Diplomarbeit, 2008
83 Seiten, Note: 2,0
Die vorliegende Diplomarbeit befasst sich mit der Bedeutung von Hedgefonds für die internationalen Finanzmärkte. Sie analysiert den Einfluss dieser spekulativen Marktakteure auf die Effizienz und die Risikoallokation. Die Arbeit untersucht, ob Hedgefonds durch ihre Strategien die Effizienz der Märkte fördern oder ob sie eher destabilisierend wirken und das Systemrisiko erhöhen.
Die Einleitung führt in die Thematik der Hedgefonds und deren Bedeutung für die Finanzmärkte ein. Sie stellt die Forschungsfrage und die Zielsetzung der Arbeit dar. Im zweiten Kapitel werden die Grundlagen der Spekulation und die Funktionsweise von Hedgefonds erläutert. Es werden die Merkmale, die Abgrenzung zu anderen Anlageformen, der Aufbau und die Organisation von Hedgefonds sowie ein Überblick über die verschiedenen Strategien vorgestellt.
Kapitel 3 befasst sich mit der Bedeutung des internationalen Hedgefonds-Marktes. Es werden die Größe und Entwicklung des Marktes, die Rolle des Leverage und die Performance von Hedgefonds analysiert. Die Problematik der Datenerhebung und die Bewertung des Alpha werden ebenfalls behandelt. Im Fokus steht die Einschätzung der systemischen Risiken, die von Hedgefonds ausgehen. Die Rolle der Primebroker, der direkte Einfluss auf Finanzmärkte, die Bedeutung des Leverage und die Rolle von Kreditderivaten werden untersucht.
Kapitel 4 widmet sich ausgewählten Hedgefonds-Strategien und untersucht, ob diese Ineffizienzen überwinden oder eher Risikoübernahme darstellen. Die Strategien Distressed Debt, Risk/Merger Arbitrage, Capital Structure Arbitrage und Fixed Income Arbitrage werden im Detail analysiert. Es werden die Rendite, die Ineffizienzen und die Ergebnisse der Strategien untersucht. Darüber hinaus werden weitere Strategien wie Global Macro und Emerging Markets skizziert.
Die Schlüsselwörter und Schwerpunktthemen des Textes umfassen Hedgefonds, Finanzmärkte, Effizienz, Risikoallokation, Spekulation, Ineffizienzen, Risikoprämien, Leverage, Systemrisiko, Primebroker, Kreditderivate, Distressed Debt, Risk/Merger Arbitrage, Capital Structure Arbitrage, Convertible Bond Arbitrage, Fixed Income Arbitrage, Global Macro, Emerging Markets.
Die Arbeit untersucht, ob Hedgefonds Ineffizienzen systematisch ausnutzen und so minimieren oder ob sie durch systemische Risiken die Märkte eher destabilisieren.
Hedgefonds zeichnen sich durch flexible Handelsstrategien, den Einsatz von Leverage (Hebelwirkung) und Leerverkäufen sowie eine oft geringere Regulierung aus.
Es ist eine Strategie, bei der auf den Erfolg oder Misserfolg von Unternehmensfusionen gewettet wird, um Preisunterschiede zwischen den beteiligten Aktien auszunutzen.
Primebroker sind spezialisierte Banken, die Hedgefonds Kredite gewähren, Wertpapiere leihen und die Abwicklung der Geschäfte übernehmen, was sie zu einem zentralen Glied im Systemrisiko macht.
Die Arbeit geht der Frage nach, ob das "Alpha" (die Überrendite) durch echtes Ausnutzen von Ineffizienzen entsteht oder nur eine Entschädigung für das Eingehen extrem hoher Risiken ist.
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