Masterarbeit, 2024
126 Seiten, Note: 2,15
1. Einleitung
2. Theoretischer Hintergrund zu Motivation
2.1 Begriffsdefinition
2.2 Die Selbstbestimmungstheorie nach Deci & Ryan
2.2.1 Intrinsische und extrinsische Motivation
2.2.2 Die psychologischen Grundbedürfnisse
2.3 Die Bedeutung des sozialen Kontextes
2.4 Die Interessentheorie nach Krapp & Prenzel & Schiefele
3. Die Bedeutung von Motivation im Unterricht
3.1 Diagnostik
3.2 Förderung von Motivation
3.2.1 Feedback
3.2.2 Interessenförderung
3.2.3 Autonomieunterstützender Unterricht
3.2.4 Kompetenzunterstützender Unterricht
3.2.5 Soziale Eingebundenheit
4. Herausforderungen
5. Empirischer Teil
5.1 Forschungsmethode- Qualitative Sozialforschung
5.2 Erhebung der Daten
5.2.1 Erhebungsmethode
5.2.2 Erhebungsinstrument- Interviewleitfaden
5.2.3 Stichprobe
5.2.4 Gütekriterien
5.3 Forschungsverlauf
5.3.1 Durchführung der Interviews
5.3.2 Auswertung der Daten
6. Ergebnisse
6.1 Strategien, Methoden und Techniken zur Motivationsförderung
6.2 Erfüllung der Bedürfnisse Autonomie, Kompetenz und soziale Eingebundenheit
6.3 Voraussetzungen für Motivation
6.4 Herausforderungen, um die Schüler*innen zu motivieren
7. Diskussion
7.1 Diskussion der Ergebnisse
7.2 Kritik an der Methode
8. Schlussbetrachtung und Ausblick
Die vorliegende Arbeit untersucht auf Grundlage der Selbstbestimmungstheorie, wie Grundschullehrkräfte zur Erfüllung der psychologischen Grundbedürfnisse Autonomie, Kompetenz und sozialer Eingebundenheit beitragen können, um die Lernmotivation ihrer Schüler*innen systematisch zu unterstützen.
3.2.3 Autonomieunterstützender Unterricht
Autonomie bedeutet, wenn eine Person sich selbst als eigenständiges Handlungszentrum sieht, wobei die persönlichen Wünsche und Ziele mit der Handlung übereinstimmen (vgl. Lazarides/ Schiefele 2021: 152). Autonomie ist ein wichtiger Schritt in der Entwicklung eines Kindes zu selbstreguliertem Verhalten, der nicht unabhängig von der Umwelt geschehen kann und damit sehr beeinflussbar ist (vgl. Becker-Stoll 2022: 64).
„Unterricht, der selbstständiges und selbstgesteuertes Erkunden, Planen und Arbeiten nahelegt, unterstützt selbstbestimmtes und sachlich motiviertes Lernen durch geeignete Materialien, Aufgaben- und Hilfestellungen“ (Prenzel et al. 1998: 9).
1. Einleitung: Die Arbeit thematisiert die Förderung der Motivation als zentrale Zielsetzung von Grundschulunterricht und leitet die Forschungsfrage aus der Relevanz der Selbstbestimmungstheorie ab.
2. Theoretischer Hintergrund zu Motivation: Dieses Kapitel erläutert grundlegende Motivationstheorien, wobei der Fokus auf der Selbstbestimmungstheorie von Deci & Ryan sowie der Interessentheorie liegt.
3. Die Bedeutung von Motivation im Unterricht: Der Hauptteil beschreibt diagnostische Ansätze und konkrete Interventionsmöglichkeiten zur Förderung der Schülermotivation.
4. Herausforderungen: Es werden spezifische schulische Schwierigkeiten untersucht, welche die Entstehung von Motivation hemmen könnten.
5. Empirischer Teil: Detaillierte Darstellung des methodischen Vorgehens, einschließlich der Durchführung und Auswertung qualitativer Leitfadeninterviews mit sechs Lehrkräften.
6. Ergebnisse: Auswertung der erhobenen Daten hinsichtlich angewandter Strategien zur Motivationsförderung und deren Bezug zur Erfüllung psychologischer Grundbedürfnisse.
7. Diskussion: Kritische Reflexion der Untersuchungsergebnisse sowie der methodischen Vorgehensweise im Lichte der theoretischen Grundlagen.
8. Schlussbetrachtung und Ausblick: Zusammenfassung der wichtigsten Erkenntnisse und Vorschläge für weiterführende quantitative Untersuchungen.
Motivation, Grundschule, Selbstbestimmungstheorie, Autonomie, Kompetenz, soziale Eingebundenheit, Lernmotivation, Lehrer-Schüler-Beziehung, qualitative Sozialforschung, Unterrichtsgestaltung, Interessentheorie, Leistungsmotivation, Klassengemeinschaft, Differenzierung, Feedback
Die Arbeit untersucht, wie Grundschullehrkräfte durch die Gestaltung ihres Unterrichts die Motivation ihrer Schüler*innen nachhaltig fördern können.
Im Zentrum stehen die psychologischen Grundbedürfnisse nach Autonomie, Kompetenz und sozialer Eingebundenheit sowie deren Förderung durch gezielte unterrichtliche Maßnahmen.
Das Ziel ist es, subjektive Erfahrungswerte von Lehrkräften zu methodischen Ansätzen der Motivationsförderung zu erheben und diese mit etablierten motivationstheoretischen Modellen zu verknüpfen.
Die Autorin verwendet eine qualitative Forschungsstrategie und führt Leitfadeninterviews mit sechs erfahrenen Lehrkräften durch, die anschließend inhaltsanalytisch ausgewertet werden.
Der theoretische Teil definiert Begriffe und Motivationstheorien, während der empirische Teil die konkreten Strategien (z. B. Feedback, Differenzierung, Beziehungsarbeit) analysiert, die Lehrkräfte in der Praxis einsetzen.
Die Arbeit fokussiert primär auf die Begriffe Motivation, Selbstbestimmungstheorie, Autonomie, Kompetenz, soziale Eingebundenheit und Beziehungsarbeit.
Laut den Interviews setzen viele Lehrkräfte auf Beziehungsarbeit, kleinschrittige Zielvorgaben, Bewegungspausen und eine anregende Lernumgebung, um bei Motivationskrisen unterstützend einzugreifen.
Sie gilt als notwendige Voraussetzung für den schulischen Erfolg, da sie emotionale Sicherheit schafft und das Belohnungssystem der Kinder aktiviert, was wiederum Interesse und Lernfreude begünstigt.
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