Bachelorarbeit, 2024
161 Seiten, Note: 1,4
1 Einleitung
1.1 Motivation und Zielsetzung
1.2 Abgrenzung und Methodik
1.3 Normgegenüberstellung
2 Projektstruktur und Aufbau der Arbeit
2.1 Analysephase
2.2 Konzeptphase
2.3 Entwurfsphase
2.4 Ausarbeitungsphase
3 Allgemeiner Berechnungsteil
3.1 Klassifizierung
3.2 Dynamische Beiwerte
3.3 Teilsicherheitsbeiwerte
3.4 Lastenfälle
3.5 Lastkombinationen
4 Berechnung der Lastfallkombinationen
5 Nachweis der statischen Festigkeit
5.1 Auswahl der Werkstoffe
5.2 Grenzwert der Bemessungsspannungen
5.3 Nachweisführung der Spannungen
5.5 Örtliche Spannung aus Radlasten
5.4 Elastische Verformung
5.6 Schwingungsfrequenz
5.7 Standsicherheit
6 Nachweis der Ermüdung
7 Bestimmen der Kerbschlagzähigkeit
8 Zusammenfassung und Ausblick
9 Fazit
10 Literaturverzeichnis
11 Anhang
Das Hauptziel dieser Bachelorarbeit ist die Entwicklung und statische Berechnung eines maßgeschneiderten 5-Tonnen-Hallenportalkrans für die Firma "Industrietechnik Lange", wobei die bestehende Hallenstruktur für den Betrieb nicht baulich verändert werden darf. Die zentrale Forschungsfrage ist, wie ein freitragender, mobiler Portalkran konstruiert werden muss, um unter strikter Einhaltung der aktuellen Normen DIN EN 15011 und DIN EN 13001 ff. eine sichere und wirtschaftliche Hebelösung im industriellen Innenbereich darzustellen.
Unterscheidung zwischen Brücken - Portalkran
Portalkrane verfügen über eine selbsttragende Konstruktion, bei der die Kranbrücke auf portalartigen Stützen ruht. Die Lastaufnahme erfolgt durch eine sogenannte Laufkatze, die sich entlang der Kranbrücke bewegt. Die Stützen tragen dabei die Brücke und ermöglichen so die Bewegung der Last. Portalkrane können auf Laufrädern, ebenerdigen Schienen, Fahrbahnen oder speziell angelegten Fahrwegen bewegt werden. Sie bieten dabei eine hohe Flexibilität, da sie sowohl mobil verfahrbar als auch an feststehenden Positionen montiert werden können. Ein Portalkran mit kurzer Spannweite wurde früher auch „Bockkran“ genannt (von Berg, 1988, S. 18; Seeßelberg, 2016, S. 7).
Brückenkrane sind Kransysteme, die auf erhöhten Kranbahnen oder Schienen fahren und mindestens einen Querträger (Kranbrücke) und ein Hubwerk besitzen. Brückenkrane sind nur auf ihren Bahnen flexibel einsetzbar. Sie kommen sowohl in Innenbereichen von Produktionshallen als auch im Außenbereich zum Einsatz, wenn geeignete Kranbahnen vorhanden sind. Die Kranbahnen sind entweder fest in die Hallenkonstruktion integriert oder auf separaten Stützen montiert (Seeßelberg, 2016, S. 7).
1 Einleitung: Beschreibt die Aufgabenstellung zur Konstruktion eines Hallenportalkrans inklusive Motivation und methodischer Abgrenzung.
2 Projektstruktur und Aufbau der Arbeit: Erläutert den 4-Phasen-Konstruktionsprozess von der Analysephase bis zur Ausarbeitung.
3 Allgemeiner Berechnungsteil: Definiert die Grundlagen der Klassifizierung sowie die Bestimmung dynamischer Beiwerte und Lastkombinationen.
4 Berechnung der Lastfallkombinationen: Detaillierte Herleitung der maßgeblichen Lasten für verschiedene Betriebsszenarien.
5 Nachweis der statischen Festigkeit: Umfasst die Werkstoffauswahl und Berechnungen zur Festigkeit und Stabilität der einzelnen Bauteile.
6 Nachweis der Ermüdung: Analysiert das Hot-Spot-Spannungsverhalten zur Sicherstellung der Lebensdauer des Krans.
7 Bestimmen der Kerbschlagzähigkeit: Bestimmt auf Basis relevanter Parameter die notwendige Stahlgüte für das Material.
8 Zusammenfassung und Ausblick: Bewertet das Gesamtergebnis und nennt Ansätze für zukünftige Optimierungen.
9 Fazit: Resümiert die erfolgreiche Erfüllung der Anforderungen und die Praxistauglichkeit der entwickelten Lösung.
Hallenportalkran, DIN EN 15011, DIN EN 13001, Traglastberechnung, Statik, Ermüdungsfestigkeit, Finite-Elemente-Methode, FEM, Kranbau, Stahlbau, Lastkombination, Stahlsorte S235, Stahlsorte S355, Kerbschlagzähigkeit, Konstruktionstechnik.
Die Arbeit behandelt die ingenieurtechnische Neukonstruktion eines 5-Tonnen-Hallenportalkrans, der speziell auf die betrieblichen Anforderungen der Firma "Industrietechnik Lange" zugeschnitten ist.
Zentrale Felder sind die Einhaltung aktueller Industrienormen, die statische Auslegung der Tragkonstruktion, die Ermittlung dynamischer Lastfälle und der Ermüdungsnachweis mittels moderner Simulationssoftware.
Ziel ist es, eine kosteneffiziente, flexible und normgerechte Hebelösung zu entwickeln, die ohne bauliche Veränderungen an der bestehenden Hallenstruktur integriert werden kann.
Es wird die 4-Phasen-Methode zum methodischen Konstruieren angewandt, gepaart mit einer detaillierten rechnerischen Lastanalyse basierend auf der Finite-Elemente-Methode (FEM).
Im Hauptteil werden die Klassifizierung des Krans, die umfangreiche Berechnung der Lastkombinationen sowie die strukturellen Nachweise zur statischen Festigkeit und Ermüdung detailliert dargelegt.
Wesentliche Begriffe sind Portalkran, DIN EN 13001, FEM-Analyse, Lastkombination, Statik und Ermüdungsfestigkeit.
Variante 6 lieferte in der umfassenden Nutzwertanalyse die höchste Gesamtbewertung, da sie die beste Kombination aus Wartungsaufwand, Materialermüdung und Eigengewicht bei gleichzeitig hoher Stabilität bietet.
Durch die Berücksichtigung der Materialdicke und der Streckgrenze der Stahlsorten S235 und S355 konnte die Tragfähigkeit der Bauteile exakt berechnet und der wirtschaftliche Materialeinsatz optimiert werden.
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