Diplomarbeit, 2005
103 Seiten, Note: 2,0
Die Arbeit analysiert die Darstellung der US-Präsidentschaftskandidaten George W. Bush und John F. Kerry in den deutschen Nachrichtenmagazinen Focus und Spiegel im Wahlkampf 2004. Ziel ist es, die mediale Konstruktion der beiden Kandidaten in den beiden Magazinen zu untersuchen und Unterschiede in der Berichterstattung aufzuzeigen.
Die Einleitung stellt das Thema der Arbeit vor und erläutert den Hintergrund der US-Präsidentschaftswahl 2004. Im zweiten Kapitel wird die Zielsetzung und der Aufbau der Arbeit beschrieben. Das dritte Kapitel befasst sich mit Begriffsdefinitionen, die für die Analyse relevant sind. In den Kapiteln vier und fünf werden die beiden Nachrichtenmagazine Der Spiegel und Focus vorgestellt. Kapitel sechs präsentiert statistische Zahlen zur Reichweite und Häufigkeit der Zitierungen von Spiegel und Focus in anderen Medien. Kapitel sieben beschreibt die Analyseinstrumente und -methoden, die in der Arbeit angewendet werden. Kapitel acht analysiert die Daten und präsentiert die Ergebnisse. Die Zusammenfassung fasst die wichtigsten Ergebnisse der Arbeit zusammen.
Die Arbeit befasst sich mit der medialen Konstruktion von Politikern, der Analyse von Nachrichtenmagazinen, der US-Präsidentschaftswahl 2004, der Berichterstattung über George W. Bush und John F. Kerry, der Rolle der deutschen Medien im internationalen politischen Diskurs, der Verwendung von Sprache und Bildern zur Beeinflussung der öffentlichen Meinung, den politischen und journalistischen Strategien von Focus und Spiegel, der quantitative und qualitative Analyse von Texten sowie der Methoden der Inhaltsanalyse.
Die Arbeit analysiert die mediale Konstruktion beider Kandidaten, wobei George W. Bush oft polarisierend und teils negativ als Symbol für US-Außenpolitik, John Kerry hingegen als liberale Alternative dargestellt wurde.
Es wurde eine quantitative und qualitative Inhaltsanalyse durchgeführt, unterstützt durch das Programm WinMax und Kategorien wie 'Äußere Erscheinung', 'Psychologisierung' und 'Statusbetonung'.
Harte Nachrichten (Hard News) beziehen sich auf faktenbasierte Berichterstattung über Politik und Wirtschaft, während weiche Nachrichten (Soft News) eher unterhaltende oder persönlichere Aspekte (Infotainment) fokussieren.
Nach 9/11 und dem Irakkrieg war das Interesse der deutschen Öffentlichkeit enorm hoch; Zeitschriften wie Spiegel und Focus fungierten als wichtige Meinungsbilder für die deutsche Sicht auf die USA.
Intimisierung ist eine Analysekategorie, die untersucht, wie stark private Details und das Familienleben der Kandidaten in der Berichterstattung thematisiert wurden, um ein emotionales Bild zu erzeugen.
Die Untersuchung wertete statistisch aus, in welchem Maße die Magazine sowie die darin zitierten Personen positive oder negative Bewertungen über Bush und Kerry abgaben.
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