Magisterarbeit, 2009
119 Seiten, Note: 1,3
Diese Magisterarbeit befasst sich mit der Förderung mathematischer Kompetenzen bei Grundschülern durch spielerisches Lernen in Bewegung. Sie untersucht den Einfluss von körperlicher Aktivität auf die Entwicklung mathematischer Fähigkeiten und die motorische Leistungsfähigkeit von Kindern.
Die Einleitung führt in das Thema der Arbeit ein und erläutert die Relevanz der Förderung mathematischer Kompetenzen im Kindesalter. Der theoretische Teil beleuchtet die aktuellen Forschungsstände zu mathematischen Kompetenzen im internationalen Vergleich, den Einfluss von körperlicher Aktivität auf Gehirnprozesse und die Bedeutung von motorischer Leistungsfähigkeit im Grundschulalter. Der empirische Teil beschreibt das Forschungsdesign, die Stichprobenauswahl, den Untersuchungsablauf und die verwendeten Messinstrumente. Die Ergebnisse der Untersuchung werden dargestellt und diskutiert, wobei der Fokus auf den Zusammenhang zwischen motorischer Aktivität und mathematischen Fähigkeiten liegt. Die Zusammenfassung fasst die zentralen Ergebnisse der Arbeit zusammen und gibt einen Ausblick auf zukünftige Forschungsfragen.
Frühkindliche Bildung, Mathematik, Bewegung, Motorik, Kognition, Lernen, Grundschule, Deutscher Motorik-Test (DMT 6-18), Deutscher Mathematiktest für zweite Klassen (DEMAT 2+), Elternfragebogen.
Die Arbeit untersucht, ob körperliche Aktivität Gehirnprozesse und die Vernetzung von Nervenzellen positiv beeinflusst, was wiederum die Lern- und Gedächtnisleistung in Mathematik steigern kann.
1. Weisen Schüler nach einem bewegten Mathematikkurs eine höhere mathematische Leistung auf? 2. Gibt es Unterschiede in der Zuwachsrate der motorischen Leistungsfähigkeit im Vergleich zu einer Kontrollgruppe?
Verwendet wurden der Deutsche Motorik-Test (DMT 6-18), der Deutsche Mathematiktest für zweite Klassen (DEMAT 2+) sowie ein Elternfragebogen zum sportbezogenen Lebensstil.
Dies bezieht sich auf die Beobachtung, dass sich das Bewegungsverhalten und die motorische Leistungsfähigkeit heutiger Kinder durch veränderte Lebensbedingungen (z. B. Medialisierung, weniger Freiraum) verschlechtert haben.
Oft wird Sport als reines Nebenfach gesehen. Die Arbeit kritisiert, dass trotz der Belege für kognitive Vorteile die dritte Sportstunde in vielen Bundesländern nicht konsequent umgesetzt wird.
Er kombiniert das fundamentale Grundbedürfnis nach Bewegung mit kognitiven Lernzielen, was besonders im Grundschulalter die Motivation und die Verankerung von Wissen fördern kann.
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