Diplomarbeit, 2007
84 Seiten, Note: 1,3
Einleitung
1 Gewalt, Gewaltprävention und (Schul-)Kleidung
1.1 Gewalt
1.1.1 Begriffsbestimmung
1.1.2 Formen
1.1.3 Erscheinungsformen schulischer Gewalt
1.2 Gewaltprävention
1.2.1 Begriffsbestimmung
1.2.2 Formen
1.3 (Schul)Kleidung
1.3.1 Begriffsbestimmungen
1.3.2 Bedeutung und Funktionen von Kleidung
1.3.3 Schulkleidungen und Schuluniformen in Deutschland
1.3.4 Schulkleidungen und Schuluniformen im Ausland
2 Theoretische Erklärungsmodelle
2.1 Entstehung von Gewalt unter Schülern im Kontext von Bekleidung
2.1.1 Psychologisch ausgerichtete Theorien
2.1.2 Soziologisch ausgerichtete Theorien
2.1.3 Opferorientierte Theorien
2.2 Gewaltprävention durch einheitliche Schulkleidung
2.2.1 Hamburger Studie
2.2.2 Weitere Variablen
3 Empirischer Teil
3.1 Fragestellungen und Hypothesen
3.2 Befragte
3.3 Erhebungsinstrument
3.4 Schularten in Mecklenburg-Vorpommern
3.4.1 Grundschulen (Primarstufe)
3.4.2 Förderschulen (Sekundarstufe I)
3.4.3 Regionalschulen (Sekundarstufe I)
3.4.4 Gymnasien (Sekundarbereich I + II)
3.4.5 Gesamtschulen (Sekundarbereich I ggf. II)
3.4.6 Berufsschulen (Sekundarbereich II)
3.5 Erhebungsdurchführung
3.6 Erhebungsergebnisse
3.6.1 Gewalt unter Schülern in Mecklenburg-Vorpommern im Kontext von Bekleidung
3.6.2 Gewaltprävention durch einheitliche Schulkleidung
3.6.3 Auffassung zur Einführung einer einheitlichen Schulkleidung
4 Schlussfolgerungen
4.1 Gewalt unter Schülern in Mecklenburg-Vorpommern im Kontext von Bekleidung
4.2 Gewaltprävention durch einheitliche Schulkleidung
4.2.1 Primär
4.2.2 Sekundär
4.3 Einführung einer einheitlichen Schulkleidung
4.4 Anregungen für die Praxis
Diese Diplomarbeit untersucht das Ausmaß und die Erscheinungsformen von Gewalt unter Schülern in Mecklenburg-Vorpommern, insbesondere in Bezug auf deren Bekleidung. Ziel ist es, auf Basis theoretischer Modelle und einer empirischen Befragung von Schulsozialarbeitern zu analysieren, ob und wie eine einheitliche Schulkleidung als präventive Maßnahme zur Entschärfung dieser Problematik beitragen kann.
1.3.1.2 Schulkleidung/-uniform
Die Begriffe Schuluniform und einheitliche Schulkleidung werden in der Literatur häufig synonym verwendet, obwohl zwischen diesen beiden Termini eindeutige Unterscheidungskriterien existieren. Die größte Andersartigkeit zwischen einheitlicher Schulkleidung und Schuluniform besteht darin, dass die einheitliche Schulkleidung auf freiwilliger Basis getragen wird, wobei Uniformen generell verordnet werden (vgl. Brose 2005; S. 12 ff., 40 ff.; vgl. Müller 2007 - Internetquelle). Weitere Merkmale von Uniformen sind Rangabzeichen und Auszeichnungen wie z. B. Orden, Abzeichen oder Schulterstücke. Hinzu kommt, dass mit einer Uniform optisch einheitlich in der Öffentlichkeit aufgetreten werden soll und der Bezug zur Bekleidungsordnung bis ins Detail reglementiert ist, vor allem im Hinblick auf Schnitt, Farbe und Tragweise (vgl. Wikipedia 2007 „Uniform“ - Internetquelle; Bundesamt für Migration und Flüchtlinge 2006, S. 3). Bei einer einheitlichen Schulkleidung ist dies hingegen nicht der Fall, da aus einem vielfältigen, aber vorgegebenen Kleidungsangebot ausgewählt und sie mit individueller Kleidung kombiniert werden kann (vgl. Brose 2005, S. 12 ff.).
In dieser Arbeit werden die Begriffe koordinierte Schulkleidung, einheitliche Schulkleidung, schulische Einheitskleidung oder Schulkleidung synonym verwendet. Darunter sind Kleidungsstücke zu verstehen, die von einem Hersteller gefertigt wurden und beim Tragen keine unterschiedlichen Marken erkennen lassen. Weiterhin wird sie durch die jeweilige Schule bezüglich der Farbe, der Form, des Schnittes organisiert und abgestimmt.
1 Gewalt, Gewaltprävention und (Schul-)Kleidung: Dieses Kapitel definiert die zentralen Begriffe Gewalt und Gewaltprävention im schulischen Kontext und beleuchtet die Bedeutung sowie historische Formen von Schulkleidung.
2 Theoretische Erklärungsmodelle: Hier werden psychologische und soziologische Theorien herangezogen, um die Entstehung von Gewalt im Zusammenhang mit Bekleidung zu erklären und die potenzielle präventive Wirkung von Schulkleidung zu diskutieren.
3 Empirischer Teil: Dieser Abschnitt beschreibt die quantitative Studie unter Schulsozialarbeitern in Mecklenburg-Vorpommern, deren Durchführung und die Ergebnisse bezüglich der Gewaltwahrnehmung und der Einstellung zu Schulkleidung.
4 Schlussfolgerungen: Das abschließende Kapitel fasst die Untersuchungsergebnisse zusammen und gibt Anregungen für die pädagogische Praxis hinsichtlich des Einsatzes von Schulkleidung als präventives Element.
Schulkleidung, Schuluniform, Gewaltprävention, schulische Gewalt, Markenkleidung, soziale Integration, Identifikation, Schulsozialarbeit, Mecklenburg-Vorpommern, Diskriminierung, Mobbing, Aggression, Schüler, Erziehung, Schulgestaltung.
Die Arbeit befasst sich mit der Frage, ob Gewalt unter Schülern in Mecklenburg-Vorpommern durch eine einheitliche Schulkleidung präventiv beeinflusst werden kann.
Die zentralen Themen sind Gewaltformen an Schulen, die Bedeutung von Kleidung bei Jugendlichen als Ausdruck von Identität oder Status sowie Konzepte der Gewaltprävention.
Die Forschungsfrage zielt darauf ab, festzustellen, ob gewalttätige Handlungen an Schulen auf die Kleidung der Schüler zurückzuführen sind und inwiefern eine einheitliche Schulkleidung hierbei entlastend oder präventiv wirken kann.
Es wurde eine quantitative empirische Untersuchung durchgeführt, bei der ein standardisierter Fragebogen an Schulsozialarbeiter in Mecklenburg-Vorpommern versendet wurde.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Erklärungsmodelle (psychologisch und soziologisch) sowie den empirischen Teil, der die Auswertung der Befragungsdaten zu Gewaltphänomenen und Einstellungen zur Schulkleidung enthält.
Die wichtigsten Begriffe sind Schulkleidung, Gewaltprävention, soziale Integration, Identifikation, schulische Gewalt und Markenkleidung.
Die empirischen Daten deuten darauf hin, dass Bekleidung ein relevanter Faktor für Konflikte sein kann, insbesondere wenn sie als Statussymbol fungiert, das Ausgrenzungen oder Mobbing begünstigt.
Die befragten Schulsozialarbeiter befürworten mehrheitlich die Einführung einer einheitlichen Schulkleidung, auch wenn sie deren direkte gewaltpräventive Wirkung teilweise differenziert betrachten.
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