Diplomarbeit, 2002
87 Seiten, Note: 2,0
1. Einleitung
2. Die gesetzliche Grundlage
2.1 Teilweise Erwerbsminderung
2.2 Volle Erwerbsminderung
3. Möglichkeiten der Versicherung
3.1 Selbstständige Berufsunfähigkeitsversicherung
3.2 Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung
4. Rating
4.1 Das Rating von Morgen&Morgen
4.1.1 Ratingschema
4.1.1.1 Rückwirkende Leistung bei verspäteter Meldung
4.1.1.2 Verkürzung des Prognosezeitraumes
4.1.1.3 Rückwirkende Leistung bei andauernder Berufsunfähigkeit
4.1.1.4 Verzicht auf abstrakte Verweisung
4.1.1.5 Verzicht auf sogenannte „Überraschungsklauseln“
4.1.1.6 Begrenzung des Rücktrittsrechtes bei Verletzung des Anzeigepflicht
4.1.1.7 EU-weiter Versicherungsschutz
4.1.1.8 Verzicht auf Anwendung des § 41 des Versicherungsvertragsgesetz (VVG)
4.1.1.9 Verzicht auf Anwendung des § 172 VVG
4.1.1.10 Möglichkeit zur Staffelregelung
4.1.1.11 Möglichkeit für Karenzzeiten
4.1.1.12 Versicherbarkeit der Dynamik der Hauptversicherung
4.1.1.13 Zahlung der vollen Berufsunfähigkeitsrente bei weniger als 6 Pflegepunkten
4.1.1.14 Stundung der Beitrage bei Meldung der Berufsunfähigkeit
4.1.1.15 Verzicht auf (abstrakte) Verweisung ab bestimmtem Lebensalter
4.1.1.16 Rege lungen beim Berufswechsel
4.1.1.17 Leistung bei Kriegsereignissen im Ausland
4.1.1.18 Verzicht auf Leistungsausschluss für Fahrtveranstaltungen mit Kfz, wenn dort Höchstgeschwindigkeiten erzielt werden müssen
4.1.1.1.19 Verzicht auf Luftfahrtsklausel
4.1.1.20 Verzicht auf Arztanordnungsklausel
4.1.1.21 Weltweiter Versicherungsschutz
4.1.1.22 Werden Nachversicherungen bedingungsgemäß garantiert
4.1.1.23 Möglichkeit zur lebenslangen Rente
4.1.1.24 Wiedereingliederungshilfen
4.1.1.25 Verzicht auf abstrakte Verweisung bei Nachprüfung der Berufsunfähigkeit
4.1.1.26 Besonderheiten in den Bedingungen
4.1.2 Das Bewertungsschema von Morgen&Morgen
4.2 Rating der Zeitschrift FINANZtest
4.3 Entwicklung eines Bewertungsschemas
4.3.1 Entscheidung für eine selbstständige Versicherung oder eine Berufsunfähigkeitszusatzversicherung
4.3.2 Welche Punkte sind zu beachten – was wird professionell bereits bewertet
4.3.3 Weitere Bedingungen
4.3.3.1 Eindeutigkeit und Informationsgehalt der Verträge
4.3.3.2 Entstehen neben den Beiträgen noch Kosten?
I4.3.3.3 Zusammensetzung der Beiträge, Überschussbeteiligungen
4.3.3.3.1 Risikoergebnis
4.3.3.3.2 Kostenergebnis
4.3.3.3.3 Kapitalertragsergebnis
4.3.3.4 Verzicht auf die konkrete Verweisung
4.3.3.5 Individuelle Vertragsbesonderheiten
4.3.3.6 Anträge zur Risiko- und Gesundheitsprüfung
4.3.3.7 Bewertungsschema
5.0 Die Bewertung der einzelnen Verträge
5.1 MLP
5.1.1 MLP bestpartner SBU
5.1.2 MLP Leben bestpartner BUZ
5.2 Generali – Berufsunfähigkeitszusatzversicherung (Basis)
5.3 Europa – Berufsunfähigkeitszusatzversicherung
5.4 Barmenia- Berufsunfähigkeitsversicherung
5.5 Karlsruher
5.5.1 Berufsunfähigkeitsversicherung nach BE-Tarifen
5.5.2 Berufsunfähigkeitszusatzversicherung
5.6 Alte Leipziger – Berufsunfähigkeitszusatzversicherung
5.7 Victoria – Berufsunfähigkeitszusatzversicherung
5.8 Gerling E&L
5.8.1 Berufsunfähigkeitsversicherung nach Tarif 32
5.8.2 Berufsunfähigkeitszusatzversicherung nach Tarif VBZ
5.9 Allianz – Berufsunfähigkeitszusatzversicherung
5.10 Debeka
5.10.1 Berufsunfähigkeits-Versicherung ABBV 2001
5.10.2 Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung BBUZ 2001
5.11 Cosmos direkt - Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung Basis Schutz
5.12 Gesamtauswertung der Ergebnisse
5.13 Idealbedingungen
6. Leistungsvergleich von Angeboten
6.1 Wann rechnet sich eine Versicherung
7. Fazit
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, die Notwendigkeit privater Vorsorge bei Berufsunfähigkeit vor dem Hintergrund geänderter gesetzlicher Rahmenbedingungen zu beleuchten. Dabei werden unterschiedliche Versicherungsprodukte anhand von Ratings und eigenen Bewertungskriterien verglichen, um dem Versicherungsnehmer eine fundierte Entscheidungsgrundlage zu bieten.
4.1.1.4 Verzicht auf abstrakte Verweisung
Prinzipiell steht dem Versicherer im Falle einer Berufsunfähigkeit das Recht zu, den Versicherten auf eine andere Tätigkeit zu verweisen, die er auf Grund seiner „Kenntnisse und Fähigkeiten“ (oder auch „Ausbildung und Erfahrung“) weiterhin ausüben könnte, wenn dieser seiner „bisherigen Lebensstellung entspricht“. Da aber der Versicherte keinen Arbeitsplatz im verwiesenen Beruf innehat, entspricht diese Verweisung einer theoretischen Annahme. Der Versicherte könnte in einem anderen Beruf vielleicht arbeiten, tut dies aber nicht. Die meisten Versicherungsgesellschaften verzichten inzwischen auf diese Klausel in ihren Verträgen.
1. Einleitung: Beschreibt die Relevanz der privaten Berufsunfähigkeitsvorsorge aufgrund staatlicher Rentenkürzungen und den Bedarf für einen Produktvergleich.
2. Die gesetzliche Grundlage: Erläutert die Neuregelung der Erwerbsminderungsrente und deren Auswirkungen auf die staatliche Absicherung bei Berufsunfähigkeit.
3. Möglichkeiten der Versicherung: Unterscheidet zwischen selbstständigen Berufsunfähigkeitsversicherungen und Zusatzversicherungen als Kernprodukte der privaten Vorsorge.
4. Rating: Detaillierte Darstellung der Bewertungsmaßstäbe, insbesondere der Kriterien von Morgen&Morgen und FINANZtest, sowie die Ableitung eines eigenen Bewertungsschemas.
5.0 Die Bewertung der einzelnen Verträge: Umfassende Analyse und Bepunktung der Bedingungswerke von elf verschiedenen Versicherungsgesellschaften.
6. Leistungsvergleich von Angeboten: Wirtschaftliche Gegenüberstellung konkreter Angebote auf Basis von Zahlungsströmen und Kostenstrukturen.
7. Fazit: Zusammenfassende Handlungsempfehlung für den Versicherungsnehmer zur Auswahl eines passenden Schutzes und zur Gestaltung eines idealen Versicherungsvertrages.
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Die Diplomarbeit befasst sich mit der Notwendigkeit und Qualität von privater Berufsunfähigkeitsvorsorge für Versicherungsnehmer nach der Rentenreform 2001.
Im Zentrum stehen die gesetzlichen Rahmenbedingungen, die Bewertung verschiedener Versicherungsmodelle durch Ratings sowie die praktische Vergleichbarkeit von Kosten und Leistungen.
Ziel ist es, Versicherungsnehmern bei der Auswahl eines geeigneten Produkts aus der Vielzahl am Markt befindlicher Berufsunfähigkeits- und Zusatzversicherungen zu unterstützen.
Es wird eine deskriptive und vergleichende Analyse durchgeführt, basierend auf vorhandenen Ratings (Morgen&Morgen, FINANZtest) und einer selbst entwickelten Bewertungsmatrix für Bedingungswerke.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Basis, die detaillierte Vorstellung und Bewertung von 15 Vertragsvarianten elf verschiedener Anbieter sowie einen konkreten Kosten-Leistungs-Vergleich.
Die wichtigsten Begriffe sind Berufsunfähigkeitsversicherung, abstrakte Verweisung, Ratings, Erwerbsminderungsrente, Vorsorgeplanung und Versicherungsbedingungen.
Sie ermöglicht dem Versicherer, den Kunden auf einen theoretisch möglichen anderen Beruf zu verweisen, was den Anspruch auf Rente gefährden kann, weshalb ein Verzicht darauf als Qualitätsmerkmal gilt.
Das Zillmerverfahren führt dazu, dass Abschlusskosten zu Beginn der Laufzeit verrechnet werden; dies mindert die Produktivität der Anlage, was beim Vergleich der Rentabilität von Bedeutung ist.
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