Diplomarbeit, 2010
178 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung und Problemstellung
1.1 Hintergrund
1.2 Motivation
1.3 Zielstellung
1.4 Abgrenzung
2. Grundlagen zum Bankenumfeld
2.1 Trendstudie „Bank & Zukunft 2009“
2.2 Der genossenschaftliche Finanzverbund
2.3 Der BVR
2.3.1 Herausforderung der Zukunft
2.3.2 Leitlinie des BVR
2.3.3 Studie IT-Benchmarking
2.4 IT-Dienstleister FIDUCIA IT AG
2.4.1 Technische Systemarchitektur
2.4.1.1 Das Banksystem agree
2.4.1.2 Kompetenzsystem
2.4.1.3 IT-Kontrollsystem
2.4.2 IT-Bankenumfeld
2.4.2.1 IT-Strategie
2.4.2.2 IT-Infrastruktur
2.4.2.3 Datenschutz
2.4.2.4 Datensicherheit
2.4.2.5 Überwachungsmaßnahmen
2.4.2.6 IT-Organisation
2.4.2.7 IT-Anwendungen
2.4.2.8 IT-Geschäftsprozesse
3. Corporate Governance Gedanke
3.1 IT Governance
3.1.1 Begriffsbestimmung
3.1.2 Aufgaben und Zielsetzung
3.1.2.1 Strategische Ausrichtung
3.1.2.2 Schaffen von Werten / Nutzen
3.1.2.3 Risikomanagement
3.1.2.4 Ressourcenmanagement
3.1.2.5 Messen der Performance
3.1.3 Einführung
3.2 Methoden, Referenzmodelle und Standards
3.2.1 COBIT
3.2.1.1 Der COBIT-Informationsraum
3.2.1.2 Geschäftsorientierung
3.2.1.3 Reifegradmodell
3.2.1.4 Ziele und Metriken
3.2.2 ITIL
3.2.2.1 Zielsetzung
3.2.2.2 Prozesse, Services und Rollen unter ITIL
3.2.2.3 Die Struktur gemäß ITIL Version 2
3.2.2.4 Service Support (Serviceunterstützung)
3.2.2.5 Service Delivery (Servicebereitstellung)
3.2.2.6 Einordnung und Bewertung
3.2.2.7 Die Struktur gemäß ITIL Version 3
3.2.3 ISO/IEC 20000
3.2.3.1 Die Struktur gemäß ISO/IEC 20000
3.2.3.2 Der PDCA-Zyklus gemäß ISO/IEC 20000
3.3 Mapping
3.3.1 IT-Governance als Mapping-Grundlage
3.3.2 Effektivität als Mapping-Kriterium
4. Untersuchung der IT-Konzeptionen
4.1 Aktuelle IT-Struktur
4.1.1 Client-System
4.1.2 Mobilität
4.1.3 Applikationen
4.1.4 Drucker
4.1.5 Administration
4.2 Client-Server-Lösung (Windows Server 2008 R2)
4.3 Microsoft Terminal Services (TS)
4.3.1 Das Prinzip der Terminaldienste
4.3.2 Terminaldienste-Sitzungsbroker
4.3.3 Terminaldienste-Remoteanwendung
4.3.4 Drucken in der Terminal-Umgebung
4.4 CITRIX Technologie
4.4.1 Die Farm als zentrale Verwaltungseinheit
4.4.2 Das Verwaltungswerkzeug unter CITRIX
4.4.3 Das ICA-Protokoll
4.4.4 Drucken unter CITRIX
4.5 Optimierung der Switch-Infrastruktur
4.6 Ökologie und Nachhaltigkeitskonzepte
4.6.1 Energieverbrauch der Informations- und Kommunikationstechnik
4.6.2 Mögliche Maßnahmen
4.6.2.1 IT-Geräte mit problematischen und gefährlichen Stoffen
4.6.2.2 Serverbereich
4.6.2.3 Computer und Notebook
4.6.2.4 Bildschirme
4.6.2.5 Multifunktionsgeräte
4.6.2.6 Administrative Stromsparmaßnahmen
4.6.3 Zukünftige Anforderungen
5. Das perfekte IT-Konzept für die „Filiale der Zukunft“?
5.1 Entscheidungskriterien
5.2 Wirtschaftlichkeitsanalyse
5.2.1 Ausgangssituation
5.2.2 Vorbereitende Schritte
5.2.3 Schaffung von Grundlagen
5.2.3.1 Serverstruktur
5.2.3.2 Softwarestruktur
5.2.3.3 Dienstleistungs- und Betreuungsstruktur
5.2.4 Voranalyse
5.2.5 Kriterien der Wirtschaftlichkeit
5.2.6 Beurteilen der Wirtschaftlichkeit
5.2.6.1 Kostenanalyse
5.2.6.2 Nutzenanalyse
5.2.6.2.1 Direkter Nutzen
5.2.6.2.2 Indirekter Nutzen
5.2.6.3 Gesamtbeurteilung
6. Praxis
6.1 Ein Vorgehensmodell zur praktischen Umsetzung
6.1.1 Standortbestimmung, Ist-Analyse („Health Check“)
6.1.2 IT-Strategie über IT Balanced Scorecard (IT-BSC)
6.1.3 Erstellen von Key Performance Indicators (KPIs)
6.1.4 Aufbau eines Service-Portfolio
6.1.5 Festlegen von Service Level Agreement (SLA)
6.2 Best Practices und IT-Grundschutz
6.3 Prozessveränderungen steuern
6.4 Zusammenfassung / Schlussfolgerung
6.5 Ausblick
6.5.1 Nutzungspotentiale durch Telearbeit
6.5.2 Strategische Qualitätsoptimierungsansätze
Die Arbeit untersucht die Anforderungen und Möglichkeiten für die IT-Struktur der „Filiale der Zukunft“ bei Genossenschaftsbanken unter Berücksichtigung von Effektivität, Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit.
3.1 IT Governance
Ein wertorientiertes Informationsmanagement erfordert den entsprechenden organisatorischen Rahmen, der die Informationsverarbeitung insbesondere befähigt, die Kluft zwischen den Informatik-Spezialisten in den IT-Bereichen und den Nutzern in den Anwenderbereichen (Geschäftsbereiche) zu überbrücken. Erst ein derartiger struktureller Rahmen ermöglicht der Informationsverarbeitung den erforderlichen Einfluss auf die Entscheidungsinstanzen im Unternehmen. Dieser Rahmen wird durch die IT Governance geschaffen, in der die Steuerung der gesamten Informationsverarbeitung im Gesamtunternehmen quasi als „Metaplanung“ der Informationsverarbeitung definiert wird. Das Kosten- Nutzenpotential der Informationstechnologie (IT) kann nur dann vollständig erschlossen werden, wenn die IT-Seite („Supply“-Seite) die Bedürfnisse der Anwenderseite („Business“-Seite) kennt.
Im Allgemeinen werden unter IT Governance „Grundsätze, Verfahren und Maßnahmen zusammengefasst, die sicherstellen, dass mit Hilfe der eingesetzten IT die Geschäftsziele abgedeckt, Ressourcen verantwortungsvoll eingesetzt und Risiken angemessen überwacht werden“ (vgl. [ITGOV03b], S. 445 - 448). IT Governance ist also in erster Linie eine Managementaufgabe.
1. Einleitung und Problemstellung: Dieses Kapitel führt in die Herausforderungen des modernen Bankenmarktes ein und erläutert die Motivation sowie die Forschungsfragen für die Untersuchung der "Filiale der Zukunft".
2. Grundlagen zum Bankenumfeld: Hier werden das Umfeld der Genossenschaftsbanken, die Rolle des BVR sowie die technische Systemarchitektur der FIDUCIA IT AG als Basis für die weiteren Analysen beschrieben.
3. Corporate Governance Gedanke: Dieses Kapitel definiert IT-Governance und stellt relevante Referenzmodelle wie COBIT, ITIL und ISO/IEC 20000 vor, die als Grundlage für die IT-Steuerung dienen.
4. Untersuchung der IT-Konzeptionen: Der Hauptteil analysiert aktuelle IT-Strukturen und vergleicht verschiedene technologische Lösungsansätze wie Terminaldienste und CITRIX sowie ökologische Nachhaltigkeitsaspekte.
5. Das perfekte IT-Konzept für die „Filiale der Zukunft“?: Hier wird ein entscheidungsunterstützender Prozess basierend auf einer Wirtschaftlichkeitsanalyse und Nutzwertanalyse entworfen, um das geeignetste IT-Konzept zu ermitteln.
6. Praxis: Das abschließende Kapitel bietet ein Vorgehensmodell für die praktische Umsetzung, inklusive Prozessmanagement, Kennzahlensystemen (KPIs) und Service-Portfolios.
IT-Governance, Genossenschaftsbanken, Filiale der Zukunft, COBIT, ITIL, ISO/IEC 20000, Terminal Services, CITRIX, Wirtschaftlichkeitsanalyse, Nutzwertanalyse, Service Delivery, Green IT, IT-Strategie, Prozessorientierung, Banken-IT
Die Diplomarbeit analysiert Möglichkeiten und Grenzen einer effektiven IT-Struktur für zukünftige Filialkonzepte bei Genossenschaftsbanken unter Anwendung von IT-Governance-Frameworks.
Die Schwerpunkte liegen auf IT-Management-Standards, der Evaluierung von IT-Infrastruktur-Lösungen (Terminaldienste vs. Client-Server), Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen und ökologischen Aspekten der IT.
Das Ziel ist die Erstellung eines praxisnahen Leitfadens und Servicemodells, das Genossenschaftsbanken bei der technischen Umsetzung der neuen "Filiale der Zukunft" unterstützt.
Es werden Literaturanalysen, der Einsatz von IT-Governance-Frameworks (Mapping) sowie eine Wirtschaftlichkeits- und Nutzwertanalyse zur Bewertung technischer IT-Konzeptionen verwendet.
Der Hauptteil befasst sich mit der Untersuchung aktueller IT-Strukturen, der Analyse von Terminal- und CITRIX-Technologien sowie der Bewertung nach Kosten- und Nutzenkriterien.
Die wichtigsten Begriffe sind IT-Governance, Filiale der Zukunft, COBIT, ITIL, Wirtschaftlichkeit und Prozessmanagement.
Sie setzt auf modularere Filialtypen, bei denen Servicetätigkeiten zentral in einem ServiceCenter gebündelt werden, um die Filialen von nicht wertschöpfenden Tätigkeiten zu entlasten.
Die FIDUCIA ist der zentrale IT-Dienstleister für Genossenschaftsbanken, dessen technische Vorgaben und Standardlösungen den Rahmen für die in der Arbeit untersuchten IT-Konzeptionen bilden.
Das Mapping dient als Entscheidungshilfe, um Transparenz über die Abdeckung von IT-Governance-Aufgaben durch verschiedene Frameworks wie COBIT, ITIL und BSC zu schaffen und Lücken zu identifizieren.
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