Diplomarbeit, 2010
184 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung und Vorgehensweise
2 Theoretische Grundlagen zur Personalbeschaffung
2.1 Definition zentraler Begriffe
2.2 Aufgaben und Ziele der Personalbeschaffung
2.3 Der klassische Personalbeschaffungsprozess
2.4 Personalbeschaffungswege
2.4.1 Interne Personalbeschaffung
2.4.1.1 Bedarfsdeckung ohne Personalbewegung
2.4.1.2 Bedarfsdeckung mit Personalbewegung
2.4.2 Externe Personalbeschaffung
2.4.2.1 Passive Vorgehensweisen
2.4.2.2 Aktive Vorgehensweisen
2.4.3 Vor- und Nachteile der internen und externen Personalbeschaffung
2.5 Personalmarketing
3 Der demografische Wandel als eine Herausforderung an die Personalbeschaffung
4 Soziale Netzwerke im Internet als Instrument der Personalbeschaffung
4.1 WEB 2.0
4.2 Definition eines sozialen Netzwerks
4.3 Soziale Netzwerke für die Personalbeschaffung
4.3.1 Online-Jobbörsen
4.3.1.1 Allgemeine Online-Jobbörsen
4.3.1.2 Online-Jobbörsen für Fach- und Führungskräfte
4.3.1.3 Branchenspezifische Online-Jobbörsen
4.3.2 Service Clubs
4.3.3 Online-Communities
4.3.3.1 Business-Communities
4.3.3.2 Allgemeine Internationale Communities
4.3.3.3 Allgemeine Nationale Communities
4.4 Vor- und Nachteile der Nutzung von Sozialen Netzwerken im Internet
5 Empirische Erhebung
5.1 Ziele, Methoden und Durchführung der Erhebung
5.2 Ergebnisse und Interpretation der Erhebung
5.2.1 Ergebnisse und Interpretation der Bewerberumfrage
5.2.2 Ergebnisse und Interpretation der Firmenumfrage
6 Handlungsempfehlungen
7 Zusammenfassung
7.1 Fazit
7.2 Ausblick
Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, die Rolle und den Nutzen sozialer Netzwerke für die Personalbeschaffung zu ermitteln und aufzuzeigen, wie Unternehmen diese Plattformen strategisch zur Mitarbeiterrekrutierung einsetzen können. Die Forschungsfrage fokussiert sich dabei darauf, inwieweit soziale Netzwerke eine effektive Ergänzung zu traditionellen Rekrutierungsmethoden im „War for Talents“ darstellen.
1.1 Problemstellung
Trotz der seit Jahren anhaltenden Technisierung und Automatisierung von Arbeitsprozessen in Unternehmen, ist der Produktionsfaktor Arbeit und somit der Mitarbeiter an sich nach wie vor einer der wichtigsten Faktoren für ein Unternehmen. Allerdings gestaltet sich die Suche nach potenziellen Mitarbeitern nicht immer leicht.
Denn heutzutage besteht neben dem klassischen Arbeitsmarkt zusätzlich ein Bewerbermarkt, in dem sich nicht Arbeitnehmer auf eine bestimmte Stellenausschreibung bewerben, sondern Unternehmen gezielt nach potenziellen Arbeitnehmern suchen. Im Zuge der Globalisierung wird diese Suche zudem durch die Tatsache erschwert, dass auf Grund überregionaler Arbeits- und Bewerbermärkte die geeigneten Mitarbeiter nur noch durch einen erhöhten Rechercheaufwand ausfindig gemacht werden können.
Dies stellt die Personalbeschaffung vor eine neue, große Herausforderung, denn durch die Konkurrenz um Bewerber mit ähnlichen Qualifikationsprofilen befinden sich die Unternehmen untereinander in einem sog. „War for Talents“. Ein deutlicher Anstieg der Fluktuation und des demografischen Wandels erschweren diese Situation zusätzlich.
In einer solchen Situation müssen potenzielle Bewerber auf vielfältige Weise auf das Unternehmen aufmerksam gemacht werden. Traditionelle Instrumente der Personalbeschaffung allein reichen hierfür allerdings nicht mehr aus. Somit gewinnen neben den traditionellen Instrumenten der Personalbeschaffung, wie z.B. den Printmedien, auch alternative und neue Mittel und Wege an Bedeutung.
Das Internet z.B. ist aus dem täglichen Leben nicht mehr wegzudenken und hat sich seit Web 2.0 durch eine neue Wahrnehmung und Nutzung zu einer Plattform entwickelt, auf der sich die Nutzer u.a. auch in sozialen Netzwerken organisieren und austauschen. Dies macht sich auch die Personalbeschaffung zu Nutze, in dem sie u.a. die sozialen Netzwerke zur Mitarbeiterrekrutierung für sich entdeckt hat. Inwiefern sich dadurch für ein Unternehmen eine weitere Möglichkeit eröffnet, um den „War for Talents“ für sich zu entscheiden, soll in dieser Arbeit aufgezeigt werden.
1 Einleitung: Beschreibt die Problemstellung der Personalsuche in Zeiten des Fachkräftemangels und definiert die Zielsetzung der Arbeit.
2 Theoretische Grundlagen zur Personalbeschaffung: Erläutert zentrale Begriffe, den klassischen Beschaffungsprozess sowie interne und externe Beschaffungswege.
3 Der demografische Wandel als eine Herausforderung an die Personalbeschaffung: Analysiert den Einfluss der demografischen Entwicklung auf das Personalmanagement und die langfristigen Folgen für Unternehmen.
4 Soziale Netzwerke im Internet als Instrument der Personalbeschaffung: Untersucht Web 2.0, soziale Netzwerke, Jobbörsen, Service Clubs und Communities sowie deren Vor- und Nachteile.
5 Empirische Erhebung: Präsentiert und interpretiert die Ergebnisse der Online-Umfragen unter Bewerbern und Unternehmen.
6 Handlungsempfehlungen: Gibt praktische Empfehlungen für Bewerber und Unternehmen im Hinblick auf die Nutzung sozialer Netzwerke.
7 Zusammenfassung: Fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen und bietet einen Ausblick auf künftige Entwicklungen.
Personalbeschaffung, Soziale Netzwerke, Online-Recruiting, Web 2.0, Demografischer Wandel, Personalmarketing, Online-Jobbörsen, Online-Communities, Service Clubs, Arbeitgeberimage, Personalauswahl, War for Talents, E-Recruiting, Fachkräftemangel, Personalsuche
Die Diplomarbeit untersucht die Rolle und Bedeutung sozialer Netzwerke im Internet als modernes Instrument für die Personalbeschaffung in Unternehmen.
Die Arbeit behandelt die theoretischen Grundlagen der Personalbeschaffung, die Auswirkungen des demografischen Wandels sowie die Analyse verschiedener Online-Instrumente wie Jobbörsen, Service Clubs und Communities.
Das Ziel ist es, zu ermitteln, ob und wie soziale Netzwerke den Rekrutierungsprozess unterstützen können, um Unternehmen im Wettbewerb um qualifizierte Talente zu stärken.
Neben einer ausführlichen Literaturanalyse führt die Autorin eine empirische Untersuchung mittels anonymer Online-Fragebögen bei Bewerbern und Unternehmen durch.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung, die Analyse des demografischen Wandels sowie die detaillierte Vorstellung und Interpretation verschiedener Plattformen wie XING, Facebook und LinkedIn.
Die wichtigsten Begriffe umfassen Personalbeschaffung, soziale Netzwerke, E-Recruiting, Fachkräftemangel und Arbeitgeberimage.
Service Clubs können als Netzwerk zur Mitarbeitergewinnung dienen, spielen jedoch eine eher untergeordnete Rolle, da sie nicht für die Öffentlichkeit zugänglich sind und auf Empfehlungen basieren.
Die Autorin prognostiziert eine signifikant steigende Bedeutung sozialer Netzwerke sowohl für die Rekrutierung als auch für die Informationsbeschaffung über potenzielle Bewerber.
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