Diplomarbeit, 2010
148 Seiten, Note: 1,3
Teil I: Einführung
1 Einleitung
1.1 Ziel der Arbeit
1.2 Aufbau der Arbeit
Teil II: Theoretische Grundlagen
2 Sponsoring und Events im Sport
2.1 Sponsoring
2.1.1 Sponsoring als Instrument der Marketing-Kommunikation
2.1.2 Begriffsverständnis des Sponsoring
2.1.3 Erscheinungsformen des Sponsoring
2.2 Sportsponsoring
2.2.1 Definition und Begriffsabgrenzung
2.2.2 Erscheinungsformen des Sportsponsoring
2.2.3 Ziele und Zielgruppen des Sportsponsoring
2.3 Sportevents
2.3.1 Der Begriff Event
2.3.2 Bedeutung und Einordnung von Sportevents
2.4 Veranstaltungsmarketing
2.4.1 Event-Sponsoring im Sport
2.5 Wirkungsweise und Wirkungen des Sportsponsoring
2.5.1 Der Kommunikationsprozess im Sportsponsoring
2.5.2 Grundlagen der Wirkungsforschung
2.5.3 Erklärungsansätze der Wirkungsweise des Sponsorings
2.5.4 Einstellung und Verhalten
2.5.5 Verfahren zur Messung der Sponsoring-Wirkung
2.5.6 Untersuchung der Wirkungen von Event-Sponsoring
2.6 Zusammenfassung
3 Erfolgskontrolle und Erfolgsmessung
3.1 Begriff und Bedeutung der Erfolgskontrolle
3.2 Stand der Forschung und Ebenen der Erfolgskontrolle
3.3 Probleme der Erfolgskontrolle in der Praxis
3.4 Ziele der Erfolgskontrolle im Sportsponsoring
3.5 Formen der Erfolgskontrolle im Sportsponsoring
3.5.1 Die Prozesskontrolle
3.5.2 Die Ergebniskontrolle
3.6 Messmethoden der Erfolgskontrolle im Sportsponsoring
4 Forschungsstand
4.1 Stand des Sponsoring allgemein
4.2 Stand der Erfolgskontrolle von Sponsoring
Teil III: EMPIRISCHE UNTERSUCHUNG
5 Untersuchungsdesign
5.1 Untersuchungsgegenstand
5.1.1 Zahlen und Fakten der „Seat Kitesurf Trophy 2009“
5.1.2 Trendsport: Kitesurfen
5.2 Untersuchungsziel und Fragebogendesign
5.2.1 Befragungsmethode
5.2.2 Stichprobe
5.2.3 Pretest
5.3 Durchführung der Untersuchung
5.3.1 Aufbau des Fragebogens
5.3.2 Ansprache von Befragungsteilnehmern und Werbemittel der Umfrage
5.3.3 Incentives: Gewinnspiel und Gutschein
5.3.4 Erhebungsablauf und Beschreibung der Stichprobe
5.4 Verfahren der Datenauswertung
5.4.1 Häufigkeitsverteilung
5.4.2 Mittelwert
5.4.3 Kolmogorov-Smirnov-Test
5.4.4 Mann-Whitney-Test
5.4.5 Korrelationskoeffizient nach Pearson
5.5 Gütekriterien der Konstruktoperationalisierung
6 Deskriptive Darstellung der Ergebnisse
6.1 Soziodemographische Daten
6.1.1 Geschlecht
6.1.2 Alter
6.1.3 Beruf
6.1.4 Einkommen
6.2 Interesse und Ausübung der Sportart
6.3 Fragen zum Sportsponsoring
6.4 Fragen zum Sponsoringengagement
6.5 Polaritätenprofile – Wirkungsveränderungen der Einstellung durch Sponsoring
7 Analytische Darstellung der Ergebnisse
TEIL IV: INTERPRETATION
8 Diskusssion
8.1 Diskussion der deskriptiven Ergebnisse
8.1.1 Soziodemographische Daten
8.1.2 Interesse an der Sportart Kitesurfen
8.1.3 Fragen zum Sportsponsoring
8.1.4 Fragen zum Sponsoringengagement
8.1.5 Polaritätenprofile - Wirkungsveränderungen der Einstellung durch Sponsoring
8.2 Diskussion der analytischen Ergebnisse
9 Zusammenfassung
10 Fazit
Die Arbeit verfolgt das Ziel, den Erfolg von Sportsponsoring bei einem Event sowie dessen spezifische Wirkung auf die Einstellung und das Verhalten der Zuschauer am Beispiel der "Seat Kitesurf Trophy 2009" theoretisch und empirisch zu untersuchen und durch den Vergleich mit einer Kontrollgruppe zu quantifizieren.
2.5.1 Der Kommunikationsprozess im Sportsponsoring
Die Grundlage der Sponsoring-Wirkungsforschung stellt der Kommunikationsprozess dar. Dieser besteht aus fünf Elementen: ein Kommunikator (Sponsor) der eine Botschaft (Sponsoring-Botschaft) über zwei Medien (Gesponserter bzw. dessen Aktivität und Massenmedien) an die Rezipienten (Sponsoring-Zielgruppe) sendet (vgl. Abbildung 12).
Drees (1992, S. 175 ff.) führt im Sportsponsoring-Kommunikationsprozess folgende Besonderheiten auf:
• Dieser bedient sich zwei Trägermedien (Zuschauer und Massenmedien).
• Grundvoraussetzung ist die Glaubwürdigkeit des Sponsors.
• Der Umfang einer Sponsoring-Botschaft sollte sehr kurz gehalten sein.
• Eine Sponsoring-Botschaft wird „niemals die volle und vorrangige Aufmerksamkeit des Rezipienten“ finden.
Der Kommunikationsprozess dient als Rahmen für die Wirkung von Sponsoringmaßnahmen, jedoch noch nicht als Erklärung für eine Sponsoringwirkung, da dieser nicht die Verarbeitung der Botschaft durch die Zielgruppe berücksichtigt (Dress, 1992).
1 Einleitung: Einführung in die Bedeutung von Sportsponsoring und Darlegung der Zielsetzung sowie des Aufbaus der Arbeit.
2 Sponsoring und Events im Sport: Theoretische Herleitung von Sponsoring, Sportsponsoring, Sportevents und Veranstaltungsmarketing inklusive Wirkungsmodellen.
3 Erfolgskontrolle und Erfolgsmessung: Analyse der Notwendigkeit, der Methoden und der Probleme bei der Kontrolle von Sponsoringaktivitäten.
4 Forschungsstand: Überblick über aktuelle Studien zum Sportsponsoring und deren Bedeutung für die Formulierung der Arbeitshypothesen.
5 Untersuchungsdesign: Erläuterung der methodischen Vorgehensweise, der Datenerhebung und des Aufbaus der empirischen Untersuchung.
6 Deskriptive Darstellung der Ergebnisse: Präsentation und tabellarische sowie grafische Aufbereitung der erhobenen soziodemographischen und inhaltlichen Daten.
7 Analytische Darstellung der Ergebnisse: Statistische Überprüfung der Hypothesen mittels Signifikanztests und Korrelationsanalysen.
8 Diskusssion: Kritische Auseinandersetzung mit den deskriptiven und analytischen Ergebnissen der Untersuchung.
9 Zusammenfassung: Rekapitulation der Zielsetzung, der theoretischen Grundlagen und der wesentlichen Erkenntnisse der empirischen Analyse.
10 Fazit: Abschließende Schlussfolgerungen und Handlungsempfehlungen aus der Arbeit.
Sportsponsoring, Sportevents, Erfolgskontrolle, Erfolgsmessung, Kitesurfen, Seat Kitesurf Trophy, Kommunikationsprozess, Wirkungsforschung, Eventmarketing, Einstellungsmessung, Semantisches Differential, Kundenbindung, Markenimage, Empirische Untersuchung, Marketing-Kommunikation
Die Diplomarbeit untersucht den Erfolg von Sportsponsoring bei Events und dessen Wirkung auf die Einstellung und das Verhalten von Zuschauern.
Die Arbeit behandelt die theoretischen Grundlagen des Sportsponsoring und Event-Marketing, die Methodik der Erfolgskontrolle sowie die empirische Analyse eines konkreten Sportevents.
Das primäre Ziel ist es, Wirkungen von Sponsoring auf die Einstellung und das Verhalten der Zuschauer zu erfassen und diese Ergebnisse im Vergleich zu einer Kontrollgruppe zu bewerten.
Die Arbeit stützt sich auf eine quantitative, internetgestützte Befragung, wobei zur Datenauswertung Verfahren wie Mittelwertvergleiche (Mann-Whitney-U-Test) und Korrelationsanalysen (Pearson/Spearman) eingesetzt wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen zu Sponsoring und Erfolgskontrolle sowie eine empirische Untersuchung anhand der "Seat Kitesurf Trophy 2009", inklusive deren statistischer Auswertung.
Die wichtigsten Schlagworte sind Sportsponsoring, Erfolgskontrolle, Kitesurfen, Einstellungsänderung, Sponsoringwirkung, Eventmarketing und Markentransfer.
Die Einteilung erfolgte über eine Filterfrage im Fragebogen, bei der abgefragt wurde, ob der Teilnehmer die "Seat Kitesurf Trophy 2009" besucht hat.
Das Semantische Differential wurde genutzt, um die Einstellungen der Befragten gegenüber der Sportart Kitesurfen und den Sponsoren Seat und Swatch anhand von Adjektivpaaren zu messen und in einem Polaritätenprofil zu visualisieren.
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