Masterarbeit, 2022
101 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
1.1 Problemstellung und Zielsetzung
1.2 Forschungsfragen
1.3 Beitrag für die Wissenschaft und Praxis
1.4 Konzeption der Masterthesis
2. Theoretischer Forschungsstand
2.1 Psychologisches Empowerment
2.2 Relevanz der Variable „Arbeit“
2.3 Leiter-Mitarbeiter-Austausch
2.4 Forschungsstand und Hypothesen
3. Empirische Methode
3.1 Design und Durchführung
3.2 Stichprobe
3.3 Verwendete Skalen
3.3.1 Psychologisches Empowerment
3.3.2 Relevanz der Variable „Arbeit“
3.3.3 Leiter-Mitarbeiter-Austausch
3.4 Statistische Analyse
4. Ergebnisse
4.1 Deskriptive Analyse
4.2 Hypothesentests
5. Diskussion
5.1 Zusammenfassung und Interpretation
5.2 Praktische Implikationen
5.3 Limitationen und zukünftige Forschung
Die vorliegende Master-Thesis untersucht den Zusammenhang zwischen der wahrgenommenen Relevanz der Arbeit und psychologischem Empowerment unter Einbeziehung der Qualität der Leiter-Mitarbeiter-Beziehung. Forschungsleitend ist die Frage, wie diese Faktoren interagieren und ob die Beziehungsqualität zu Führungskräften als moderierende Variable fungiert.
2.1 Psychologisches Empowerment
Spreitzer (1995) definiert psychologisches Empowerment als intrinsische Aufgabenmotivation, die ein Gefühl der Kontrolle in Bezug auf die eigene Arbeit und eine aktive Orientierung an der eigenen Arbeitsrolle widerspiegelt. Dabei betont sie, dass dieselben Organisationsstrukturen von unterschiedlichen Mitarbeitenden unterschiedlich wahrgenommen werden können (Spreitzer, 1995). Im Mittelpunkt stehen bei Spritzer nicht die Managementpraktiken oder die Organisationsstrukturen, welche im Fokus des strukturellen Empowerments liegen, sondern das subjektive Erleben der Mitarbeitenden (Spreitzer, 1995).
Wie in der Abbildung 1 zu sehen, manifestiert sich die aktive Orientierung an der eigenen Arbeitsrolle in vier Dimensionen. Dazu gehören nach Spreitzer (1995) folgende: 1. Kompetenz, 2. Bedeutsamkeit, 3. Einfluss, 4. Selbstbestimmung.
1 Einleitung: Dieses Kapitel stellt die Ausgangssituation in der modernen Arbeitswelt dar und leitet daraus die Problemstellung, die Forschungsfragen sowie den wissenschaftlichen und praktischen Beitrag der Arbeit ab.
2. Theoretischer Forschungsstand: Hier werden die zentralen theoretischen Konzepte wie psychologisches Empowerment, Relevanz der Arbeit und der Leiter-Mitarbeiter-Austausch erläutert und die daraus resultierenden Hypothesen hergeleitet.
3. Empirische Methode: Dieses Kapitel beschreibt den Aufbau der quantitativen Studie, die Stichprobenmerkmale, die verwendeten Skalen sowie die angewandten statistischen Analyseverfahren.
4. Ergebnisse: In diesem Teil werden die Daten deskriptiv ausgewertet und die aufgestellten Hypothesen mittels Regressionsanalysen auf ihre Signifikanz geprüft.
5. Diskussion: Das letzte Kapitel fasst die zentralen Ergebnisse zusammen, interpretiert diese im Kontext der Literatur, leitet praktische Implikationen für Unternehmen ab und diskutiert Limitationen sowie zukünftige Forschungsansätze.
Psychologisches Empowerment, Empowerment, Relevanz der Arbeit, Leiter-Mitarbeiter-Austausch, LMX, New-Work, Arbeitsgestaltung, Führung, Selbstbestimmung, intrinsische Motivation, Arbeitszufriedenheit, Arbeit 4.0, Führungsverantwortung.
Die Arbeit untersucht, wie Mitarbeiter ihr psychologisches Empowerment erleben und wie die persönliche Relevanz ihrer Arbeit sowie die Qualität der Beziehung zu ihrer Führungskraft diesen Prozess beeinflussen.
Die zentralen Felder sind psychologisches Empowerment nach Spreitzer, die Relevanz der Arbeit nach dem Job Characteristic Modell und Steger et al., sowie der Leiter-Mitarbeiter-Austausch nach der LMX-Theorie.
Das Ziel ist es, den Zusammenhang zwischen Relevanz der Arbeit und psychologischem Empowerment zu quantifizieren und zu analysieren, ob der Leiter-Mitarbeiter-Austausch diesen Zusammenhang moderiert.
Es wurde eine quantitative Querschnittsstudie mit einer Stichprobe von 171 berufstätigen Personen durchgeführt, wobei die Daten mittels linearer und multipler Regressionsanalysen in SPSS ausgewertet wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, Methoden, Ergebnisse und Diskussion, umfassend die Validierung der Hypothesen sowie die Einordnung der Ergebnisse in aktuelle Forschungstrends.
Die Arbeit fokussiert sich auf Konzepte wie Psychologisches Empowerment, LMX (Leiter-Mitarbeiter-Austausch), Relevanz der Arbeit, New-Work und moderne Arbeitsgestaltung.
Die Untersuchung ergab keinen statistisch signifikanten Zusammenhang zwischen dem Alter der Befragten und ihrem psychologischen Empowerment, womit die diesbezügliche Hypothese verworfen wurde.
Ein hochwertiger Leiter-Mitarbeiter-Austausch korreliert positiv mit psychologischem Empowerment und fungiert verstärkend auf den Zusammenhang zwischen der Relevanz der Arbeit und dem Empowerment-Erleben.
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