Masterarbeit, 2008
162 Seiten, Note: 1,0
1 EINLEITUNG
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung
1.3 Ausgangssituation
1.4 Aufbau der Arbeit
2 PERSONALMANAGEMENT UND PERSONALFÜHRUNG
2.1 Personalmanagement
2.1.1 Prozessaufgaben
2.1.2 Entwicklungsaufgaben
2.2 Mitarbeiterführung
2.2.1 Führen mit Zielen / mit Auftrag
2.2.2 Zielvorgaben & Zielvereinbarung
2.2.3 Zielvereinbarungssysteme (BSC & EFQM)
2.2.4 Führungsdisziplin
2.2.5 Sich selbst führen
2.2.6 Mitarbeiterzufriedenheit
2.2.7 360°-Feedback
2.3 Leistungsförderung und Leistungskontrolle
2.3.1 Arbeitsmenge und Arbeitsqualität
2.3.2 Leistungsanpassung und Leistungsoptimierung
2.3.3 Leistungsziele und Kontrolle der Zielerreichung
2.4 Fazit und Vorschau
3 DELEGIERTE VERANTWORTUNG, TEAM- UND EIGENVERANTWORTUNG
3.1 Delegation von Verantwortung (im Unternehmen)
3.1.1 Partizipation und „Kollektivismus“
3.1.2 Praktizieren von geteilter Verantwortung
3.2 Teamverantwortung / Führen im Team
3.2.1 Wissen
3.2.2 Teamfähigkeit
3.2.3 Methoden Modell
3.2.4 In Systemen denken
3.3 Perspektiven der Eigenverantwortung
3.4 Eigenverantwortung in Unternehmen
3.5 Fazit und Vorschau
4 KENNZAHLEN (KEY PERFORMANCE INDICATORS)
4.1 Klassifikation und Funktionen von Kennzahlen
4.2 Leistungsmessung
4.3 Grenzen des Arbeitens mit Kennzahlen
4.4 Allgemeine Kennzahlensysteme
4.4.1 Balanced Scorecard
4.4.2 Six Sigma
4.4.3 EFQM
4.4.4 Management-Führungsinformationssystem
4.5 Prozesskennzahlen
4.6 Kennzahlen zur Personalführung
4.7 Führung mit "System"
4.7.1 Führung mit Kennzahlen und Kennzahlensystemen
4.7.2 Reflexionsorientiertes Controlling
4.7.3 Reaktanz im Kontext des Reflexionsorientierten Controlling
4.8 Fazit und Vorschau
5 ENTWICKLUNG EINES PRAXISMODELLS
5.1 Problemstellung
5.2 Prozesse der Kreditorischen Rechnungsprüfung
5.2.1 Frachtgutschriftverfahren
5.2.2 Rechnungsprüfung
5.2.3 Prozesspartner / Schnittstellen
5.3 Planungsphase
5.3.1 Analyse aktives Frachtgutschriftverfahren
5.3.2 Analyse Rechnungsprüfung
5.3.3 Auswahl des Pilot-Teams
5.3.4 Analyse des Volumens für das Pilot-Team
5.3.5 Auswahl der Mitarbeiter für das Pilot-Team
5.4 Entwicklung eines Kennzahlensystems für die Rechnungsprüfung
5.4.1 Auswahl einer Kennzahlensystembasis
5.4.2 Kennzahlen-Scorecard
5.4.3 Finanzielle Anforderungen
5.4.4 Prozessperspektive
5.4.5 Kunden- & Lieferantenanforderungen
5.4.6 Mitarbeiterperspektive
5.5 Erkenntnisse und Konsequenzen
5.5.1 Änderungsbedarf im Fachbereich
5.5.2 Umorganisation im Unternehmen
5.5.3 Planung einer neuen Funktion "Controlling"
5.5.4 Auswahl des Führungsstils
5.5.5 Erhöhung / Stärkung der Eigenverantwortung
5.5.6 Teambuilding
5.5.7 360°-Feedback
5.5.8 Möglicher Ablaufplan für das Projekt des Praxismodells
5.5.9 Erfolgsmessung und Ziele
5.6 Fazit und Vorschau
6 ANWENDUNGSEMPFEHLUNG
6.1 Validierung
6.2 Praktikabilität und Wirtschaftlichkeit im Unternehmen
6.3 Lösungsansätze im Detail
6.4 Weitere Entwicklungspotenziale
6.5 Kritische Betrachtung
6.5.1 Interpretation der Ergebnisse
6.5.2 Verbesserungspotenziale
6.6 Fazit
7 ZUSAMMENFASSUNG
Das Hauptziel dieser Arbeit besteht darin, zu untersuchen, ob durch eine Führung mit Kennzahlen die Prozessperformance und die Eigenverantwortung von Mitarbeitern innerhalb der kreditorischen Rechnungsprüfung nachhaltig verbessert werden kann. Dabei wird die Forschungsfrage verfolgt, inwieweit ein geeignetes Kennzahlensystem in Kombination mit einem partizipativen Führungsstil die unternehmerische Entscheidungsfreiheit auf operativer Ebene fördern kann.
1.1 Problemstellung
Im Produktionsbereich verschiedenster Branchen ist es üblich, die Leistung der Mitarbeiter, die Qualität der produzierten Güter und den Ist-Zustand der Produktion mit Hilfe von Kennzahlen zu messen und zu bewerten, um diese anschließend in Kennzahlensystemen darstellen zu können.
In den Fertigungsstätten der BMW AG gibt es unter anderen folgende Kennzahlen:
• Durchlaufzeit
• Termintreue
• Fehlerquote
• Stückzahl
Im Finanzbereich, speziell in der Rechnungsprüfung, sind diese Kennzahlen weitaus schwieriger darzustellen. Es stehen zwar Vorgangszahlen und Durchlaufzeiten zur Verfügung, jedoch stehen diese derzeit nicht im Zusammenhang mit der Leistungsbeurteilung der Mitarbeiter und dienen derzeit auch nicht als Führungsinstrument. Die Kennzahlen müssten hierzu in einem sinnvollen Zusammenhang stehen, sich gegenseitig ergänzen und den aktuellen Soll- und Ist-Zustand widerspiegeln. Anhand des Ist-Zustands kann anschließend die Zielerreichung sowie die Entwicklung gemessen werden.
1 EINLEITUNG: Die Einleitung definiert die Problemstellung der Arbeit im Kontext der BMW AG und legt das Ziel fest, ein Kennzahlensystem zur Stärkung der Eigenverantwortung zu entwickeln.
2 PERSONALMANAGEMENT UND PERSONALFÜHRUNG: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Grundlagen der Mitarbeiterführung, moderne Managementtechniken und die Bedeutung der Mitarbeiterzufriedenheit für den Unternehmenserfolg.
3 DELEGIERTE VERANTWORTUNG, TEAM- UND EIGENVERANTWORTUNG: Hier wird der Zusammenhang zwischen Delegation, Teamarbeit und Eigenverantwortung untersucht, wobei die Notwendigkeit einer unterstützenden Führungskultur hervorgehoben wird.
4 KENNZAHLEN (KEY PERFORMANCE INDICATORS): Dieses Kapitel gibt einen Überblick über gängige Kennzahlensysteme wie Balanced Scorecard, Six Sigma und EFQM und deren Anwendung zur Leistungsmessung.
5 ENTWICKLUNG EINES PRAXISMODELLS: Das Kapitel beschreibt konkret die Entwicklung eines Praxismodells für die kreditorische Rechnungsprüfung der BMW AG inklusive Pilot-Team-Ansatz und Kennzahlen-Scorecard.
6 ANWENDUNGSEMPFEHLUNG: Abschließend werden Empfehlungen zur Validierung und Implementierung sowie zur kritischen Erfolgsbetrachtung des Modells gegeben.
Eigenverantwortung, Führung mit Kennzahlen, Personalmanagement, Rechnungsprüfung, Prozessperformance, Balanced Scorecard, Six Sigma, EFQM, Mitarbeiterführung, Zielvereinbarung, Personalentwicklung, Delegation, Unternehmenskultur, Prozesskennzahlen, BMW AG.
Die Arbeit untersucht, wie durch den Einsatz von Kennzahlen und eine gezielte Führungsmethode die Eigenverantwortung und Prozessperformance von Mitarbeitern gesteigert werden kann.
Die Arbeit behandelt die Bereiche Personalmanagement, Mitarbeiterführung, Teamverantwortung, den Einsatz von Kennzahlensystemen (KPIs) sowie Organisationsentwicklung.
Das Ziel ist die Erstellung eines Praxismodells für die kreditorische Rechnungsprüfung der BMW AG, das Effizienz steigert und die Mitarbeiterautonomie fördert.
Es werden Literaturanalysen zu Managementtheorien sowie eine praxisorientierte Untersuchung von Prozessen und Kennzahlen am Beispiel der BMW AG durchgeführt.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen zu Führung und Kennzahlen sowie in einen konkreten Anwendungsteil, in dem ein Pilot-Modell für ein Team entwickelt wird.
Wichtige Begriffe sind Eigenverantwortung, Kennzahlen, Mitarbeiterzufriedenheit, Prozessoptimierung und Führungsdisziplin.
Durch die Kombination von quantitativen Kennzahlen mit qualitativen Führungsansätzen und der expliziten Einbindung der Mitarbeiter wird eine ganzheitliche Steuerung angestrebt.
Es dient dazu, eine umfassende Einschätzung der Leistung zu ermöglichen und die interne Kommunikation sowie die Entwicklungsmöglichkeiten innerhalb der Teams zu verbessern.
Die Arbeit identifiziert Reaktanz als psychologische Ablehnungshaltung gegenüber Kontrollsystemen und betont die Notwendigkeit von Kommunikation, um diese als Unterstützung statt als Bedrohung wahrzunehmen.
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