Bachelorarbeit, 2010
57 Seiten, Note: 1,0
Diese Arbeit untersucht die Lateinamerikapolitik der Vereinigten Staaten im Rahmen der Organisation der Amerikanischen Staaten (OAS) seit deren Gründung. Sie analysiert, wie die US-Außenpolitik die Funktionsweise der OAS beeinflusst hat und welche Auswirkungen dies auf die Beziehungen zwischen den USA und den lateinamerikanischen Staaten hatte.
Kapitel 1 bietet eine Einleitung in die Thematik und erläutert die Bedeutung der OAS als einzigartige regionale Organisation. Kapitel 2 beleuchtet die Panamerikanische Bewegung als Vorläufer der OAS und beschreibt die Gründung, Struktur und Ziele der Organisation. Kapitel 3 analysiert die Ausgangssituation der OAS, die durch die Asymmetrie zwischen Nord und Süd und die US-amerikanische Interventionspolitik geprägt war. Es werden die Erwartungen der Mitgliedsstaaten und eine Zwischenbilanz zur Situation der OAS vor dem Hintergrund der US-amerikanischen Dominanz gezogen.
Kapitel 4 untersucht die US-lateinamerikanischen Beziehungen im Rahmen der OAS von 1948 bis heute. Es beleuchtet die verschiedenen Phasen der US-amerikanischen Lateinamerikapolitik, angefangen vom Kampf gegen den Kommunismus über die Veränderungen im Zuge des Kalten Krieges bis hin zu den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts. Es werden die jeweiligen US-amerikanischen Präsidenten und ihre Strategien in Bezug auf Lateinamerika analysiert.
Kapitel 5 fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen und gibt einen Ausblick auf die Zukunft der OAS und die US-lateinamerikanischen Beziehungen.
Organisation der Amerikanischen Staaten (OAS), US-Außenpolitik, Lateinamerikapolitik, interamerikanisches System, Monroe-Doktrin, Interventionspolitik, Kalter Krieg, Kommunismus, Demokratie, Menschenrechte, wirtschaftliche Entwicklung, regionale Organisation, multilaterale Zusammenarbeit.
Die OAS ist eine regionale Organisation, die 1948 gegründet wurde, um die Zusammenarbeit zwischen den USA und den lateinamerikanischen Staaten in Bereichen wie Sicherheit, Demokratie und Menschenrechte zu fördern.
Das Verhältnis ist durch eine starke Asymmetrie geprägt. Die dominante Stellung der USA führt oft zu Konflikten mit den lateinamerikanischen Mitgliedstaaten, die ihre Souveränität wahren wollen.
Während des Kalten Krieges nutzten die USA die OAS oft als Instrument zur Eindämmung des Kommunismus (z. B. im Fall Kuba), was zu Spannungen bezüglich des Nichtinterventionsprinzips führte.
Die Monroe-Doktrin bildete die historische Basis für die US-Außenpolitik, indem sie fremde Einmischung auf dem amerikanischen Kontinent ablehnte, aber auch die US-Interventionspolitik in Lateinamerika begründete.
Im 21. Jahrhundert liegen die Schwerpunkte auf der Förderung der Demokratie, dem Schutz der Menschenrechte, der wirtschaftlichen Entwicklung und dem gemeinsamen Kampf gegen den Terrorismus.
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