Masterarbeit, 1996
21 Seiten, Note: 2,0
Diese Arbeit befasst sich mit der sprachlichen und kulturellen Integration von Spätaussiedlern in Deutschland. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Analyse der Integrationsaufgaben, die diese Personengruppe im Eingliederungsprozess bewältigen muss.
Die Einleitung stellt die Themenmotivation und den Begriffsrahmen der Arbeit dar. Sie beleuchtet den spezifischen Kontext der Sprachintegration von Spätaussiedlern und die Notwendigkeit der Integration in die deutsche Gesellschaft und Arbeitswelt.
Das Kapitel "Ungebrochener Zuzug von Spätaussiedlern" gibt einen Überblick über den anhaltenden Zuzug von Spätaussiedlern nach Deutschland und beleuchtet die besonderen Herausforderungen, die diese Personengruppe mit sich bringt.
Das Kapitel "Differenzierungsmerkmale von Immigranten im allgemeinen und Spätaussiedlern im besonderen" analysiert die spezifischen Merkmale von Spätaussiedlern im Vergleich zu anderen Immigrantengruppen und setzt sie in Beziehung zu den Integrationsanforderungen.
Das Kapitel "Ziel der Integrationsbemühungen der Spätaussiedler" beschreibt die Ziele der deutschen Integrationspolitik im Hinblick auf Spätaussiedler.
Das Kapitel "Integrationsaufgaben von Aussiedlern beim Eingliederungsprozess" behandelt die verschiedenen Integrationsebenen (kognitiv, formal, psycho-sozial), die Spätaussiedler im Eingliederungsprozess bewältigen müssen.
Das Kapitel "Schwindende Aufnahmebereitschaft" thematisiert die zunehmend schwierigere Situation von Spätaussiedlern auf dem deutschen Arbeitsmarkt.
Das Kapitel "Die Situation auf dem deutschen Arbeitsmarkt" analysiert die spezifischen Herausforderungen, die der deutsche Arbeitsmarkt für Spätaussiedler bereithält.
Das Kapitel "Unabläẞliche Notwendigkeit der Sprachförderung" unterstreicht die zentrale Bedeutung der Sprachförderung für die Integration von Spätaussiedlern.
Spätaussiedler, Integration, Sprachförderung, Arbeitsmarkt, Integrationspolitik, Sprachkurse, Bildungspolitik, Arbeitsmarktintegration, Curricula, Sprachdidaktik, Interkulturelle Kompetenz.
Der Begriff bezeichnet deutsche Volkszugehörige, die nach dem 31. Dezember 1992 aus den Staaten der ehemaligen Sowjetunion nach Deutschland eingewandert sind.
Die Arbeit unterscheidet zwischen der kognitiven Ebene (Wissen/Sprache), der formalen Ebene (Rechte/Abschlüsse) und der psycho-sozialen Ebene (Zugehörigkeit).
Sprachkenntnisse sind die Grundvoraussetzung für die aktive Teilhabe an der Gesellschaft und den Zugang zum deutschen Arbeitsmarkt.
Die Arbeit evaluiert kritisch, ob diese Kurse genügen, und fordert differenziertere Maßnahmen mit stärkerem Berufsbezug.
Neben Sprachbarrieren erschweren schwindende Aufnahmebereitschaft und bürokratische Hürden bei der Anerkennung von Qualifikationen die Eingliederung.
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