Masterarbeit, 2024
83 Seiten, Note: 1,7
1. Einleitung
2. Theoretischer und empirischer Hintergrund
2.1 Feedback
2.1.1 Begriffsbestimmung
2.1.2 Wirksamkeit von Feedback
2.1.3 Feedbackformen
2.1.4 Zusammenfassung
2.2. Fechtsportausbildung
2.2.1 Einleitung in den Fechtsport
2.2.2 Begriffsbestimmungen
2.2.3 Parade-Riposte
2.2.4 Kontrollmöglichkeiten beim Fechten
2.2.5 Trainingsmethodik
2.2.6 Zusammenfassung
2.3 Videoanalyse
2.3.1 Forschungstand
2.3.2 Technische Anwendungen
3. Forschungshypothesen
4. Methode
4.1 Vorüberlegungen, Versuchsdesign und Versuchsplanung
4.1.3 UV1: Lehrer*in-Feedback
4.1.4 UV2: Videofeedback
4.1.5 AV: Leistungsverbesserung
4.2 Empirisch-inhaltliche Hypothesen
4.3 Stichprobe
4.4 Material, Geräte und Hilfsmittel
4.5 Ethik und Sicherheit
4.6 Versuchsdurchführung
4.6.1 Gruppeneinteilung
4.6.2 Instruktion Studienteilnehmer*innen
4.6.3 Erste Leistungsbewertung
4.6.4 exemplarischer Studientag
4.6.5 Störfaktoren
4.7 Datenaufbereitung und -auswertung
4.7.1 Videoanalyse
4.7.2 Teil- und Gesamtnotenberechnung
4.7.3 Toleranzbereich
4.7.4 Statistik
5. Ergebnisse
6. Diskussion und Ausblick
7. Zusammenfassung
Diese Arbeit untersucht die Wirksamkeit von Videofeedback im Vergleich zum herkömmlichen Lehrer*innen-Feedback bei der Vermittlung der Quart-Parade-Riposte im Fechtsport bei Kindern. Ziel ist es, Ansätze zu finden, um Lehrkräfte im Unterricht zu entlasten, ohne den Lernerfolg zu mindern, und die Wirksamkeit digitaler Feedbacktechnologien empirisch zu belegen.
2.1.2 Wirksamkeit von Feedback
Im Sinne der Ausbildung von Kindern wird dem Feedback eine hohe Wirksamkeit zugeschrieben. Dies wird nicht nur durch die großangelegte Hattie Studie bestätigt, sondern auch in moderneren Meta-Analysen, beispielweise vom Konrad-Adenauer-Institut (Hattie, 2013; Zierer, 2020). Die Literatur weist an dieser Stelle darauf hin, dass Feedback mehr ist als etwas als „gut“ oder „schlecht“ zu deklarieren, es soll die Selbstregulation der Kinder ansprechen und nachhaltig stärken (ebd.).
Hoya (2019, o. S.) beschreibt, dass Feedback am besten wirken kann, wenn die folgenden drei Fragestellungen durch die SuS und die Lehrkraft beantwortet werden können:
1. Where am I going (Feed Up) Die Frage beschäftigt sich mit einer transparenten und präzisen Zielsetzung der Lehrkraft für den Lernprozess der SuS.
2. How am I going (Feed Back) Die Frage beschäftigt sich mit einem Rückblick darauf, wie die Kinder zum Erreichen des Zieles am besten unterstützt werden können und welche Informationen benötigt werden, damit sie weiterkommen.
3. Where to next (Feed Forward) Die Frage beschäftigt sich damit, ob das Feedback der Lehrkraft zu einem Lernzuwachs, in Hinblick auf höhere Kompetenzen der SuS zur Verarbeitung anderer Bewegungsaufgaben, führt.
1. Einleitung: Diese Einleitung thematisiert den Lehrkräftemangel an deutschen Schulen sowie die daraus resultierende Belastung und stellt das Videofeedback als potenziellen Ansatz zur Entlastung bei gleichzeitigem Erhalt des Lernerfolgs im Fechtsport vor.
2. Theoretischer und empirischer Hintergrund: Dieses Kapitel erläutert die Relevanz von Feedback als Regulationsprinzip im Lernprozess, definiert zentrale Feedbackformen und stellt die Besonderheiten der Fechtsportausbildung sowie der Quart-Parade-Riposte dar.
3. Forschungshypothesen: Hier werden die Erwartungen formuliert, dass sowohl Lehrer*innen-Feedback als auch Videofeedback zu Leistungsverbesserungen führen und dass Videofeedback eine ähnlich hohe Wirksamkeit wie das traditionelle Feedback aufweist.
4. Methode: Dieses Kapitel beschreibt das Versuchsdesign der Interventionsstudie, die Operationalisierung der abhängigen und unabhängigen Variablen, das Setting der Datenerhebung sowie die statistische Auswertung der Videodaten.
5. Ergebnisse: In diesem Kapitel werden die Studienergebnisse grafisch aufbereitet und deskriptiv sowie induktiv statistisch ausgewertet, wobei eine Leistungsverbesserung in beiden Gruppen festgestellt wird.
6. Diskussion und Ausblick: Hier werden die Ergebnisse kritisch vor dem theoretischen Hintergrund reflektiert, die Hypothesen bewertet und Verbesserungsvorschläge für die Methodik sowie künftige Forschungsmöglichkeiten aufgezeigt.
7. Zusammenfassung: Dieses Kapitel gibt einen abschließenden Überblick über die Masterarbeit, fasst die Kernaspekte der Untersuchung zur Wirksamkeit von Videofeedback zusammen und bestätigt den signifikanten Leistungsanstieg durch die Interventionen.
Videofeedback, Fechtsport, Quart-Parade-Riposte, Lehrer*innen-Feedback, Motorisches Lernen, Leistungsverbesserung, Sportpädagogik, Interventionsstudie, Videoanalyse, Kinovea, Selbstregulation, Bewegungsforschung, Schulsport, Techniktraining, Fechtsportausbildung.
Das primäre Ziel besteht darin zu untersuchen, ob Videofeedback eine effektive Methode zur Leistungssteigerung in der Fechtsportausbildung von Kindern darstellt und ob es mit dem etablierten Lehrer*innen-Feedback vergleichbar ist.
Die Untersuchung bezieht sich spezifisch auf den Fechtsport, wobei exemplarisch die komplexe Technik der Quart-Parade-Riposte mit dem Florett analysiert wird.
Die Arbeit fragt nach der Wirksamkeit von Videofeedback für den Lernerfolg von Kindern und ob diese Form der digitalen Unterstützung eine Entlastung für Lehrkräfte bei vergleichbarer methodischer Qualität bieten kann.
Es handelt sich um eine Interventionsstudie mit einer parallelisierten Stichprobe, bei der die Leistung durch Videoanalysen erfasst, durch ein Punktesystem quantifiziert und statistisch mittels ANOVA ausgewertet wurde.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen zu Feedback und Fechtsport, die Darstellung des konkreten Studiendesigns, die praktische Versuchsdurchführung mit den Probanden und die anschließende detaillierte Datenauswertung.
Zentrale Felder sind die Wirksamkeit von differenzierter Rückmeldung (Feedback), die biomechanische Analyse der Quart-Parade-Riposte, die Anwendung von digitaler Software wie Kinovea zur objektiven Leistungsbeurteilung und der Transfer in den schulischen bzw. sportwissenschaftlichen Kontext.
Die Leistung wurde anhand von drei Hauptmerkmalen bewertet: der Winkelstellung der Waffenklinge, der Geschwindigkeit der Riposte sowie der Treffergenauigkeit auf einer Zielscheibe, die in ein standardisiertes Notensystem transformiert wurden.
Die Hypothese zur Leistungsverbesserung durch beide Feedbackformen wurde bestätigt. Die Vermutung, dass Videofeedback ähnlich wirksam ist wie Lehrer*innen-Feedback, wurde durch die Ergebnisse gestützt, erfordert jedoch für eine absolute Definition weitere kontrollierte Studien.
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