Bachelorarbeit, 2024
123 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
2 Theorieteil
2.1 Digitalisierung in deutschen Krankenhäusern
2.2 Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT)
2.3 Pflegedokumentation
2.4 Ethische Grundsätze der Digitalisierung
2.5 Implementierung von IKT im Gesundheitswesen
2.6 Didaktische Ansätze für die Pflege
3 Forschungsfrage und -ziele
4 Methode
4.1 Das Scoping-Review
4.2 Ein- und Ausschlusskriterien der Literaturrecherche
4.3 Suchstrategie
5 Ergebnisse
5.1 Relevante Artikel
5.2 Resultate im Hinblick auf die Fragestellung
5.3 Schulungsprogramme gestalten
5.4 Herausforderungen und Lösungsansätze
6 Schlussfolgerung
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, durch ein Scoping-Review einen Überblick über den aktuellen Wissensstand hinsichtlich der Implementierung von Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) im Pflegekontext zu geben. Dabei werden zentrale Herausforderungen identifiziert und ein effektiver Schulungsansatz definiert, um Pflegekräfte bei der digitalen Transformation im deutschen Akutkrankenhaus zu unterstützen.
2.1 Digitalisierung in deutschen Krankenhäusern
Die Digitalisierung hat in den letzten Jahren einen erheblichen Fortschritt erlebt und in unterschiedlichen Sektoren der Gesellschaft eine entscheidende Rolle eingenommen (Harwardt et al., 2020). Dabei wird die Umwandlung von analogen Daten in digitale Form sowie der dadurch entstehende komplexe, speicherbare Informationsfluss als Digitalisierung verstanden, die zu neuen Strukturen in der Kommunikation, Datenverarbeitung und Veränderungen innerhalb bestehender Arbeitsprozessen führt (Bräutigam et al., 2017). Neben weitreichenden Auswirkungen auf die Wirtschaft, Bildung, Verwaltung und Gesellschaft setzen sich digitale Transformationen auch im deutschen Gesundheitssektor durch. Zusätzlich zu dem Einsatz von elektronischen Gesundheitskarten und Telematikinfrastruktur halten E-Health-Anwendungen Einzug.
Die Einführung der elektronischen Patientendokumentation zur digitalen Erfassung und Verwaltung von Gesundheitsdaten der Patienten wird aktuell in deutschen Krankenhäusern großflächig implementiert (Mühlbacher et al., 2003). Im Vergleich zu Vorreiterländern wie Schweden und Estland ist Deutschland im Prozess der Digitalisierung bis heute eher noch im Rückschritt (Seebach & Wasilewski, 2020). Dabei lässt sich ein erheblicher Handlungsbedarf innerhalb des Gesundheitssystems feststellen. Die Komplexität der Sachverhalte erschweren den Einsatz elektronischer Verfahren und lassen sich nicht einfach aus anderen Digitalisierungsprozessen übertragen.
Jedoch kennen wir den Umgang mit sensiblen Daten aus der Bankindustrie, in der seit vielen Jahren der digitale Wandel vollzogen wird. Es ist heutzutage üblich, dass Menschen innerhalb weniger Klicks Zugriff auf ihre Kontoauszüge erhalten oder die Mobilfunkrechnung jederzeit online abrufen können. Die direkte Verfügbarkeit von vertraulichen Informationen hat sich innerhalb kurzer Zeit zur Normalität entwickelt. Durch die Entwicklung von Verschlüsselungsmethoden und Sicherheitsmechanismen haben die Kunden keine Bedenken bei der Nutzung digitaler Angebote (Seebach & Wasilewski, 2020).
1 Einleitung: Diese Arbeit beleuchtet die zunehmende Bedeutung der Digitalisierung in der Pflege und definiert das Ziel, einen praxisorientierten Lösungsansatz zur Schulung von Pflegekräften in Akutkrankenhäusern zu entwickeln.
2 Theorieteil: Dieses Kapitel liefert einen Überblick über den Stand der Digitalisierung in Kliniken, erläutert die Rolle von IKT und Pflegedokumentation sowie die damit verbundenen ethischen Aspekte und didaktischen Ansätze.
3 Forschungsfrage und -ziele: Die Arbeit verfolgt das Ziel, Schulungsstrategien zur erfolgreichen Implementierung digitaler Technologien zu identifizieren, um Pflegekräfte besser auf zukünftige Herausforderungen vorzubereiten.
4 Methode: Es wird der methodische Ansatz des Scoping-Reviews vorgestellt, einschließlich der Suchstrategie und der festgelegten Ein- und Ausschlusskriterien für die Literaturrecherche.
5 Ergebnisse: Die im Rahmen der Literaturrecherche identifizierten Studien werden ausgewertet, um Aspekte der Schulungsgestaltung sowie förderliche und hemmende Faktoren zusammenzufassen.
6 Schlussfolgerung: Das Fazit fasst die Kernerkenntnisse zusammen und unterstreicht die Notwendigkeit maßgeschneiderter Schulungen sowie die Einbindung von Pflegekräften zur Förderung der Nutzerakzeptanz.
Digitalisierung, Pflege, Informations- und Kommunikationstechnologien, IKT, Pflegedokumentation, Schulungskonzept, Implementierung, Akutkrankenhaus, Nutzerakzeptanz, Didaktik, E-Learning, Berufsbildung, Gesundheitswesen, Kompetenzentwicklung, Scoping-Review.
Die Arbeit untersucht die Implementierung von Informations- und Kommunikations-Technologien (IKT) im Klinikalltag unter besonderer Berücksichtigung der Sichtweise und der speziellen Schulungsbedarfe des Pflegepersonals.
Zu den zentralen Feldern gehören die theoretischen Grundlagen der Digitalisierung in Krankenhäusern, die Bedeutung einer hochwertigen Pflegedokumentation sowie methodische Ansätze für die Schulung und Weiterbildung von Pflegefachkräften.
Das Ziel ist es, durch eine systematische Literaturanalyse (Scoping-Review) erfolgreiche Schulungsansätze für die Implementierung digitaler Technik zu finden, die die Akzeptanz der Pflegenden steigern und die Versorgungsqualität sichern.
Die Autorin nutzt das methodische Instrument des Scoping-Reviews, um den aktuellen Wissensstand aus einer Vielzahl an Fachartikeln strukturiert zu identifizieren und zusammenzufassen.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Einführung in die IKT-Landschaft des Gesundheitswesens, gefolgt von der methodischen Beschreibung der Literaturrecherche und der detaillierten Analyse der Ergebnisse hinsichtlich technischer und pädagogischer Faktoren.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Digitalisierung, Pflegepraxis, Implementierungsstrategien, Kompetenzentwicklung und Akutkrankenhaus definiert.
Multiplikatoren fungieren als direkte Bezugspersonen auf Station und können durch kontinuierliche Unterstützung und Peer-Learning die Akzeptanz gegenüber neuen Systemen in der täglichen Arbeit maßgeblich erhöhen.
Die ethische Reflexion ist essenziell, da sie den Konflikt zwischen technischen Anforderungen und der pflegerischen Fürsorgepflicht thematisiert und sicherstellt, dass die Qualität der Patientenversorgung im Vordergrund bleibt.
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