Masterarbeit, 2024
62 Seiten
1. Chapter 1: Introduction
1.2 Theoretical framework
1.3 Participatory Action Research
1.4 Photo Elicitation
1.5 The current study and research question
2. Chapter 2: Methodology
2.1 Research Design
2.2 Participants
2.3 Instruments and Procedure
2.4 Ethical Considerations
2.5 Data Collection & Data Analysis
3. Chapter 3: Results
4. Chapter 4: Discussion
4.1 Strengths and limitations
4.2 Implications & Recommendations for future research
4.3 Conclusion
Diese qualitative Studie untersucht die Erfahrungen von Palästinensern, die in den Niederlanden leben, unter Verwendung eines partizipativen Aktionsforschungsansatzes. Das primäre Ziel der Arbeit ist es, das Bewusstsein für den palästinensischen Befreiungskampf zu schärfen und zu beleuchten, wie diese Gemeinschaft ihre kulturelle Identität in einem fremden Kontext navigiert, wobei den Teilnehmern eine Stimme gegeben wird, um ihre gelebte Realität durch Fotografie und Interviews zu teilen.
Theme 1: Having a voice
The first theme explores the significance of exercising one’s voice, both individually and collectively. Participants shared the different ways they use their voices to speak up for themselves and their community, often in the face of misunderstanding or deliberate misrepresentation. Through these experiences, they express a deep desire to be clearly heard and understood, with their messages respected rather than distorted by others.
One participant recounted organizing a sit-in for Palestine, where a small group quickly grew into a powerful movement of solidarity. “It was a sit-in for Palestine. There were like 30 people max... but the day after, we were a hundred or even more. People were angry, with rage. It was really empowering to see all these people supporting us and saying no to the police,” they said, highlighting how their collective voice gained strength and visibility. This protest was not just an act of resistance—it was a moment of shared empowerment, where their voices became a powerful force against oppression.
Chapter 1: Introduction: Dieses Kapitel führt in die komplexe Identität von Palästinensern im Exil ein, beleuchtet historische Kontexte wie die Nakba und diskutiert bestehende Forschungsdefizite sowie die Bedeutung partizipativer Ansätze.
Chapter 2: Methodology: Hier werden das Forschungsdesign, die Auswahl der Teilnehmer sowie das Verfahren der Photo-Elicitation-Interviews beschrieben, eingebettet in einen partizipativen Aktionsforschungsrahmen.
Chapter 3: Results: In diesem Kapitel werden die fünf zentralen Themen – "Having a voice", "Creating a safe space", "Pride in Identity", "October 7th as a turning point" und "Ambivalence" – vorgestellt und anhand von Teilnehmerzitaten und Fotodokumentationen analysiert.
Chapter 4: Discussion: Das abschließende Kapitel diskutiert die Ergebnisse im Kontext existierender Literatur, reflektiert die Stärken und Limitationen der Studie und gibt Empfehlungen für zukünftige klinische und sozialwissenschaftliche Anwendungen.
Palästinensische Identität, Diaspora, Niederlande, Photo-Elicitation, Partizipative Aktionsforschung, Trauma, Identitätsfindung, Politischer Aktivismus, Narrative Identität, Gemeinschaft, Widerstand, Mentale Gesundheit, Kulturelle Zugehörigkeit, Verschiebung des Narrativs, Kollektives Trauma.
Die Arbeit untersucht die persönlichen Erfahrungen, die Identitätskonstruktion und die Bewältigungsstrategien von Palästinensern, die derzeit in den Niederlanden leben, unter Verwendung einer visuellen qualitativen Methode.
Die Studie identifiziert fünf Schwerpunkte: die Bedeutung der eigenen Stimme, die Schaffung sicherer Räume, Nationalstolz, die Auswirkungen des 7. Oktober als Wendepunkt und das Erleben von Ambivalenz.
Die zentrale Forschungsfrage lautet: "Wie beschreiben Palästinenser in den Niederlanden ihre Erfahrungen bei der Navigation von Kultur und Identität?" Ziel ist es, diese Erfahrungen sichtbar zu machen.
Die Autorin nutzt einen partizipativen Aktionsforschungsansatz (Participatory Action Research) in Kombination mit der Photo-Elicitation-Technik, bei der Teilnehmer Fotos ihrer Alltagsmomente als Grundlage für ihre Interviews nutzen.
Im Hauptteil werden die analysierten Ergebnisse dargelegt, die aufzeigen, wie die Teilnehmer durch Fotos und Interviews ihre politische Identität, den Umgang mit Diskriminierung und ihre emotionale Verbindung zur Heimat ausdrücken.
Die Arbeit ist gekennzeichnet durch Begriffe wie palästinensische Diaspora, Identitätskonstruktion, Photo-Elicitation, politischer Aktivismus und kollektives Trauma.
Die Studie zeigt, dass der 7. Oktober als Wendepunkt wahrgenommen wurde, der einerseits zu einer stärkeren Notwendigkeit und Dringlichkeit des Aktivismus führte, andererseits jedoch die emotionalen Herausforderungen und das Gefühl der Unsicherheit in der Diaspora erhöhte.
Ambivalenz beschreibt das Spannungsfeld zwischen dem Leben in relativer Sicherheit in den Niederlanden und der Identifikation mit dem Schmerz und der Unterdrückung der palästinensischen Heimat, was oft zu Schuld- oder Ohnmachtsgefühlen führt.
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