Masterarbeit, 2024
133 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
2 Theoretischer und Konzeptioneller Hintergrund
2.1 Diversität and Digitale Diversität
2.2 Dimensionen der Diversität
3 Methodik
4 Ergebnisse
4.1 Allgemeine Ergebnisse
4.2 Ergebnisse für die Dimension Alter
4.3 Ergebnisse für die Dimension Beeinträchtigung
4.4 Ergebnisse für die Dimension Ethnizität
4.5 Ergebnisse für die Dimension Geschlecht
4.6 Ergebnisse für die Dimension Religion
4.7 Ergebnisse für die Dimension Sexuelle Orientierung
5 Diskussion
5.1 Diskussion der allgemeinen Ergebnisse
5.2 Diskussion zur Dimension Alter
5.3 Diskussion zur Dimension Beeinträchtigung
5.4 Diskussion zur Dimension Ethnizität
5.5 Diskussion zur Dimension Geschlecht
5.6 Diskussion zur Dimension Religion
5.7 Diskussion zur Dimension Sexuelle Orientierung
6 Implikationen für zukünftige Forschung
6.1 Forschungsvorschläge auf allgemeiner Ebene
6.2 Forschungsvorschläge zur Dimension Alter
6.3 Forschungsvorschläge zur Dimension Beeinträchtigung
6.4 Forschungsvorschläge zur Dimension Ethnizität
6.5 Forschungsvorschläge zur Dimension Geschlecht
6.6 Forschungsvorschläge zur Dimension Religion
6.7 Forschungsvorschläge zur Dimension Sexuelle Orientierung
7 Einschränkungen
8 Fazit
Die vorliegende Masterarbeit untersucht den aktuellen Stand der Forschung zur digitalen Diversität innerhalb der Wirtschaftsinformatik. Das primäre Ziel ist es, einen umfassenden Überblick über die bisherige wissenschaftliche Auseinandersetzung zu liefern, Forschungslücken zu identifizieren und auf dieser Basis zukünftige Untersuchungsrichtungen für eine inklusive Gestaltung digitaler Technologien aufzuzeigen.
2.1 Diversität und Digitale Diversität
Diversität, ein Begriff, der die Vielfalt und Unterschiede zwischen Individuen beschreibt, spielt in zahlreichen wissenschaftlichen Disziplinen eine zentrale Rolle (Williams & O'Reilly, 1998). Obwohl Diversität zunächst als ein einfaches Konzept im Zusammenhang mit Unterschieden erscheint, geht ihre Bedeutung weit über oberflächliche Unterschiede hinaus. Vielmehr umfasst sie ein breites Spektrum an Dimensionen, die nicht nur individuelle Identitäten, sondern auch deren Interaktionen und Beziehungen maßgeblich prägen (Morgan et al., 2015).
Diversität ist kein neues Phänomen, sondern seit langem ein Gegenstand intensiver Untersuchungen in den Natur- und Sozialwissenschaften. Diese Forschungen widmen sich der Komplexität menschlicher Variabilität sowie den Dynamiken innerhalb gesellschaftlicher Strukturen (Litvin, 1997; Milliken & Martins, 1996). Seit den 1980er Jahren hat sich insbesondere in Unternehmen das Konzept des Diversitätsmanagements etabliert, dessen Ziel es ist, integrative Arbeitsumgebungen zu schaffen und von den Potenzialen vielfältiger Belegschaften zu profitieren. Diese Verschiebung hin zu einer stärkeren Einbeziehung von Diversität in organisatorischen Kontexten hat die Diskussionen über Gleichberechtigung und Inklusion in der Arbeitswelt intensiviert, die auch heute noch von hoher Relevanz sind (Bernstein et al., 2020; Litvin, 1997).
Die WI beschäftigt sich mit der komplexen Wechselbeziehung zwischen Individuen und Informationstechnologie (IT). Diese Beziehung hat zur Entstehung des Konzepts der digitalen Diversität geführt, das die verschiedenen Arten der Interaktion von Individuen mit der digitalen Umgebung betont (Ghobadi, 2015; Skill et al., 2020). Die digitale Diversität untersucht die Heterogenität von Individuen hinsichtlich ihrer Nutzung und der Auswirkungen digitaler Technologien und Dienste (Skill et al., 2020). In der WI wurden verschiedene Dimensionen der Diversität beleuchtet, darunter etwa die Rolle von Softwareentwicklern in der IT-Belegschaft (Ghobadi, 2015), die Nutzung spezieller Informationssysteme durch Menschen mit Beeinträchtigungen (Pethig & Kroenung, 2019) oder die Kompetenz von Studierenden im Umgang mit Informationstechnologie (Hatlevik et al., 2015a).
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in das Thema ein, erläutert die Relevanz digitaler Diversität im Zeitalter der Transformation und formuliert die zentrale Forschungsfrage der Arbeit.
2 Theoretischer und Konzeptioneller Hintergrund: Hier werden die theoretischen Grundlagen der Diversität und digitalen Diversität sowie verwandte Konzepte wie Digital Divide und Inklusion kontextualisiert und die sechs zentralen Diversitätsdimensionen eingeführt.
3 Methodik: Dieses Kapitel beschreibt das methodische Vorgehen der Literaturanalyse, einschließlich der Suchstrategien, der Selektionskriterien und des Prozesses der Stichprobenbildung aus acht führenden WI-Fachzeitschriften.
4 Ergebnisse: Die Kapitel 4.1 bis 4.7 präsentieren die empirischen Erkenntnisse der Literaturanalyse, unterteilt in allgemeine Trends sowie spezifische Befunde für die sechs untersuchten Diversitätsdimensionen.
5 Diskussion: In den Abschnitten 5.1 bis 5.7 werden die identifizierten Ergebnisse kritisch interpretiert, Forschungslücken aufgezeigt und Perspektiven für zukünftige Arbeiten diskutiert.
6 Implikationen für zukünftige Forschung: Die Kapitel 6.1 bis 6.7 leiten konkrete Empfehlungen für zukünftige Forschungsansätze ab, um Wissenslücken in den untersuchten Diversitätsdimensionen gezielt zu schließen.
7 Einschränkungen: Dieses Kapitel reflektiert methodische Limitationen der Arbeit, wie etwa die begrenzte Auswahl der Zeitschriftenbasis oder die subjektive Kodierung der Literatur.
8 Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse der Arbeit zusammen und betont die Bedeutung der digitalen Diversität für die zukünftige Gestaltung inklusiver Informationssysteme.
Digitale Diversität, Wirtschaftsinformatik, Literaturanalyse, Dimensionen der Diversität, Digital Divide, Inklusion, Nutzergruppen, Alter, Beeinträchtigung, Ethnizität, Geschlecht, Religion, Sexuelle Orientierung, Technologie-Akzeptanz-Modell, soziotechnische Informationssysteme.
Die Arbeit befasst sich mit dem Stand der Forschung zur digitalen Diversität innerhalb der Wirtschaftsinformatik (WI) anhand einer systematischen Literaturanalyse.
Die zentralen Felder umfassen Diversitätsdimensionen wie Alter, Beeinträchtigung, Ethnizität, Geschlecht, Religion und sexuelle Orientierung im Kontext der Nutzung von Informationstechnologie.
Ziel ist es, einen umfassenden Überblick über den aktuellen Forschungsstand zu geben, Forschungslücken zu identifizieren und Möglichkeiten für die inklusive Gestaltung digitaler Technologien aufzuzeigen.
Es wurde eine systematische Literaturanalyse (Systematic Literature Review) durchgeführt, bei der 210 relevante Publikationen aus acht führenden Fachzeitschriften der WI identifiziert und ausgewertet wurden.
Der Hauptteil präsentiert die allgemeinen Ergebnisse der Stichprobenanalyse, stellt die Resultate für jede der sechs Diversitätsdimensionen detailliert dar und diskutiert diese kritisch im Hinblick auf den Stand der Forschung.
Die Arbeit zeichnet sich durch Begriffe wie Digitale Diversität, Informationstechnologie, Nutzergruppen und Inklusion aus.
Das Alter ist eine wesentliche Dimension, die in der Forschung jedoch deutliche Ungleichgewichte aufweist; während gemischte Altersgruppen häufig untersucht werden, ist Forschung zu Kindern, Jugendlichen und Senioren im Kontext der Technologieadaption unterrepräsentiert.
Die Analyse zeigt, dass diese Themen in der untersuchten WI-Literatur bisher nur selten einen expliziten Fokus finden, da sich die Forschung oftmals auf andere, etabliertere Dimensionen wie Ethnizität oder Arbeitsmarkt-Aspekte konzentriert.
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