Bachelorarbeit, 2024
48 Seiten, Note: 2,0
1. Einleitung
2. Theoretischer Hintergrund
2.1 Einordnung in den aktuellen Forschungsstand
2.2 Textbasiertes Feedback im schulischen Kontext
2.2.1 Die Bezugsnormen und Dimensionen von textbasiertem Feedback
2.2.2 Die Rolle der Lehrkräfte
2.3 Künstliche Intelligenz im Bildungswesen
2.4 Das Schreiben als Lernenden-Kompetenz und -Prozess
3. Methodisches Vorgehen
3.1 Forschungsdesign: Der Fallstudienansatz
3.2 Allgemeine Aufgabengestaltung
3.2.1 Sachanalyse
3.2.2 Didaktische Analyse
3.2.2.1 Spezifisches Aufgabendesign
3.3 Auswahl der Teilnehmenden
3.4 Datenerhebungsmethode des Screencapturings
4. Darstellung der Forschungsergebnisse
4.1 Beschreibung des Forschungssettings
4.2 Präsentation und Analyse des Fallbeispiels
4.3 Prozessbeobachtungen und -auswertungen mit Blick auf das Textprodukt von S1
4.3.1 Einordnung der Ergebnisse des Schreibprozesses von S1 in die Facetten des Schreibens
4.3.2 Einordnung des Schreibprozesses in das Feedback von S1 zum Umgang mit der KI
5. Diskussion
5.1 Zusammenfassung der Forschungsergebnisse auf Basis der Darstellung
5.2 Ergebnisinterpretation und Implikationen für die Praxis
5.3 Einschränkungen der durchgeführten Fallstudie
5.4 Ausblick auf etwaige zukünftige Forschung
6. Schlussfolgerung und Fazit
Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht den Einfluss generativer KI-Tools, speziell des Tools Fiete.ai, auf die Schreibprozesse, die daraus resultierenden Textprodukte und die Revisionsprozesse von Schülerinnen und Schülern im Deutschunterricht. Ziel ist es, die Wirksamkeit KI-basierten Feedbacks zu erfassen sowie dessen Potenziale und Grenzen für den schulischen Kontext kritisch zu analysieren.
1. Einleitung
In der Fachdidaktik Deutsch und speziell in der Sprachdidaktik steht die essenzielle Rolle von Feedback für die Förderung und Entwicklung der Schreibkompetenz von Schülerinnen und Schülern im Mittelpunkt (vgl. Goer 2019, 26). Beabsichtigt eine Lehrkraft mit Blick auf ihren (Deutsch-)Unterricht, SuS bezogen auf ein spezifisches Schreibziel hin einzuschätzen, sollten im Optimalfall auch Überarbeitungsvorschläge und Lerntipps als didaktische Empfehlung formuliert werden, um bestimmte Kompetenzen der Lernenden (weiter) auszubilden (vgl. Gunten & Beyer 2018, 17).
Klassischerweise – jedoch nicht auf diese begrenzt – wird bei Feedbackprozessen zwischen Lehrenden und Lernenden auch die Richtung der Rückmeldung typischerweise nach dieser Reihenfolge implizit angedacht (LuL → SuS). Deswegen, und besonders vor dem Hintergrund der sich wandelnden Bedingungen des digitalen Schreibens in der Schule aufgrund fortwährender Digitalisierungsprozesse und der zunehmenden Verbreitung von KI-basierten Schreibwerkzeugen, ist eine Auseinandersetzung mit ebendiesem fachdidaktischen und auch gesellschaftlichen Transformationsprozess relevant.
1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Bedeutung von Feedback für die Schreibkompetenz und führt in die Problematik des digitalen Schreibens durch den Einsatz von KI-Tools wie Fiete.ai ein.
2. Theoretischer Hintergrund: Dieses Kapitel erläutert Konzepte wie textbasiertes Feedback, die Rolle der Lehrkraft sowie das Schreiben als Kompetenzprozess im Kontext digitaler Werkzeuge.
3. Methodisches Vorgehen: Das Kapitel beschreibt den fallstudienbasierten Ansatz, die Unterrichtsplanung sowie die Methode des Screencapturings zur Erfassung der Interaktionsdaten.
4. Darstellung der Forschungsergebnisse: Hier werden die durch das Screencapturing gewonnenen Daten präsentiert, sequenziert und im Hinblick auf Schreibprozesse und Revisionshandlungen analysiert.
5. Diskussion: Die Diskussion evaluiert die Ergebnisse hinsichtlich ihrer Relevanz für die schulische Praxis, beleuchtet Implikationen und reflektiert die Limitationen der Untersuchung.
6. Schlussfolgerung und Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen und betont die notwendige, weiterführende Auseinandersetzung mit KI in der zukünftigen Schreibdidaktik.
Fiete.ai, KI-Feedback, Schreibkompetenz, Schreibprozess, Textrevision, Deutschunterricht, formatives Feedback, digitale Bildung, Fallstudie, Screencapturing, Didaktik, digitale Schlüsselkompetenzen, Prozessorientierung, Schreibdidaktik, Künstliche Intelligenz.
Die Arbeit untersucht den Einfluss von generativen KI-Tools, konkret des Programms Fiete.ai, auf das digitale Schreiben und die Textüberarbeitung im Deutschunterricht der Sekundarstufe I.
Die wichtigsten Themenfelder sind schreibdidaktische Feedbackprozesse, der Einsatz Künstlicher Intelligenz in der Schule, die Revisionshandlungen von Schülern sowie die Rolle der Lehrkraft bei der digitalen Unterstützung von Lernprozessen.
Die Arbeit fokussiert darauf, wie generative KI-Tools Rückmeldungen geben und inwiefern diese die Schreibprozesse sowie die Revisionen von Schülerinnen und Schülern steuern, beeinflussen oder unterstützen.
Zur Anwendung kommt ein qualitativer Fallstudienansatz. Die Datenerhebung erfolgt über die Methode des Screencapturings eines Schülers, um Interaktionen mit einer KI-Umgebung detailliert nachvollziehen zu können.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung zu Feedback und KI, die methodische Skizzierung der Fallstudie sowie die detaillierte Darstellung und Analyse der erhobenen Screencapturing-Daten.
Zentrale Begriffe sind Fiete.ai, Schreibdidaktik, formative Leistungsbewertung, KI-gestützte Koaktivität, digitale Schreibumgebung und Prozessorientierung.
S1 äußert sich positiv zur Nutzung des Programms und betont, dass die Interaktion mit der KI eine hilfreiche Überarbeitung ermöglichte, auch wenn das Tool aus Sicht des Schülers noch Verbesserungspotenzial bei der Qualität des Feedbacks aufweist.
Der Autor schlussfolgert, dass KI-Tools den Schreibunterricht maßgeblich transformieren. Lehrkräfte bleiben zentral, müssen jedoch neue KI-Kompetenzen vermitteln, um Schüler beim kritischen und reflexiven Umgang mit digitalen Hilfsmitteln zu unterstützen.
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