Bachelorarbeit, 2024
97 Seiten, Note: 1.3
1 Die Relevanz des „Pick & Go-Konzeptes“ von Rewe als innovatives Einkaufs- und Bezahlinstrument
1.1 Problemstellung und Bedeutung des Themas
1.2 Forschungsfragen und Zielsetzung
1.3 Methodische Vorgehensweise
2 Einordnung der Begrifflichkeiten
2.1 Darstellung der Begrifflichkeiten digitale Einkaufs- und Bezahlinstrumente sowie digitale Services
2.2 Vorstellung des „Pick & Go-Konzeptes“ von Rewe
2.3 Abgrenzung des Konzeptes „Pick & Go" zu anderen digitalen Diensten
3 Beschreibung des aktuellen Forschungsstandes
3.1 Der aktuelle Forschungsstand des „Pick & Go-Konzeptes“
3.2 Forschungslücke und Relevanz für die vorliegende Arbeit
4 Theoretischer Bezugsrahmen
4.1 Auswahl und Begründung der Theorie
4.2 Die Ursprünge der Risikotheorie
4.3 Das Zwei-Komponenten-Modell von Cunningham
4.4 Die in der Theorie dargestellten Risikoarten und ihre Übertragung auf den Forschungsgegenstand
5 Die Erstellung und Durchführung des Interviewleitfadens
5.1 Auswahl der Interviewteilnehmer
5.2 Die Erstellung des Interviewleitfadens
5.3 Pretest des Leitfadens
5.4 Durchführung der Interviews
6 Aufbereitung der Daten und Beschreibung des Vorgehens der qualitativen Inhaltsanalyse
6.1 Transkription des Datenmaterials
6.2 Die Inhaltsanalyse nach Philipp Mayring
6.2.1 Die Techniken der qualitativen Inhaltsanalyse
6.2.2 Die Gütekriterien der qualitativen Inhaltsanalyse
6.2.3 Das Ablaufmodell der Analyse
6.3 Die Erstellung des Kategoriensystems nach Mayring
7 Datenauswertung und Interpretation der Ergebnisse unter Einbezug des Zwei-Komponenten-Modells von Cunningham
7.1 Kategorienbasierte Darstellung und Auswertung der identifizierten Risikoarten
7.2 Die Analyse der Nutzungsbereitschaft unter Einbezug des Zwei-Komponenten-Modells von Cunningham
7.3 Die Analyse der Nutzungsbereitschaft vor dem Hintergrund bereits gesammelter Erfahrungen mit digitalen Services
8 Fazit
8.1 Zusammenfassung der Untersuchungsergebnisse
8.2 Kritische Würdigung der Ergebnisse und Ausblick
Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht die Wahrnehmung von Risiken im Kontext innovativer digitaler Einkaufs- und Bezahlinstrumente, spezifisch am Beispiel des „Pick & Go-Konzeptes“ von Rewe. Ziel ist es, durch eine qualitative Analyse die aus Kundensicht relevanten Risikoarten zu identifizieren und den Einfluss dieser Risikowahrnehmung auf die Nutzungsbereitschaft mittels des Zwei-Komponenten-Modells von Cunningham zu bewerten.
1.1 Problemstellung und Bedeutung des Themas
Die fortschreitende Digitalisierung hat einen großen Einfluss auf den Lebensmitteleinzelhandel und einen tiefgreifenden Wandel der Branche zur Folge. Dieser Wandel bringt disruptive Geschäftsmodelle, verändertes Kundenverhalten und neue Wettbewerbsfaktoren mit sich und stellt die Branche vor vielfältige Herausforderungen (Knoppe & Wild, 2018, S. V). Angesichts dieses Umbruchs gewinnt der Einsatz innovativer digitaler Einkaufs- und Bezahlsysteme zunehmend an Bedeutung. So zeigt die im November 2023 veröffentlichte Markterhebung des EHI eine verstärkte Nutzung von Self-Checkout-Systemen, mobilem Self-Scanning, Einkaufswagen mit Scannern und Smartphone-Apps im deutschen Einzelhandel. Laut der Studie ist die Zahl der Geschäfte mit stationären Self-Checkout-Kassen innerhalb von zwei Jahren um 153 Prozent gestiegen, insbesondere im Lebensmitteleinzelhandel, der inzwischen einen Marktanteil von rund 7,5 Prozent ausmacht. Dieses Wachstum verdeutlicht unter anderem die zunehmende Präferenz des Handels für flexible und zukunftsorientierte Kassensysteme und spiegelt die steigende Akzeptanz dieser Technologien bei den Kunden wider (Flesch, 2023).
Das „Pick & Go-Konzept“ von Rewe steht dabei für die Notwendigkeit, sich durch Innovationen zu differenzieren und den steigenden Kundenansprüchen gerecht zu werden. Unternehmen müssen verstärkt Dienstleistungen in ihre Angebote integrieren, um nicht nur als Produktanbieter, sondern auch als Dienstleistungsunternehmen wahrgenommen zu werden (Bruhn & Hadwich, 2016, S. 5). Diese Transformation eröffnet Differenzierungsmöglichkeiten, stärkt Kundenbeziehungen und schafft ökonomische Potenziale. Gleichzeitig wirft dieser schnelle Wandel wichtige Fragen zu den Risiken und Unsicherheiten auf, mit denen Kunden bei der Nutzung digitaler Einkaufs- und Bezahlinstrumente konfrontiert sind.
1 Die Relevanz des „Pick & Go-Konzeptes“ von Rewe als innovatives Einkaufs- und Bezahlinstrument: Die Einleitung beleuchtet den digitalen Wandel im Einzelhandel und leitet aus der zunehmenden Verbreitung innovativer Kassensysteme die Forschungsfrage und Methodik der Arbeit ab.
2 Einordnung der Begrifflichkeiten: In diesem Kapitel werden grundlegende digitale Instrumente und Services definiert und das „Pick & Go-Konzept“ von Rewe detailliert vorgestellt sowie von anderen Modellen abgegrenzt.
3 Beschreibung des aktuellen Forschungsstandes: Der wissenschaftliche Kenntnisstand zu kassenlosen Konzepten wird dargelegt, um spezifische Forschungslücken aufzuzeigen, die für die vorliegende Untersuchung relevant sind.
4 Theoretischer Bezugsrahmen: Das Zwei-Komponenten-Modell von Cunningham wird als theoretische Brille eingeführt und um weitere relevante Risikoarten erweitert, um eine fundierte Basis für die Datenanalyse zu schaffen.
5 Die Erstellung und Durchführung des Interviewleitfadens: Dieses Kapitel beschreibt den Prozess des Studiendesigns, von der Auswahl der Testpersonen bis hin zur Konzeption und Optimierung des für die Interviews verwendeten Leitfadens.
6 Aufbereitung der Daten und Beschreibung des Vorgehens der qualitativen Inhaltsanalyse: Das methodische Vorgehen nach Mayring wird erläutert, inklusive der Transkription, Kategorienerstellung und der angewandten Gütekriterien zur Systematisierung der Interviews.
7 Datenauswertung und Interpretation der Ergebnisse unter Einbezug des Zwei-Komponenten-Modells von Cunningham: Die Ergebnisse der Interviews werden ausgewertet, um die Risikoarten zu identifizieren und deren Einfluss auf die Nutzungsbereitschaft der Probanden zu interpretieren.
8 Fazit: Die Arbeit schließt mit einer zusammenfassenden Beantwortung der Forschungsfragen, einer kritischen Reflexion der gewählten Methodik und einem Ausblick auf zukünftige Forschungsmöglichkeiten.
Pick & Go, Rewe, Lebensmitteleinzelhandel, Digitalisierung, Risikotheorie, Zwei-Komponenten-Modell, Cunningham, Kundenakzeptanz, qualitative Inhaltsanalyse, Mayring, mobile Bezahlsysteme, Nutzersicherheit, kassenlose Geschäfte, technologische Akzeptanz, stationärer Handel.
Die Arbeit befasst sich mit der qualitativen Analyse von Risikowahrnehmungen bei Kunden im Hinblick auf das „Pick & Go-Konzept“ von Rewe im stationären Lebensmitteleinzelhandel.
Die Themenfelder umfassen die Digitalisierung des Einzelhandels, die Anwendung risikotheoretischer Modelle auf innovative Kassensysteme und die Untersuchung von Akzeptanzbarrieren aus Kundensicht.
Das Hauptziel ist es, die spezifischen Risikoarten zu identifizieren, die für Kunden bei der Nutzung des „Pick & Go-Systems“ entstehen, und zu verstehen, wie diese Risikowahrnehmung die individuelle Nutzungsbereitschaft beeinflusst.
Die Autorin verfolgt einen qualitativen Forschungsansatz, der auf Experteninterviews basiert und mittels der qualitativen Inhaltsanalyse nach Philipp Mayring (deduktiv-induktives Vorgehen) systematisch ausgewertet wird.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung durch das Zwei-Komponenten-Modell von Cunningham, eine methodische Beschreibung zur Erstellung des Interviewleitfadens und die detaillierte Auswertung der gewonnenen Interviewdaten.
Wichtige Begriffe sind Pick & Go, Risikotheorie, Kundenakzeptanz, qualitative Inhaltsanalyse, kassenlose Geschäfte und digitale Bezahlinstrumente.
Das Modell dient als theoretischer Rahmen, um die Wahrnehmung von Risiken in die zwei Dimensionen "Unsicherheit" und "Ausmaß der negativen Kauffolge" zu unterteilen und deren Einfluss auf die Entscheidung des Kunden zu messen.
Die Studie zeigt, dass trotz identifizierter Ängste oder Bedenken bezüglich der Datensicherheit die Mehrheit der befragten Probanden grundsätzlich bereit ist, das Konzept zumindest zu testen.
Es wird festgestellt, dass finanzielle, zeitliche und technische Aspekte als primäre Risikoquellen wahrgenommen werden, diese jedoch bei den Befragten meist nicht als absolut entscheidendes Hindernis für eine zukünftige Testbereitschaft angesehen werden.
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