Masterarbeit, 2011
114 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
2. Konzeptioneller Rahmen
2.1 Erläuterung und Abgrenzung des Untersuchungsgegenstands
2.2 Begründung der Stichprobenauswahl
2.3 Adopterspezifische Akzeptanzdeterminanten
2.4 Relevante Erkenntnisse aus der Konsumentenforschung
3. Theoriebasierte Konzeptualisierung eines Akzeptanzmodells
3.1 Adoptions- und Akzeptanzforschung bei Innovationen
3.1.1 Akzeptanzkonzepte
3.1.2 Adoptionstheorie nach Rogers
3.1.3 Das Technologie-Akzeptanz-Modell
3.2 Akzeptanzmessung auf Basis der Dreikomponententheorie
3.3 Die Theorie des intergenerationellen Wertewandels
3.3.1 Postmodernisierung und Postmaterialismus in westlichen Gesellschaften
3.3.2 Debatte zur Messung von Postmaterialismus
3.3.3 Kritik am Postmaterialismus-Konstrukt
3.3.4 Werteorientierungen in der Konsumenten- und Marktforschung
3.4 Erläuterung der Konstrukte und Ableitung der Hypothesen
3.4.1 Erklärungsbeitrag der Werteorientierung
3.4.2 Erklärungsbeitrag des Umweltbewusstseins
3.4.3 Erklärungsbeitrag des Wissens über Elektromobilität
3.4.4 Erklärungsbeitrag des Statusbewusstseins
3.4.5 Erklärungsbeitrag der Innovationsfreude
3.4.6 Erklärungsbeitrag der Technologieaffinität
3.4.7 Wechselwirkungen der Werteorientierung mit anderen Konstrukten
3.4.8 Forschungsfragen zum interkulturellen Vergleich
3.4.9 Das Hypothesensystem zur Erklärung der Akzeptanz von Elektrofahrzeugen
3.5 Das adopterspezifische Akzeptanzmodell der Elektromobilität
4. Empirische Analyse der Akzeptanzdeterminanten von Elektromobilität
4.1 Untersuchungsziel
4.2 Untersuchungsdesign
4.2.1 Auswahl der Erhebungsmethode
4.2.2 Fragebogenentwicklung und Aufbau
4.2.3 Operationalisierung
4.2.4 Durchführung der Datenerhebung
4.3 Datenauswertung
4.3.1 Methodik der Datenauswertung
4.3.2 Gütebeurteilung
4.3.2.1 Exploratorische Faktorenanalysen
4.3.2.2 Gütebeurteilung der latenten Konstrukte
4.3.3 Ergebnisse der Strukturgleichungsmodellierung
4.3.4 Ergebnisse des interkulturellen Vergleichs
5. Interpretation und Implikationen
5.1 Diskussion der Ergebnisse
5.2 Handlungsempfehlungen für die Akteure
5.3 Diskussion der Limitationen
6. Fazit
Diese Arbeit hat zum Ziel, relevante psycho- und soziographische Akzeptanzfaktoren für die Elektromobilität zu identifizieren und deren Wirkungszusammenhänge zu untersuchen. Zudem soll geprüft werden, inwieweit sich konsumentenbezogene Akzeptanzdeterminanten zwischen Deutschland und Singapur unterscheiden.
2.1 Erläuterung und Abgrenzung des Untersuchungsgegenstands
Viele Experten sehen die Elektromobilität als einen Wandel des gesamten Mobilitätssystems an, jedoch ist der Kern der Elektromobilitätsentwicklung eine Technologieänderung - die Elektrifizierung der Antriebstechnologien in Kraftfahrzeugen (vgl. Engler 2011, S. 7; Bundesregierung 2009, S. 1).
Selbst Kritiker von Elektroautos, welche der momentanen Diskussion über die Ziele bei der Einführung solcher Fahrzeuge einen „Elektro-Hype“ attestieren, geben zu, dass das Gesamtkonzept Elektromobilität zukunftsfähig sein kann. So meint Wolfgang Lohbeck, Verkehrsexperte bei Greenpeace Deutschland, dass es nicht nachhaltig ist, einfach nur einen Benzinmotor gegen einen Elektromotor auszutauschen, sondern eine kluge Vernetzung verschiedener, auch elektrifizierter, Carsharing-Modelle und intelligenter, öffentlicher Verkehrssysteme die Zukunft sind (vgl. Nagel 2011, S.). Auch die Bundesregierung sieht eine Abkehr von einem universellen Nutzungsprofil bisheriger PKW-Konzepte. Ein Elektrofahrzeug wird nicht dem bisherigen universellen Nutzenprofil entsprechen, da man nicht erwarten kann, dass Elektroautos urbane Kurzstreckenmobilität und Langstrecken, wie beim Urlaubsreiseverkehr, auf die gleiche Weise wie ein konventionelles Fahrzeug bewältigen können (vgl. Bundesregierung 2009, S. 38).
Zur Elektromobilitätsentwicklung gehört auch die neuartige Kooperation von Energie- und Automobilwirtschaft. Diese könnte soweit gehen, dass Elektroautos in Zukunft Teil eines intelligenten Stromnetzes („Smart Grid“) werden, da sie Über- und Unterkapazitäten abdämpfen könnten, wenn diese sich in Ladestationen befinden (vgl. Fluhr & Lutz 2009; Roland Berger 2009). Die damit verbundenen Herausforderungen sowie neuen Geschäftsmodelle und Mobilitätsdienste von der Anbieterseite werden in dieser Arbeit bewusst ausgeklammert. Außerdem sollen hier nicht die Akzeptanzbedingungen für Elektroroller und Elektrofahrräder untersucht werden, auch wenn diese im weiteren Sinne zur Elektromobilität gehören.
Im Fokus dieser Arbeit steht die Akzeptanz des Wandels vom konventionellen Auto zum elektrisch betriebenen Fahrzeug. Das Unterscheidungskriterium ist der primär genutzte Energieträger (Benzin, Diesel, Gas, Wasserstoff oder elektrischer Strom).
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz der Elektromobilität ein und definiert die zentralen Forschungsfragen sowie die Zielrichtung der Masterarbeit.
2. Konzeptioneller Rahmen: Dieses Kapitel definiert den Untersuchungsgegenstand, die Stichprobenauswahl und relevante Erkenntnisse der Konsumentenforschung zur Elektromobilität.
3. Theoriebasierte Konzeptualisierung eines Akzeptanzmodells: Hier werden theoretische Grundlagen wie das Adoptionsmodell von Rogers, die Dreikomponententheorie der Einstellungsakzeptanz und die Theorie des Wertewandels zur Hypothesenbildung genutzt.
4. Empirische Analyse der Akzeptanzdeterminanten von Elektromobilität: Dieser Teil beschreibt das Untersuchungsdesign, die Datenerhebungsmethode (Online-Befragung), die statistische Auswertung mittels Strukturgleichungsmodellierung sowie die Ergebnisse des interkulturellen Vergleichs.
5. Interpretation und Implikationen: Die Ergebnisse werden kritisch diskutiert, Implikationen für Akteure abgeleitet und die Limitationen der Untersuchung reflektiert.
6. Fazit: Das Fazit fasst die zentralen empirischen Erkenntnisse zusammen und gibt einen Ausblick auf künftige Forschungsbedarfe.
Elektromobilität, Konsumentenverhalten, Akzeptanzmodell, Werteorientierung, Postmaterialismus, Umweltbewusstsein, Innovationsfreude, Strukturgleichungsmodell, Technologieaffinität, Adoptionsforschung, interkultureller Vergleich, Statussymbol, Marktforschung, Einstellungsakzeptanz, Konsumentenforschung.
Die Arbeit untersucht die Faktoren, die bestimmen, ob Konsumenten Elektrofahrzeuge akzeptieren und welche Rolle dabei die Persönlichkeit sowie persönliche Wertvorstellungen spielen.
Die zentralen Felder sind die Akzeptanz von Innovationen, die psychologische Einstellungsforschung, der intergenerationelle Wertewandel nach Inglehart und die methodische Analyse mittels Strukturgleichungsmodellen.
Das primäre Ziel ist es, die für Konsumenten relevanten Determinanten der Akzeptanz von Elektromobilität zu identifizieren und zu prüfen, wie sich diese auf die Kauf- bzw. Adoptionsentscheidung auswirken.
Es wird ein quantitativer Ansatz mit einer Online-Befragung gewählt, dessen Hypothesen im Anschluss mittels einer Strukturgleichungsmodellierung (SGM) und exploratorischer Faktorenanalysen getestet werden.
Der Hauptteil umfasst sowohl die theoretische Fundierung und Hypothesenbildung als auch die detaillierte Durchführung der empirischen Datenerhebung und die anschließende statistische Auswertung der Daten aus Deutschland und Singapur.
Elektromobilität, Akzeptanzmodell, Werteorientierung, Postmaterialismus und Strukturgleichungsmodell.
Der interkulturelle Vergleich zwischen Deutschland und Singapur dient dazu, zu prüfen, ob die in der Hauptstudie identifizierten Faktoren kulturübergreifend gültig sind oder ob Unterschiede in der Werteprägung (z.B. Postmaterialismus) zu abweichenden Akzeptanzmustern führen.
Der Postmaterialismus-Index dient als Maß für die Werteorientierung, von der angenommen wird, dass sie sowohl umweltbewusstes Verhalten beeinflusst als auch eine Vorhersage über die Offenheit gegenüber neuen (umweltschonenden) Technologien ermöglicht.
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