Diplomarbeit, 2003
94 Seiten, Note: 1,4
1 Einleitung
2 Die Hartz-Kommission
2.1 Allgemeines zur Kommission
2.2 Zusammenfassende Vorstellung der Kommissionsergebnisse
3 Die dreizehn Vorschläge im Einzelnen
3.1 Erstes Innovationsmodul
3.1.1 Die Vorschläge der Kommission zum ersten Modul
3.1.2 Kritische Würdigung des ersten Moduls
3.1.3 Bisherige Umsetzung des ersten Moduls
3.2 Zweites Innovationsmodul
3.2.1 Die Vorschläge der Kommission zum zweiten Modul
3.2.2 Kritische Würdigung des zweiten Moduls
3.2.3 Bisherige Umsetzung des zweiten Moduls
3.3 Drittes Innovationsmodul
3.3.1 Die Vorschläge der Kommission zum dritten Modul
3.3.2 Kritische Würdigung des dritten Moduls
3.3.3 Bisherige Umsetzung des dritten Moduls
3.4 Viertes Innovationsmodul
3.4.1 Die Vorschläge der Kommission zum vierten Modul
3.4.2 Kritische Würdigung des vierten Moduls
3.4.3 Bisherige Umsetzung des vierten Moduls
3.5 Fünftes Innovationsmodul
3.5.1 Die Vorschläge der Kommission zum fünften Modul
3.5.2 Kritische Würdigung des fünften Moduls
3.5.3 Bisherige Umsetzung des fünften Moduls
3.6 Sechstes Innovationsmodul
3.6.1 Die Vorschläge der Kommission zum sechsten Modul
3.6.2 Kritische Würdigung des sechsten Moduls
3.6.3 Bisherige Umsetzung des sechsten Moduls
3.7 Siebtes Innovationsmodul
3.7.1 Die Vorschläge der Kommission zum siebten Modul
3.7.2 Kritische Würdigung des siebten Moduls
3.7.3 Bisherige Umsetzung des siebten Moduls
3.8 Achtes Innovationsmodul
3.8.1 Die Vorschläge der Kommission zum achten Modul
3.8.2 Kritische Würdigung des achten Moduls
3.8.3 Bisherige Umsetzung des achten Moduls
3.9 Neuntes Innovationsmodul
3.9.1 Die Vorschläge der Kommission zum neunten Modul
3.9.2 Kritische Würdigung des neunten Moduls
3.9.3 Bisherige Umsetzung des neunten Moduls
3.10 Zehntes Innovationsmodul
3.10.1 Die Vorschläge der Kommission zum zehnten Modul
3.10.2 Kritische Würdigung des zehnten Moduls
3.10.3 Bisherige Umsetzung des zehnten Moduls
3.11 Elftes Innovationsmodul
3.11.1 Die Vorschläge der Kommission zum elften Modul
3.11.2 Kritische Würdigung des elften Moduls
3.11.3 Bisherige Umsetzung des elften Moduls
3.12 Zwölftes Innovationsmodul
3.12.1 Die Vorschläge der Kommission zum zwölften Modul
3.12.2 Kritische Würdigung des zwölften Moduls
3.12.3 Bisherige Umsetzung des zwölften Moduls
3.13 Dreizehntes Innovationsmodul
3.13.1 Die Vorschläge der Kommission zum dreizehnten Modul
3.13.2 Kritische Würdigung des dreizehnten Moduls
3.13.3 Bisherige Umsetzung des dreizehnten Moduls
4 Gesamtbewertungen der einzelnen Interessengruppen
4.1 Gesamtbewertung aus Arbeitnehmersicht
4.2 Gesamtbewertung aus Arbeitgebersicht
4.3 Gesamtbewertung aus Sicht der Wissenschaft
5 Fazit
Diese Arbeit führt eine kritische Würdigung der Vorschläge der Hartz-Kommission aus der Perspektive von Arbeitgebern, Arbeitnehmern und der Wissenschaft durch, um die Wirksamkeit der sogenannten Innovationsmodule zur Senkung der Arbeitslosigkeit zu evaluieren.
3.1 Erstes Innovationsmodul: Doppelter Kundenauftrag: Arbeitssuchende und Arbeitgeber – Verbesserter Service für Kunden – JobCenter
Das erste Innovationsmodul beschäftigt sich mit der Aufbauorganisation und dem Prozessablauf in den einzelnen Arbeitsämtern. Diese sollen unter dem (vorläufigen) Begriff „[AA neu]“ umgebaut werden, wobei die einzelnen Zweigstellen fortan unter dem Namen JobCenter firmieren. Dadurch ergibt sich eine „grundlegende, Institutionen übergreifende Neugestaltung arbeitsmarktrelevanter Prozesse.“ Neben den klassischen Dienstleistungen der Arbeitsvermittlung werden zusätzliche Beratungs- und Betreuungsleistungen (z.B. von Sozialamt, Jugendamt, Wohnungsamt, Suchtberatung, usw.) an das JobCenter angeschlossen und durch ein gemeinsames Schnittstellenmanagement verknüpft. Dadurch wird die doppelte Zuständigkeit, die sich beispielsweise bei erwerbslosen Sozialhilfeempfängern zwischen Arbeits- und Sozialamt ergibt, mitsamt der dadurch auftretenden Abgrenzungsschwierigkeiten aufgehoben, oder, wie es der Bericht formuliert, „kein Kunde geht verloren“.
Diese neue Organisationsstruktur soll dabei helfen, Arbeitslose besser und den individuellen Bedürfnissen entsprechend zu betreuen. Arbeitsuchende (die nun, ebenso wie Arbeitgeber, als Kunden angesehen werden) unterteilen sich fortan in drei Gruppen:
„Informationskunden“, die in der Lage sind, die Stellensuche in Eigeninitiative erfolgreich zu gestalten und sich mittels Selbstbedienungseinrichtungen weiterhelfen ohne zusätzliche Beratung einzufordern und zu benötigen.
„Beratungskunden“, bei denen das Erkennen und Beheben persönlicher Vermittlungshemmnisse im Vordergrund steht, und
„Betreuungskunden“ bei denen erhebliche Schwierigkeiten bei der Wiedereingliederung in das Arbeitsleben bestehen und die daher intensive Betreuung benötigen.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Entstehung der Hartz-Kommission ein und benennt das Ziel der kritischen Prüfung ihrer Vorschläge aus verschiedenen Interessensperspektiven.
2 Die Hartz-Kommission: Dieses Kapitel erläutert den Hintergrund der Einsetzung der Kommission und stellt die beteiligten Kommissionsmitglieder vor.
3 Die dreizehn Vorschläge im Einzelnen: Dieser Hauptteil analysiert detailliert jedes der 13 Innovationsmodule, ihre beabsichtigte Wirkung sowie die bisherige Umsetzung bis Juni 2003.
4 Gesamtbewertungen der einzelnen Interessengruppen: Hier werden die Reformvorschläge noch einmal zusammenfassend aus der jeweiligen Perspektive von Arbeitnehmern, Arbeitgebern und Wissenschaft bewertet.
5 Fazit: Das Fazit stellt fest, dass die hohen Erwartungen an die Hartz-Vorschläge aufgrund ihrer Beschaffenheit nicht erfüllt werden können und die Kommission ihr Ziel einer Halbierung der Arbeitslosigkeit verfehlt hat.
Hartz-Kommission, Arbeitsmarktpolitik, JobCenter, Innovationsmodule, Arbeitgeber, Arbeitnehmer, Arbeitslosigkeit, Beschäftigungsbilanz, PersonalServiceAgenturen, Ich-AG, Mini-Jobs, Lohnversicherung, Arbeitsvermittlung, Sozialgesetzbuch, Arbeitsförderung
Die Arbeit bietet eine kritische Würdigung der von der Hartz-Kommission vorgelegten Vorschläge zur Reform der deutschen Arbeitsmarktpolitik.
Im Zentrum stehen die 13 Innovationsmodule, der Umbau der Bundesanstalt für Arbeit sowie die unterschiedlichen Auswirkungen auf Arbeitgeber und Arbeitnehmer.
Ziel ist es, die Vorschläge objektiv zu prüfen, die verschiedenen Meinungen der Interessengruppen darzustellen und den aktuellen Umsetzungsstand bis Juni 2003 zu bewerten.
Der Autor führt eine Literatur- und Dokumentenanalyse durch, wobei er Stellungnahmen, Gutachten und offizielle Berichte verschiedener Institutionen sowie Gewerkschaften und Arbeitgeberverbände gegenüberstellt.
Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der 13 einzelnen Innovationsmodule, wobei zu jedem Modul die Vorschläge, die kritische Würdigung und der Umsetzungsstatus dargelegt werden.
Hartz-Kommission, Arbeitsmarktpolitik, JobCenter, Innovationsmodule, Arbeitgeber, Arbeitnehmer, Arbeitslosigkeit, Beschäftigungsbilanz, PersonalServiceAgenturen, Ich-AG, Mini-Jobs.
Die Gewerkschaften sind skeptisch; sie befürchten den Abbau regulärer Arbeitsplätze und fordern für Leiharbeiter denselben Schutz und dieselben Bedingungen wie für die Stammbelegschaft.
Die Kritik richtet sich vor allem gegen die bürokratischen Hürden, die unklare Finanzierung und die Befürchtung, dass nur bereits einkommensstarke Personen profitieren und Arbeitslose in prekäre Verhältnisse geraten.
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