Diplomarbeit, 2010
118 Seiten, Note: 1,3
1 Ausgangslage und Problemstellung
1.1 Bedeutung von Global Sourcing
1.2 Zielsetzung der Arbeit
1.3 Gang der Untersuchung
2 Literaturüberblick und Definition Global Sourcing
2.1 Stand der Forschung
2.2 Neuere Veröffentlichungen zum Thema Global Sourcing
2.3 Global Sourcing nach ARNOLD
2.4 Sourcing-Strategien nach ARNOLD
2.5 Begriffsdefinition Global Sourcing
3 Grundlagen
3.1 Gesamtkostenverfahren
3.1.1 Überblick
3.1.2 Der Total-Cost-of-Ownership-Ansatz
3.1.3 Der Total-Value-of-Ownership-Ansatz
3.1.4 Kritische Auseinandersetzung und Fazit
3.2 Sinkende Leistungstiefen
3.3 Strategische Ziele von Global Sourcing
3.4 Chancen und Risiken von Global Sourcing
3.4.1 Chancen
3.4.1.1 Kostensenkungspotenzial
3.4.1.2 Interne Rendite- und Profitabilitätsforderung
3.4.1.3 Sicherstellung der Materialverfügbarkeit
3.4.1.4 Nutzung von weltweitem Know-How
3.4.1.5 Marktzugang
3.4.2 Unsicherheitsfaktoren
3.4.2.1 Qualitätsunsicherheit
3.4.2.2 Währungsunsicherheit
3.4.2.3 Versorgungssicherheit
3.4.3 Risiken
3.4.3.1 Politisches Risiko
3.4.3.2 Korruption
3.4.3.3 Technologisches Risiko
3.4.3.4 Kommunikations- und Mentalitätsproblem
3.4.3.5 Reputationsverlust
3.4.3.6 Transportrisiko
3.4.3.7 Rechtliches Risiko
3.4.4 Fazit
4 Untersuchung der Kostensenkungspotenziale durch Sekundärerhebungen
4.1 Überblick über relevante Studien
4.2 Untersuchung der Studien auf erreichte und erreichbare Kostensenkungen
4.3 Kritische Auseinandersetzung
5 Empirische Untersuchung
5.1 Gang der empirischen Untersuchung
5.1.1 Formulierung und Präzisierung des Forschungsvorhabens
5.1.2 Planung und Vorbereitung der Erhebung
5.1.3 Datenerhebung
5.1.4 Datenauswertung
5.2 Auswertung der empirischen Untersuchung
5.2.1 Beschreibung der Datenbasis und Rücklaufquote
5.2.2 Vorbereitung der Daten für die Auswertung
5.2.3 Auswertung Frage fünf – Materialkostenanteil
5.2.4 Auswertung Frage sechs – Internationaler Anteil an der Beschaffung
5.2.5 Auswertung Frage sieben – Kostensenkungspotenziale von Beschaffungsregionen
5.2.6 Auswertung Frage acht und neun – Kostensenkungspotenziale bei Einstandspreisen und unter Gesamtkostengesichtspunkten
5.2.7 Auswertung Frage zehn – Hindernisse und Probleme beim Global Sourcing
5.2.8 Verknüpfung von Frage fünf, sechs und neun – Quantifizieren der Kostensenkungspotenziale
5.3 Kritische Auseinandersetzung
5.3.1 Datengüte
5.3.2 Vor- und Nachteile einer schriftlichen Befragung
5.3.3 Fazit
6 Ableitung von Trendaussagen und Ausblick
Die Arbeit untersucht, inwieweit Unternehmen durch Global Sourcing Kostensenkungspotenziale realisiert haben und ob diese Strategie auch zukünftig weiteres Sparpotenzial bietet. Dabei wird analysiert, wie sich Beschaffungskosten – sowohl auf Basis der Einstandspreise als auch unter Berücksichtigung von Total-Cost-of-Ownership (TCO) – entwickeln und welche Regionen sowie Hindernisse für Entscheider in diesem Zusammenhang relevant sind.
3.1.2 Der Total-Cost-of-Ownership-Ansatz
Der TCO-Ansatz hat das Ziel, die Kosten zu minimieren, die aus der Vergabe von Aufträgen an Lieferanten resultieren. Dabei werden nicht nur die Kosten aus dem Beschaffungsbereich betrachtet, sondern alle mit der Vergabeentscheidung verbundenen Kosten, also u. a. auch Kosten, die indirekt in anderen Abteilungen anfallen.
Die Abbildung fünf illustriert die Potenziale, welche durch den TCO-Ansatz gehoben werden können. Sie basiert auf der Annahme, dass durchschnittlich 60 Prozent der für die Vergabeentscheidung relevanten Kosten auf den Einstandspreis entfallen.
Im linken Teil der Abbildung fünf werden die Entscheidungsalternativen, welche Angebote von verschiedenen Lieferanten darstellen, auf Basis der Einstandspreise verglichen. Da Entscheidungsalternative B den geringsten Einstandspreis hat, ist diese mit dem Ziel der Kostenminimierung den anderen Entscheidungsalternativen vorzuziehen. Auf der rechten Seite der Abbildung sind dieselben Entscheidungsalternativen unter TCO-Gesichtspunkten dargestellt. Hier zeigt sich, dass Entscheidungsalternative B aufgrund der nun höheren Gesamtkosten nicht mehr Vorziehens würdig ist, da Entscheidungsalternative C die geringeren Gesamtkosten aufweist.
1 Ausgangslage und Problemstellung: Dieses Kapitel erläutert die wachsende Bedeutung von Global Sourcing aufgrund steigender Materialkostenanteile und definiert die Forschungsziele sowie den Gang der Untersuchung.
2 Literaturüberblick und Definition Global Sourcing: Es wird der wissenschaftliche Forschungsstand aufgearbeitet und Global Sourcing auf Basis bestehender Literatur definiert, ergänzt durch neuere Ansätze wie Low-Cost Country Sourcing.
3 Grundlagen: Dieses Kapitel beschreibt methodische Grundlagen zur Gesamtkostenermittlung (TCO/TVO) sowie die strategischen Ziele, Chancen und Risiken, die mit globalen Beschaffungsstrategien verbunden sind.
4 Untersuchung der Kostensenkungspotenziale durch Sekundärerhebungen: Hier werden bestehende Studien zusammengefasst und kritisch hinterfragt, um den theoretischen Rahmen durch empirische Erkenntnisse aus der Sekundärliteratur zu ergänzen.
5 Empirische Untersuchung: Das Hauptkapitel dokumentiert die Durchführung und Auswertung einer eigenen Befragung, quantifiziert Kostensenkungspotenziale und identifiziert Hindernisse bei der Umsetzung von Global Sourcing.
6 Ableitung von Trendaussagen und Ausblick: Basierend auf den vorherigen Kapiteln werden Trends abgeleitet und der zukünftige Forschungsbedarf für Global Sourcing identifiziert.
Global Sourcing, Total Cost of Ownership, TCO, Beschaffung, Materialkosten, Kostensenkung, Low-Cost Country Sourcing, LCCS, Empirische Untersuchung, Einkaufsstrategie, Beschaffungsregionen, Lieferantenmanagement, Gesamtkosten, Supply Chain, Effizienz.
Die Diplomarbeit befasst sich mit der Analyse von Kostensenkungspotenzialen durch Global Sourcing aus theoretischer und empirischer Perspektive, insbesondere unter Anwendung des Total-Cost-of-Ownership-Ansatzes.
Die Arbeit behandelt die Entwicklung von Beschaffungsstrategien, die Messung von Gesamtkosten (TCO/TVO), die Bewertung von Beschaffungsregionen sowie Chancen und Risiken der internationalen Beschaffung.
Das Ziel ist es zu untersuchen, inwiefern Unternehmen Kostensenkungspotenziale durch Global Sourcing erfolgreich heben können, welche zukünftigen Trends bestehen und welche Faktoren die Ausschöpfung dieser Potenziale behindern.
Die Untersuchung kombiniert eine Literaturanalyse mit einer quantitativen, deskriptiven empirischen Befragung von Fach- und Führungskräften über das Netzwerk XING.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, eine kritische Aufarbeitung von Sekundärstudien sowie die Durchführung und detaillierte Auswertung der eigenen empirischen Erhebung.
Zentrale Begriffe sind Global Sourcing, Total Cost of Ownership (TCO), Materialkosten, Beschaffungsstrategien und Kostensenkungspotenziale.
Der TCO-Ansatz wird betont, weil er über den reinen Einstandspreis hinausgeht und indirekte Kosten sowie Risiken im internationalen Beschaffungskontext sichtbar macht, was für eine effiziente Vergabeentscheidung essenziell ist.
Die Untersuchung zeigt, dass der Fokus für Kosteneinsparungen zunehmend von traditionellen Industrieländern in Richtung Emerging Procurement Markets wie Indien, China und osteuropäische Länder wandert, wobei Afrika langfristig an Bedeutung gewinnen könnte.
Die empirische Analyse identifiziert Qualitätsprobleme als das häufigste Hindernis, gefolgt von mangelnder Flexibilität und dem Mangel an internen personellen Ressourcen.
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