Masterarbeit, 2024
106 Seiten, Note: 2
1 Einleitung
1.1 Ausgangssituation
1.2 Problemstellung
1.3 Forschungsfragen und Zielsetzung
1.4 Methodik / Vorgehensweise
1.5 Erwartete Ergebnisse
1.6 Aufbau der Arbeit
2 Theoretischer Hintergrund
2.1 Möglichkeiten der Unternehmensfinanzierung
2.2 Insolvenzursachen
2.3 Krisenursachen
2.4 Risikomanagement
2.5 Kleine und mittlere Unternehmen in Österreich
2.6 Die Automobilbranche und ihre aktuelle Transformation
2.7 Zwischenfazit
3 Methodik
3.1 Begründung des Forschungsdesigns
3.2 Sicherung der Forschungsqualität
4 Daten
4.1 ExpertInnenauswahl
4.2 Erstellung des Leitfadens
4.3 Durchführung der Interviews
4.4 Transkription der Daten
4.5 Auswertung der Interviews
4.5.1 Deduktive Kategorienbildung
4.5.2 Induktive Kategorienbildung
4.6 Auswertung der Firmenbilanzen der Interviewten und deren Covid-Förderungen
5 Analyse
5.1 Finanzstrategien der Interviewten
5.1.1 Gewinnentnahmen bei den interviewten Betrieben
5.1.2 Bedeutung der Eigenkapitalrendite bei den interviewten Betrieben
5.1.3 Auswertung der Bedeutung der Eigenkapitalquote in den Unternehmen der Interviewten
5.1.4 Beschaffung von Fremdkapital in den Betrieben der Interviewten
5.2 Auswirkungen der Corona-Krise auf die Unternehmen der Interviewten
5.3 Ausbildung der GeschäftsführerInnen
5.4 Betriebswirtschaftliche Kenntnisse der Interviewten
5.5 Strategische Planung in den Unternehmen der Interviewten
5.6 Einfluss von externem Wissen und Beratung auf GeschäftsführerInnen
5.7 Einfluss der MitbewerberInnen auf die Betriebe der Interviewten
5.8 Zwischenfazit
6 Diskussion und Schlussfolgerung
6.1 Beantwortung der Forschungsfragen und Prüfung der Annahmen
6.1.1 Beantwortung der Hauptforschungsfrage
6.1.2 Beantwortung der Unterfragen
6.1.3 Prüfung der aufgestellten Annahmen
6.2 Kritische Reflexion der Forschung und der Forschungsergebnisse
6.3 Handlungsempfehlungen
6.3.1 Permanent aktive strategische Unternehmenssteuerung
6.3.2 Kaufmännische Grundausbildung
6.3.3 Verpflichtende externe Beratung
6.4 Ausblick
Die vorliegende Arbeit untersucht die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Eigenkapitalstrategie eigentümergeführter Kapitalgesellschaften im österreichischen Automobil-Einzelhandel, um Strategien und Handlungsempfehlungen für eine nachhaltige finanzielle Stabilität der Betriebe abzuleiten.
2.4 Risikomanagement
Eine unternehmerische Tätigkeit ist immer mit einem Risiko verbunden (Wolke 2016: 95; Theuermann und Ebner 2014: 1). In diesem Unterkapitel soll betrachtet werden, wie Risiken definiert, analysiert und vor allem begrenzt werden können.
Ein Risiko kann als eine mögliche negative Abweichung vom geplanten Ziel verstanden werden (Sartor und Bourauel 2013: 7). Risiken begleiten Menschen sowohl im privaten als auch im beruflichen Kontext ein Leben lang.
Im Zusammenhang mit Unternehmen entsteht bereits bei der Gründung dieser ein Risiko (Wirtschaftskammer Österreich 2023). Dabei ist ‚Risiko‘ ein breit gefächerter Begriff. Risiken können durch Investitionen, Personal, WettbewerberInnen, behördliche Vorgaben oder auch Klimaveränderungen und plötzlich eintretende Ereignisse aufkommen (Gleißner, Henschel und Schmidt 2023: 70–76). Eine Liste von Risikopotenzialen und deren Auswirkungen würde die Anforderungen dieser Arbeit bei weitem übersteigen. Aus diesem Grund wird der Fokus im weiteren Verlauf auf das bestandsgefährdende Risikomanagement gelegt: „Unter bestandsgefährdenden Risiken sind solche zu verstehen, welche die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich beeinflussen und in Folge zur Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung führen können“ (Sartor und Bourauel 2013: 1).
1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Ausgangslage sowie die Problemstellung der Arbeit ein, definiert die Forschungsfragen und erläutert die methodische Vorgehensweise.
2 Theoretischer Hintergrund: Hier werden die Grundlagen zu Unternehmensfinanzierung, Insolvenz- und Krisenursachen sowie Risikomanagement dargelegt, insbesondere mit Fokus auf KMU und die spezifische Situation im Automobil-Einzelhandel.
3 Methodik: Dieses Kapitel begründet das gewählte qualitative Forschungsdesign sowie die Maßnahmen zur Sicherung der Forschungsqualität.
4 Daten: Der Teil beschreibt die Auswahl der Experten, die Gestaltung des Interviewleitfadens sowie die Durchführung und Auswertung der geführten Interviews und Bilanzen.
5 Analyse: Die Analyse untersucht die Finanzstrategien, betriebswirtschaftlichen Kenntnisse, strategische Planung und Auswirkungen der Corona-Krise auf die interviewten Unternehmen.
6 Diskussion und Schlussfolgerung: Das Abschlusskapitel beantwortet die Forschungsfragen, reflektiert die Ergebnisse kritisch und leitet konkrete Handlungsempfehlungen für die Praxis ab.
Corona-Krise, Eigenkapitalquote, Automobil-Einzelhandel, KMU, Risikomanagement, Unternehmensfinanzierung, Insolvenzursachen, Krisenresilienz, Unternehmenssteuerung, ExpertInneninterviews, qualitative Inhaltsanalyse, Betriebswirtschaft, Finanzstrategie, Strategische Planung, Unternehmensberatung
Die Arbeit untersucht die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Eigenkapitalausstattung in eigentümergeführten Kapitalgesellschaften des österreichischen Automobil-Einzelhandels.
Die thematischen Schwerpunkte liegen auf Unternehmensfinanzierung, Risikomanagement, Krisenursachen und dem Zusammenhang zwischen betriebswirtschaftlichem Wissen der Geschäftsführer und der Krisenfestigkeit von Autohäusern.
Das Ziel ist es, Erkenntnisse darüber zu gewinnen, wie Autohäuser ihre Eigenkapitalquote steuern und welche Rolle Krisenerfahrungen sowie betriebswirtschaftliche Ausbildung für die Strategie spielen, um daraus Handlungsempfehlungen für eine nachhaltige Unternehmenssteuerung abzuleiten.
Es wird ein qualitativer Forschungsansatz verfolgt, der auf der Analyse von Literatur sowie auf ExpertInneninterviews und der Auswertung von Unternehmensbilanzen basiert.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung, eine methodische Beschreibung, die Datenerhebung und eine ausführliche Analyse der empirischen Ergebnisse zur Finanz- und Krisenstrategie der befragten Autohäuser.
Zu den prägenden Schlüsselwörtern gehören Eigenkapitalquote, KMU, Automobil-Einzelhandel, Corona-Krise, Krisenresilienz und Risikomanagement.
Die Arbeit zeigt, dass Risikomanagement in vielen untersuchten KMU des Automobil-Einzelhandels vernachlässigt wird, oft nur unbewusst stattfindet und nicht explizit in den Ausbildungsinhalten für Unternehmer verankert ist.
Da in vielen Unternehmen Wissensdefizite und Strategiemängel bestehen, wird eine verpflichtende externe Beratung als notwendiges letztes Mittel empfohlen, um die Rentabilität zu verbessern und einen Turnaround bei finanziell angeschlagenen Betrieben zu sichern.
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