Bachelorarbeit, 2024
56 Seiten, Note: 1,7
1. EINLEITUNG
2. INTERSEKTIONALITÄT IN DER KINDER- UND JUGENDLITERATUR
2.1. DER BEGRIFF DER INTERSEKTIONALITÄT
2.2. KONZEPTE UND THEORIEN DER INTERSEKTIONALITÄT IN DER LITERATURWISSENSCHAFT
2.3. Darstellung der Intersektionalität in der Kinder- und Jugendliteratur
3. INTERSEKTIONALITÄT IN DEM ROMAN „DIE SONNE, SO STRAHLEND UND SCHWARZ“
3.1. INHALT UND HANDLUNG
3.1.1. Darstellung der Intersektionalität anhand der Protagonistin Nova
3.1.2. Struktur des Plots
3.2. ANALYSE DER SPRACHLICH- STILISTISCHEN AUSARBEITUNG
3.2.1. Paratextuelle Gestaltung
3.2.2. Rhetorische Figuren
3.2.3. fundamentale Sprachgestaltung und Stil
3.3. STRATEGIEN ZUR HERANFÜHRUNG AN IN DER GESELLSCHAFT VERTRETENE (WERTUNGS-) POSITIONEN VON INTERSEKTIONALITÄT
4. SCHLUSSFOLGERUNGEN UND AUSBLICK
Diese Arbeit untersucht, wie Intersektionalität in der Kinder- und Jugendliteratur am Beispiel des Romans „Die Sonne, so strahlend und Schwarz“ von Chantal-Fleur Sandjon dargestellt wird. Ziel ist es, die narrative und stilistische Vermittlung intersektionaler Diskriminierungserfahrungen sowie die Charakterentwicklung der Protagonistin unter Berücksichtigung sozio-demographischer Faktoren wie Ethnizität, Geschlecht, Klasse und Körper zu analysieren.
3.1.1. Darstellung der Intersektionalität anhand der Protagonistin Nova
Der Roman „Die Sonne, so strahlend und Schwarz“ von Chantal-Fleur Sandjon thematisiert das Leben der Protagonistin mit mosambikanischem Migrationshintergrund, Nova, und begleitet sie vor allem bei Herausforderungen bezüglich ihrer Identität. Die Intersektionalität in dem Roman wird durch Nova anhand spezifischer Merkmale und charakterdifferenzierenden Methoden zur Darstellung gebracht. Denn es überschneiden und vermischen sich mehrere Formen der Diskriminierung in ihrem Leben. Sie ist eine Schwarze Jugendliche, die häusliche Gewalt durch ihren Stiefvater erfährt und lesbisch ist, wie sie für sich im Laufe der Geschichte feststellt. Zudem hat die Familie einen niedrigeren sozio-ökonomischen Status, da ihre alkoholabhängige und alleinerziehende Mutter auf der Suche nach einer neuen Arbeit ist.
Durch rassistische Erfahrungen, die Nova bei sich selbst oder ihrem Umfeld erlebt, setzt sie sich besonders mir ihrer Hautfarbe, ihren Haaren und ihrer Kultur auseinander. Somit nimmt Nova negative Reaktionen, Ausgrenzungen und Diskriminierungen in allen vier Diskriminierungskategorien, nämlich ‚Geschlecht‘, ‚Ethnizität‘, ‚Klasse‘ und ‚Körper‘, wahr, die Nina Degele und Gabriele Winker in ihrem ‚Mehrebenenmodell‘ für ihre Intersektionalitätstheorie präsentieren.
1. EINLEITUNG: Die Arbeit führt in die Bedeutung von Intersektionalität als analytisches Konstrukt für die Kinder- und Jugendliteratur ein und definiert die zentrale Forschungsfrage anhand von Chantal-Fleur Sandjons Roman.
2. INTERSEKTIONALITÄT IN DER KINDER- UND JUGENDLITERATUR: Dieser Teil beleuchtet die theoretischen Grundlagen des Intersektionalitätsbegriffs sowie dessen literaturwissenschaftliche Anwendung und die spezifische Rezeption in der aktuellen Jugendliteratur.
3. INTERSEKTIONALITÄT IN DEM ROMAN „DIE SONNE, SO STRAHLEND UND SCHWARZ“: Das Hauptkapitel widmet sich der detaillierten Analyse der Handlung, der sprachlich-stilistischen Mittel sowie der gesellschaftlichen Strategien zur Vermittlung intersektionaler Themen innerhalb des Romans.
4. SCHLUSSFOLGERUNGEN UND AUSBLICK: Das Fazit fasst die Analyseergebnisse zusammen und bewertet das Potenzial des Romans für die literarische Repräsentation und die Identitätsbildung junger Leser*innen.
Intersektionalität, Kinder- und Jugendliteratur, Diskriminierung, Mehrebenenmodell, Identitätsfindung, Diversität, Rassismus, Sexualität, Sozioökonomischer Status, Resilienz, Paratext, Sprachgestaltung, Chantal-Fleur Sandjon, Empowerment.
Die Arbeit analysiert die Darstellung von Intersektionalität in literarischen Werken für ein junges Publikum, konkret am Roman „Die Sonne, so strahlend und Schwarz“.
Im Fokus stehen Diskriminierungserfahrungen aufgrund von ‚Ethnizität‘, ‚Geschlecht‘, ‚Klasse‘ und ‚Körper‘ sowie die Auswirkungen auf die Protagonistin.
Die Arbeit untersucht, wie Intersektionalität in der Kinder- und Jugendliteratur konkret vermittelt wird und welche Strategien dabei zur Anwendung kommen.
Es wird primär das „Mehrebenenmodell“ von Nina Degele und Gabriele Winker angewandt, ergänzt durch textanalytische Verfahren der Literaturwissenschaft.
Der Hauptteil analysiert den Plot, die paratextuellen Gestaltungselemente (wie Symbole) und rhetorische Mittel, um die intersektionale Thematik greifbar zu machen.
Intersektionalität, Diversität, Empowerment, literarische Repräsentation und Identitätsbildung sind die zentralen Begriffe.
Die Sonne dient als Motiv für Energie, Zuversicht und positive Identitätsstärkung, kontrastiert jedoch auch mit negativen Erfahrungen, die als „Schatten“ der Identität wahrgenommen werden.
Die Abkehr von typischer Prosa und die Versform unterstreichen die emotionale Unruhe, die Freiheit des Ausdrucks und tragen zur bildlichen Vermittlung komplexer Identitätskrisen bei.
Er symbolisiert einen essenziellen Akt der Selbstbestimmung und Befreiung von rassistischen Schönheitsidealen und Vorurteilen gegenüber ihrem Äußeren.
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