ergänzt durch eine Wirtschaftlichkeitsberechnung.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Herleitung von Resilienzstrategien, die Prüfung anhand eines Best Practice Falls („maxfrei“) und die detaillierte Anwendungsanalyse für ein spezifisches Baufeld im „Ostend“ inklusive einer SWOT-Analyse und Finanzkalkulation.
Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie nachhaltige Quartiersentwicklung, urbane Resilienz, Impact Investing und Projektmanagement betiteln.
Stressoren wie der Klimawandel, der soziale Wandel und ökonomische Anforderungen bestimmen die Notwendigkeit für resiliente Quartiersstrukturen und bilden den Ausgangspunkt für die entwickelten Strategien.
Die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass das Vorhaben auf dem Baufeld 6 durch die Integration spezifischer Nachhaltigkeitsstrategien ein resilientes und wirtschaftlich rentables Projekt darstellt, welches gleichzeitig als Leuchtturm für das gesamte Quartier fungiert.
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