Diplomarbeit, 2009
91 Seiten, Note: 1,0
Die vorliegende Diplomarbeit befasst sich mit der informationsökonomischen Analyse der Angabevorschriften zur Fair Value Bewertung von Derivaten nach IFRS 7 n. F. Ziel ist es, die Relevanz der erweiterten Anhangsangaben für die Entscheidungsfindung von Jahresabschlussadressaten zu untersuchen. Dabei werden die Anforderungen an den Abschlussleser, die Entscheidungsfindung unter Unsicherheit und die Modellierung des Informationsbedarfs im Kontext des Fair Value berücksichtigt. Die Arbeit analysiert die Auswirkungen der neuen Vorschriften auf die Informationsqualität und die Entscheidungsrelevanz für verschiedene Adressatengruppen.
Die Arbeit gliedert sich in fünf Kapitel, die die informationsökonomische Analyse der Fair Value Bewertung von Derivaten nach IFRS 7 n. F. strukturieren. Das erste Kapitel führt in die Problemstellung ein und erläutert den Untersuchungsgegenstand sowie den Gang der Arbeit. Das zweite Kapitel behandelt die theoretischen Grundlagen, indem es die Informationsökonomie, Derivate und IFRS 7 näher beleuchtet. Das dritte Kapitel fokussiert auf die informationsökonomische Analyse, indem es den Jahresabschlussadressaten charakterisiert, das Entscheidungsproblem formuliert und die Relevanz der erweiterten Anhangsangaben nach IFRS 7 n. F. untersucht. Das vierte Kapitel befasst sich mit der kritischen Würdigung der Modellannahmen und Umsetzungsprobleme. Das fünfte Kapitel fasst die Ergebnisse zusammen und liefert ein Fazit.
Die Arbeit befasst sich mit den Schlüsselbegriffen Informationsökonomie, Fair Value Bewertung, Derivate, IFRS 7, Anhangangaben, Entscheidungsrelevanz, Jahresabschlussadressaten, Modellierung, Simulation, Risiko und Unsicherheit.
IFRS 7 legt die Angabepflichten für Finanzinstrumente fest, insbesondere die Informationen über die Bewertung zum Fair Value und die damit verbundenen Risiken im Anhang.
Das Ziel ist es, den Marktwert eines Finanzinstruments zum Bilanzstichtag realitätsnah abzubilden, um den Informationsnutzen für Investoren zu erhöhen.
Die Informationsökonomie analysiert, wie Informationen die Entscheidungen von Marktteilnehmern unter Unsicherheit beeinflussen und wie nützlich neue Standards ex ante sind.
Fair-Value-Angaben sind oft hochrelevant für Investoren, können aber an Verlässlichkeit einbüßen, wenn keine aktiven Marktpreise vorliegen und Modelle genutzt werden müssen.
Derivate zur Absicherung dieser Risiken werden entweder als alleinstehende Instrumente oder im Rahmen von Sicherungsbeziehungen (Hedge Accounting) bilanziert.
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