Diplomarbeit, 2008
197 Seiten, Note: 1,7
Die Diplomarbeit befasst sich mit der Thematik der Kommunikation mit Menschen mit Demenz im rechtlichen Betreuungsrahmen. Ziel ist es, die Herausforderungen der Kommunikation in diesem Kontext zu beleuchten und praxisrelevante Handlungsempfehlungen für eine gelingende Kommunikation zum Wohl des betreuten Menschen mit Demenz zu entwickeln.
Die Arbeit beginnt mit einer Erläuterung grundlegender Begriffe und einer detaillierten Auseinandersetzung mit Sprache und Kommunikation. Dabei werden sowohl biologische und hirnspezifische Aspekte der Kommunikation als auch kommunikationstheoretische Modelle beleuchtet.
Im Anschluss werden Demenzerkrankungen definiert, klassifiziert und epidemiologische Daten vorgestellt. Die Symptomatik wird beschrieben und verschiedene diagnostische Verfahren erläutert.
Die Arbeit widmet sich anschließend den rechtlichen Grundlagen der Betreuung von Menschen mit Demenz, insbesondere dem Betreuungsgesetz. Dabei werden die Bedeutung des Wohls des betreuten Menschen, die Berücksichtigung von Willen und Wünschen sowie die praktische Umsetzung der Betreuungsplanung beleuchtet.
Schließlich wird ein sozialpädagogischer Blickwinkel auf die Betreuung von Menschen mit Demenz aus der Perspektive der lebensweltorientierten Sozialen Arbeit geworfen. Hierbei werden verschiedene methodische Ansätze und Strategien für eine gelingende Kommunikation vorgestellt und in den Kontext der Theorie-Praxisvernetzung eingebettet.
Demenz, Kommunikation, Betreuungsrecht, Soziale Arbeit, Lebensweltorientierung, Biografiearbeit, Validation, Empathie, Spiegelneurone, Systemtheorie, Kommunikationstheorie, Watzlawick, Luhmann, Rechtlich Betreuter Mensch, Wohl des Menschen, Handlungsfähigkeit, Kommunikation im Kontext von Demenz, Methoden der Hilfe, Praxisrelevante Handlungsempfehlungen.
Erfolgreiche Kommunikation erfordert Empathie, das Nutzen von Spiegelneuronen und Methoden wie Validation, um die Gefühle des Betroffenen ernst zu nehmen.
Das Betreuungsrecht regelt die rechtliche Vertretung von Menschen, die ihre Angelegenheiten nicht mehr selbst regeln können, wobei das Wohl und der Wille des Betreuten im Zentrum stehen.
Validation ist eine Methode zum Umgang mit desorientierten alten Menschen, bei der deren subjektive Realität akzeptiert wird, anstatt sie ständig zu korrigieren.
Biografiearbeit hilft dabei, verbleibende Ressourcen zu aktivieren und durch das Wissen über die Lebensgeschichte des Patienten einen besseren Zugang zu seiner Welt zu finden.
Dieser Ansatz nach Thiersch zielt darauf ab, die Hilfe an den konkreten Alltagsbedingungen und Bedürfnissen des Klienten auszurichten, um soziale Teilhabe zu sichern.
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