Bachelorarbeit, 2023
106 Seiten, Note: 1
1 Einleitung
2 Methode/Vorgehen
2.1 Empirische Erhebung
2.2 Erhebungsmethodik
2.3 Methodische Vorgehensweise
2.4 Leitfadengestütztes Interview
2.5 Inhaltsanalyse nach Mayring
2.6 Datenerhebung
2.7 Interviewleitfaden
2.8 Selektion des Stichprobenumfangs
2.9 Erhebungsprozess
2.10 Transkription
2.11 Kategorien nach Mayring
3 Begriffsdefinitionen
3.1 Flucht, Flüchtlinge und Migration
3.2 Erleben und Erlebnisse
4 Etappen der Flucht
4.1 Fluchtgründe
4.2 Nutzen von Flucht
4.3 Fluchterlebnisse
4.4 Ankunft im Aufnahmeland
4.5 Auswirkungen auf die psychische Gesundheit
5 Flüchtlingssituation in Wien
5.1 Aktuelle Statistik und Zahlen
5.2 Schule und Ausbildung
5.3 Arbeitsmarkt
5.4 Kontakt zur österreichischen Bevölkerung
5.5 Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Flüchtlingen aus Syrien und der Ukraine
6 Auswertung der Interviews und Kategorienbildung
6.1 Kategorie 1: Spezifische Erlebnisse
6.2 Kategorie 2: Erleben in der Stadt Wien
6.3 Kategorie 3: Veränderungen im Verlauf
6.4 Kategorie 4: Gemeinsamkeiten und Unterschiede
6.5 Kategorie 5: Faktoren für Wohlbefinden
6.6 Zusammenfassung der Ergebnisse
6.7 Kritische Reflexion der methodischen Vorgehensweise
7 Fazit
7.1 Beantwortung der Forschungsfrage
7.2 Ausblick
Diese Arbeit untersucht die spezifischen Erfahrungen ukrainischer und syrischer Flüchtlinge in Wien, um Integrationshemmnisse zu identifizieren und förderliche Faktoren für das persönliche Wohlbefinden in der Aufnahmegesellschaft zu erarbeiten.
4.1 Fluchtgründe
Neben den genannten Faktoren gibt es auch verschiedene Fluchtgründe, die Menschen dazu zwingen, ihre Heimatländer zu verlassen und anderswo Schutz und Sicherheit zu suchen. Die Hauptursachen, warum Menschen zu MigrantInnen werden, können je nach Kontext und geographischer Region unterschiedlich sein. Es gibt jedoch einige Faktoren, die in der Fachliteratur als Hauptursachen für Migration genannt werden. Dazu gehören:
Bewaffnete Konflikte (Krieg und Bürgerkrieg): In den vergangenen Jahren gab es weltweit zahlreiche Kriege und Revolutionen mit Tausenden Toten. Meist wurden die Auseinandersetzungen aber nicht zwischen verschiedenen Ländern ausgetragen, sondern innerstaatlich. Doch auch derartige Konflikte zwingen die Menschen zu fliehen. Schließlich sind vor allem die BewohnerInnen in den Krisenregionen besonders stark von Konflikten betroffen. Das belegen nicht nur die Todeszahlen, auch Migrantenströme sind ein Indiz dafür. Hierbei handelt es sich vornehmlich um Frauen und Kinder sowie ältere Personen.
Katastrophale Naturereignisse: Auch die Zahl und Schwere von katastrophalen Naturereignissen haben sich in den vergangenen Jahren erhöht. Nicht selten wird dadurch das eigene Zuhause dem Erdboden gleichgemacht. Meist betrifft das viele Menschen gleichzeitig (beispielsweise bei einem Erdbeben). Es muss aber zwischen wirklichen Naturkatastrophen, also einem Erdrutsch, Wirbelsturm oder Vulkanausbruch und von Menschen gemachten Katastrophen unterschieden werden. Letzteres sind Hungersnöte, verschmutztes Wasser oder Terror.
Sozioökonomische Ungleichheit und Instabilität: Oft entsteht Migration in Folge eines starken wirtschaftlichen Ungleichgewichts zwischen Arm und Reich. Der anfänglichen Landflucht folgen in der Regel die Heimatlosigkeit und schließlich die Abwanderung in ein fremdes Land.
Ressourcenkampf: Auch der Ressourcenkampf kann die Migration auslösen – allen voran die immer größer werdende Wasserknappheit in einigen Ländern und Regionen der Erde.
Unterdrückung von Minderheiten, Verletzung der Menschenrechte, Demokratiedefizit: Hierbei handelt es sich um politische und nationale Probleme. Meist sehen die Betroffenen ihren letzten Ausweg aus der prekären Lage nur noch in der Flucht.
1 Einleitung: Einführung in die Thematik der Flüchtlingserlebnisse und Darlegung der forschungsleitenden Fragen.
2 Methode/Vorgehen: Beschreibung des qualitativen Forschungsdesigns, basierend auf leitfadengestützten Interviews und der Inhaltsanalyse nach Mayring.
3 Begriffsdefinitionen: Definition der für die Arbeit zentralen Konzepte wie Flucht, Migration und Erleben.
4 Etappen der Flucht: Analyse der Fluchtursachen, des Nutzenaspekts sowie der gesundheitlichen Auswirkungen von Fluchterfahrungen.
5 Flüchtlingssituation in Wien: Überblick über die statistische Lage sowie soziale Aspekte wie Bildung, Arbeitsmarkt und Kontakt zur Bevölkerung in Wien.
6 Auswertung der Interviews und Kategorienbildung: Detaillierte Darstellung und Analyse der Interviewergebnisse anhand der fünf gebildeten Kategorien.
7 Fazit: Zusammenfassende Beantwortung der Forschungsfrage und Ausblick auf zukünftige integrationspolitische Ansätze.
Wien, Flüchtlinge, Ukraine, Syrien, Fluchterfahrung, Integration, Asylverfahren, Arbeitsmarkt, Bildung, psychische Gesundheit, qualitatives Interview, Inhaltsanalyse, Fluchtursachen, Lebenssituation, Wohlbefinden
Die Arbeit befasst sich mit den Erlebnissen von ukrainischen und syrischen Flüchtlingen in Wien und untersucht, wie diese Personen ihre Integration in die österreichische Gesellschaft erfahren.
Die Themenfelder umfassen Fluchtursachen, biographische Fluchterlebnisse, die aktuelle Lebenssituation in Wien sowie die psychosozialen Faktoren, die das Wohlbefinden beeinflussen.
Das Hauptziel ist es, die spezifischen Erfahrungen und die Integrationsherausforderungen von Flüchtlingen aus der Ukraine und Syrien in Wien aufzuzeigen und zu vergleichen.
Es wurde ein qualitativer Forschungsansatz gewählt, der auf leitfadengestützten Interviews mit Betroffenen und einer systematischen Inhaltsanalyse nach Mayring basiert.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung zu Flucht und Migration, eine Analyse der Flüchtlingssituation in Wien sowie eine detaillierte Auswertung der geführten Interviews.
Kernbegriffe sind Fluchtursachen, Integration, Wien, syrische und ukrainische Flüchtlinge, qualitative Sozialforschung und Lebensumstände.
Wien wird sowohl als Zielort aufgrund seiner speziellen Integrationspolitik und kulturellen Vielfalt als auch als Ort der alltäglichen Herausforderungen bei Bürokratie und Sprache betrachtet.
Ein wesentlicher Unterschied liegt in den Fluchtgründen – während Syrer häufiger vor Krieg und Verfolgung fliehen, steht bei Ukrainern oft die unmittelbare Flucht vor politischer Instabilität und kriegerischen Auseinandersetzungen im Vordergrund ihres Erlebens.
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