Masterarbeit, 2021
207 Seiten, Note: 1,0
1 EINLEITUNG
1.1 Motivation
1.2 Zielsetzung und Gliederung der Arbeit
2 MUSIKALISCH, ÄSTHETISCH, ERFAHRUNG - MUSIKALISCHÄSTHETISCHE ERFAHRUNG
2.1 Was bedeutet „Ästhetik“?
2.2 Was bedeutet „ästhetische Erfahrung“?
2.3 Was bedeutet „musikalisch-ästhetische Erfahrung“?
2.4 Wie können „musikalisch-ästhetische Erfahrungen“ inszeniert werden?
3 PRAKTISCHER TEIL - KONZEPTION DER KULTURWOCHE
3.1 Der außerschulische Lernort
3.2 Das Projekt: Kennen-Lernen-Umwelt
3.3 Didaktische Überlegungen
3.4 Der Dialog zwischen Musik und Tanz
3.5 Methodische Überlegungen
3.5.1 Gespräch über musikalische Präferenzen
3.5.2 Bodypercussion Choreografie
3.5.3 Songwriting
3.5.4 Klangcollage zu einer Tanzchoreografie
4 EMPIRISCHER TEIL
4.1 Fallbeispiele
4.2 Fragestellung und Zielsetzung
4.3 Methodik
4.3.1 Stichprobe
4.3.2 Datenerhebung
4.3.3 Produktionsgespräch
4.3.4 Erinnerungsprotokoll (teilnehmende Beobachtung)
4.3.5 Gruppendiskussion
4.3.6 Der Interviewleitfaden: Gruppendiskussion
4.4 Datenaufbereitung
5 AUSWERTUNGSVERFAHREN
5.1 Deduktive/induktive Kategorienbildung
5.2 Datenanalyse und Interpretationen
5.2.1 Zwischenfazit: Bodypercussion Choreografie
5.2.2 Zwischenfazit: Songwriting
5.2.3 Zwischenfazit: Klangcollage zu einer Tanzchoreografie
6 METHODENVERGLEICH UND DISKUSSION DER ERGEBNISSE
7 ZUSAMMENFASSUNG
8 SCHLUSSWORT UND AUSBLICK
LITERATURVERZEICHNIS
INTERNETQUELLEN
ABBILDUNGSVERZEICHNIS
TABELLENVERZEICHNIS
ANHANG
Die vorliegende Arbeit untersucht die ästhetischen Erfahrungen von Teilnehmer*innen einer „Soundance“-Ferienwoche. Ziel ist es, die verschiedenen Dimensionen ästhetischer Erfahrung im Kontext von Musik und Bewegung zu analysieren und zu beschreiben.
Der Auswertungsteil der Arbeit untersucht anhand qualitativer Fallanalysen, inwiefern die im Rahmen der Kulturwoche eingesetzten Methoden musikalisch-ästhetische Erfahrungsprozesse bei den Teilnehmenden ermöglichen. Die Analyse erfolgt deduktiv-induktiv entlang ästhetischer Erfahrungsdimensionen und stützt sich auf Daten aus teilnehmender Beobachtung, Erinnerungsprotokollen, Produktionsgesprächen und Gruppendiskussionen.
Im Fokus der Auswertung zur Bodypercussion-Choreografie stehen kollektive Gestaltungsprozesse, körperlich-sinnliche Wahrnehmung sowie dialogische Aushandlungen ästhetischer Entscheidungen. Es zeigen sich ästhetische Erfahrungen insbesondere im Spannungsfeld von Synchronisation, rhythmischer Präzision und gruppendynamischer Abstimmung.
Die Analyse des Songwriting-Prozesses verdeutlicht, dass musikalisch-ästhetische Erfahrungen vor allem durch Selbstbezüglichkeit, emotionale Sinnzuschreibung und die Einbindung musikalischer Alltagskulturen begünstigt werden. Der kreative Umgang mit Text, Melodie und Rhythmus eröffnet Räume für Identitätsbezug und ästhetische Urteilsbildung.
Im Rahmen der Klangcollage zur Tanzchoreografie werden ästhetische Erfahrungsqualitäten im interdisziplinären Dialog zwischen Musik und Tanz sichtbar. Die Übersetzung tänzerischer Bewegungen in klangliche Strukturen fördert imaginative Wahrnehmung und reflexive Auseinandersetzung mit künstlerischen Ausdrucksformen.
Zusammenfassend zeigt der Auswertungsteil, dass musikalisch-ästhetische Erfahrungen insbesondere dort entstehen, wo produktionsorientierte, offene und kommunikative Lernarrangements eine selbstbestimmte und sinnlich-reflexive Auseinandersetzung mit Musik ermöglichen.
ästhetische Erfahrung, Musik, Bewegung, Bodypercussion, Songwriting, Rap, Freundschaft, Kreativität, Gruppendynamik, Zusammenarbeit, Ausdruck, Emotionen.
1. Wie lassen sich musikalisch-ästhetische Erfahrungen empirisch erfassen?
Musikalisch-ästhetische Erfahrungen werden nicht direkt messbar, sondern rekonstruktiv über Sprache, Handlungen und Interaktionen der Teilnehmenden erschlossen. Qualitative Verfahren ermöglichen die Analyse subjektiver Wahrnehmungs- und Sinnbildungsprozesse.
Produktionsorientierte, offene Methoden wie Bodypercussion, Songwriting und Klangcollagen erweisen sich als besonders geeignet, da sie sinnliche Wahrnehmung, Gestaltung und Reflexion verbinden.
Der interdisziplinäre Dialog erweitert ästhetische Erfahrungsräume, indem Bewegungen klanglich interpretiert und musikalische Strukturen tänzerisch reflektiert werden. Dies fördert imaginative und reflexive Wahrnehmung.
Musikalische Alltagskulturen fungieren als zentrale Anknüpfungspunkte für Selbstbezug, Motivation und ästhetische Urteilsbildung und erhöhen die Bereitschaft zur aktiven Teilnahme.
Ästhetische Erfahrungen entstehen insbesondere bei Selbstbestimmung, Offenheit der Ergebnisse, Zweckfreiheit und dialogischer Aushandlung innerhalb der Gruppe.
Die Arbeit liefert qualitative Erkenntnisse zu ästhetischen Erfahrungsprozessen im außerschulischen Kontext und stärkt produktions- und interdisziplinäre Ansätze in der musikpädagogischen Forschung.
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