Bachelorarbeit, 2006
39 Seiten, Note: 1,7
Die Arbeit untersucht die Möglichkeiten und Chancen direkter Demokratie in der Bundesrepublik Deutschland im Kontext des vermeintlichen Gegensatzes von repräsentativen und partizipatorischen Demokratiemodellen. Sie beleuchtet die historische Entwicklung und die theoretischen Grundlagen beider Modelle und analysiert die aktuellen Herausforderungen für die etablierte repräsentative Demokratie. Die Arbeit fokussiert auf die Frage, ob eine Synthese von repräsentativen und plebiszitären Elementen einen Weg zur Stärkung der politischen Beteiligung und zum Erhalt der Demokratie in der Bundesrepublik bieten könnte.
Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, die den aktuellen Zustand der politischen Partizipation in Deutschland beleuchtet und die Problematik des vermeintlichen Gegensatzes zwischen repräsentativen und partizipatorischen Demokratiemodellen aufzeigt. Im ersten Kapitel werden die beiden Modelle auf theoretischer Ebene miteinander verglichen. Dabei werden die Federalist Papers als zentrales Dokument für die Begründung der liberalen Repräsentativdemokratie und Benjamin Barbers Werk Strong Democracy als Ansatz eines partizipatorischen Demokratiemodells analysiert. Das zweite Kapitel widmet sich der Frage, welche konkreten Maßnahmen zur Einführung plebiszitärer Elemente in das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland denkbar wären.
Direkte Demokratie, Repräsentative Demokratie, Partizipatorische Demokratie, Federalist Papers, Strong Democracy, Volkssouveränität, Plebiszit, Grundgesetz, Politische Partizipation, Bundesrepublik Deutschland.
Die Arbeit untersucht, ob der Gegensatz zwischen repräsentativer und direkter Demokratie unauflösbar ist oder ob eine Synthese beider Modelle sinnvoll wäre.
Als zentrale Beispiele dienen die „Federalist Papers“ für das repräsentative Modell und Benjamin Barbers „Strong Democracy“ für das partizipatorische Modell.
Die Bundesrepublik ist derzeit ein rein repräsentatives System, das plebiszitäre Elemente lediglich auf Länder- und Kommunalebene zulässt.
Gründe sind unter anderem eine wachsende Distanz zwischen Bürgern und Staat, Politikverdrossenheit und der Wunsch nach Mitbestimmung bei Themen wie der EU-Verfassung.
Die Arbeit analysiert konkrete Möglichkeiten zur Einfügung plebiszitärer Elemente in das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland.
Ziel ist es herauszufinden, inwieweit die Aufnahme plebiszitärer Elemente auf Bundesebene zur Stärkung der politischen Beteiligung beitragen kann.
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