Fachbuch, 2010
129 Seiten
1. (Un-)Sicherheitsgefühl zur Tages- und zur Nachtzeit“(objektive und subjektive Sicherheit in der Stadt Osnabrück)
1.5 Zusammenfassung:
2. Bewertung der Polizeiarbeit
2.4 Zusammenfassung:
3. Konsum legaler und illegaler Drogen durch Schüler/innen
3.3 Zusammenfassung:
4. Selbstbehauptete Delinquenz von Schülern/innen
4.3 Zusammenfassung:
5. Bedrohung/Beunruhigung durch Straftaten bzw. durch gesellschaftliche Entwicklungen
5.4 Zusammenfassung:
6. Sachbeschädigung durch Graffiti
6.4 Zusammenfassung:
7. Wahrnehmung von Alltagsirritationen bzw. dringendste Probleme im Stadtteil
7.4 Zusammenfassung:
8. Verbesserungsvorschläge und Wünsche
8.3 Zusammenfassung:
9. Videoüberwachung
9.4 Zusammenfassung:
Die vorliegende Arbeit analysiert systematisch die Ergebnisse dreier kriminologischer Regionalanalysen (KRA) in der Stadt Osnabrück aus den Jahren 1996/97, 2002/03 und 2007/08, um die Wirksamkeit kommunaler Kriminalpräventionsmaßnahmen sowie die Entwicklung des Sicherheitsgefühls der Bevölkerung wissenschaftlich zu untersuchen.
1. Kriminologische Regionalanalysen (allgemein) und in der Stadt Osnabrück (speziell)
Die drei „Kriminologischen Regionalanalysen“ („KRA“) in der Stadt Osnabrück aus den Jahren 1996/97, 2002/03 und 2007/08 orientieren sich an dem „Aufbauschema Kriminologische Regionalanalyse“ (Jäger 1976, später Koch 1992).
In diesem Rahmen sind etwa (schriftliche oder telefonische) Befragungsaktionen (auch von Experten: Schwarzenegger/Müller 2008, 36) sinnvoll und üblich: etwa zur (stadtteilbezogenen: Legge/Bathsteen 1994, 96) Kriminalitätsfurcht, zur Opfersituation (zur Dunkelfeldforschung vgl. Rdn. 33 ff zu § 2; zum Anzeigeverhalten Rdn. 4 ff zu § 20) sowie zur Zufriedenheit mit der Wohnsituation, mit den Freizeitangeboten sowie mit der Arbeit der Polizei usw. (Musterfragebogen bei Dölling u.a. 2003, 281 ff). Die Erhebungen, zu denen auch Dokumentenanalysen (Aktenanalysen) gehören, sollten sich (nach Ammer in: Feltes 1994, 12 f) primär auf etwa folgende Informationen beziehen:
- Sozialdemographische Basisdaten …
- Kommunale Sozialdaten …
- Infrastrukturdaten …
- ein tatgelegenheitsspezifisches Sozialprofil … .
Die „KRA“ ist sowohl Planungsgrundlage für die kommunale Kriminalpolitik als auch Gradmesser für den Ertrag und die Wirkung kommunaler und lokaler Kriminalprävention. Die Analyseergebnisse müssen deshalb nicht nur bewertet, sondern anschließend in Kampagnen, Projekte und Maßnahmen umgesetzt werden. […] Die Stadt Osnabrück ist für die systematische Durchführung solcher Datenerhebungen und die sich anschließende „Verarbeitung“ dieser Daten vielleicht beispielgebend.
1. (Un-)Sicherheitsgefühl zur Tages- und zur Nachtzeit“(objektive und subjektive Sicherheit in der Stadt Osnabrück): Dieses Kapitel beleuchtet das Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger in Abhängigkeit von Tageszeit und Alter und vergleicht diese Ergebnisse mit objektiven Statistiken.
2. Bewertung der Polizeiarbeit: Hier werden die Einstellungen und Standpunkte der Bevölkerung zur Effizienz und Qualität der polizeilichen Arbeit sowie deren Zusammenhang mit der Verbrechensangst analysiert.
3. Konsum legaler und illegaler Drogen durch Schüler/innen: Das Kapitel untersucht den Konsum legaler und illegaler Substanzen bei Schülerinnen und Schülern und evaluiert die entsprechenden präventiven Maßnahmen.
4. Selbstbehauptete Delinquenz von Schülern/innen: Dieses Kapitel gibt einen Überblick über delinquentes Verhalten von Jugendlichen und bewertet die Wirksamkeit von Präventionsansätzen an Schulen.
5. Bedrohung/Beunruhigung durch Straftaten bzw. durch gesellschaftliche Entwicklungen: Hierbei werden die Ängste der Bevölkerung vor spezifischen Kriminalitätsformen und gesellschaftlichen Entwicklungen im Zeitverlauf gegenübergestellt.
6. Sachbeschädigung durch Graffiti: Das Kapitel befasst sich mit der Problematik illegaler Graffiti, den finanziellen Folgen und den präventiven sowie repressiven Maßnahmen dagegen.
7. Wahrnehmung von Alltagsirritationen bzw. dringendste Probleme im Stadtteil: Dieses Kapitel analysiert, welche spezifischen Alltagsprobleme die Bewohner der verschiedenen Stadtteile wahrnehmen und wie sich diese auf das Wohlbefinden auswirken.
8. Verbesserungsvorschläge und Wünsche: Hier werden die von Bürgern und Schülern geäußerten Wünsche zur Verbesserung ihrer Lebensqualität in den jeweiligen Stadtteilen zusammengetragen.
9. Videoüberwachung: Das Kapitel beleuchtet die öffentliche Kontroverse sowie die polizeilichen und präventiven Auswirkungen der Videoüberwachung an Kriminalitätsschwerpunkten.
Kriminalprävention, Kriminologische Regionalanalyse, Osnabrück, Sicherheitsempfinden, Polizeiarbeit, Jugendkriminalität, Drogenprävention, Stadtentwicklung, Bürgerbefragung, Videoüberwachung, Dunkelfeldforschung, Sachbeschädigung, Graffiti, Gewaltprävention, Stadtteilanalyse.
Die Arbeit analysiert die Ergebnisse der kriminologischen Regionalanalysen der Stadt Osnabrück über ein Jahrzehnt hinweg, um die Entwicklung der objektiven Kriminalitätslage und des subjektiven Sicherheitsgefühls der Bürger zu untersuchen.
Die Schwerpunkte liegen auf dem Sicherheitsgefühl, der Bewertung der polizeilichen Arbeit, dem Drogenkonsum von Schülern, Jugenddelinquenz, Graffiti und der Wahrnehmung stadtteilspezifischer Problemlagen.
Ziel ist es, den Erfolg kommunaler Kriminalpräventionsmaßnahmen zu evaluieren und als fundierte Grundlage für zukünftige politische und präventive Entscheidungen zu dienen.
Es wurden systematische Bevölkerungs- und Schülerbefragungen, ergänzt durch Dokumentenanalysen und statistische Auswertungen der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS), kombiniert.
Der Hauptteil gliedert sich in verschiedene Fachkapitel, die jeweils den Ist-Zustand, konkrete Lösungsansätze und die beobachtbaren Wirkungen einzelner Maßnahmenpakete analysieren.
Die Kernbegriffe umfassen Kriminalprävention, Kriminologische Regionalanalyse, Osnabrück, Sicherheitsempfinden und Polizeistrategische Instrumente.
Die Studie zeigt, dass subjektive Wahrnehmungen, wie die Angst vor Kriminalität, oft nicht direkt mit den tatsächlich registrierten Kriminalitätsraten korrelieren, was durch Faktoren wie mediale Berichterstattung beeinflusst wird.
Die Videoüberwachung wird als Maßnahme an Kriminalitätsschwerpunkten (z.B. Neumarkt) diskutiert, wobei die Untersuchung zeigt, dass sie zwar den Kontrolldruck erhöht, aber kontrovers bewertet wird.
Ja, Schülerbefragungen sind ein integraler Bestandteil der Arbeit, um spezifische Probleme und Bedürfnisse der jüngeren Generation (z.B. Gewalt an Schulen, Drogen) zu erfassen.
Es wird festgestellt, dass Graffiti sowohl eine Sachbeschädigung als auch ein erhebliches Ärgernis darstellen, wobei die Analyse positive Trends durch koordinierte präventive und repressive Ansätze aufzeigt.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

