Bachelorarbeit, 2010
65 Seiten, Note: 1,7
1. Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Struktur der Arbeit
2. Photovoltaik: Eine deutsche Erfolgsstory
2.1 Entwicklung der Photovoltaik
2.2 Die Sonnenwende in Deutschland
3. Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG)
3.1 Historische Entwicklung der Förderung Erneuerbarer Energien in Deutschland
3.2 Rahmenbedingungen
4. Branchenprofil Photovoltaik
4.1 Ein Überblick über den deutschen Solarmarkt
4.2 Struktur der Photovoltaikbranche
4.3 Strategische Positionierung
4.4 Investitionen und Forschung
4.5 Technik
5. Volkswirtschaftliche Gesamtbelastung
5.1 Kostenwirkungen
5.1.1 Beschaffungsmehrkosten
5.1.2 Regel- und Ausgleichsenergie
5.1.3 Verwaltungskosten und Brennstoffmehrbedarf
5.1.4 Ausbau des deutschen Stromnetzes
5.2 Nutzenwirkungen
5.2.1 Wertschöpfung in Deutschland
5.2.2 Reduktion externer Kosten bei der Stromerzeugung
5.2.3 Merit-Order-Effekt
5.2.4 Einsparung bei Energieimporten
5.3 Einfluss auf den Arbeitsmarkt
6. Analyse der Diskussion um die Kürzung der Photovoltaik-Förderungen
6.1 Kürzung der Photovoltaik-Förderungen
6.1.1 Standpunkt der Politik
6.1.2 Standpunkt der Photovoltaikbranche
6.1.3 Quo vadis Solarenergie
6.2 Modulpreise und Standortwahl
6.3 Dezentrale Energieversorgung
7. Fazit Photovoltaikförderung
8. Ausblick
Diese Bachelor Thesis analysiert die Zukunftsfähigkeit der Photovoltaik in Deutschland vor dem Hintergrund der aktuellen Förderpolitik und ökonomischer Rahmenbedingungen. Ziel ist es, die Effektivität des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) zu untersuchen, die volkswirtschaftlichen Kosten und Nutzen der Solarenergie gegenüberzustellen und die Auswirkungen der Förderkürzungen auf die Industrie sowie die Energiewende kritisch zu bewerten.
4.2 Struktur der Photovoltaikbranche
Die Photovoltaikbranche ist mit rund 10.000 Unternehmen (inklusive Handwerk und Zulieferern) in Deutschland weitverzweigt. Neben großen deutschen Silizium-, Wafer- und Modulherstellern wie Phoenix Solar AG, Q-Cells AG, SolarWorld AG und Schott Solar AG produzieren auch zunehmend internationale Unternehmen wie Signet Solar, Nanosolar oder First Solar in Deutschland. Nicht umsonst gilt Deutschland als führender Solarindustriestandort der Welt.
Zum Wachstum beigetragen haben hier vor allem die räumliche Nähe zu Photovoltaikherstellern und die Qualifikation der Marktteilnehmer. Die Wertschöpfungskette (siehe Abbildung 1) umfasst Rohstofflieferanten, Modulhersteller, Zulieferer von Maschinen bis hin zum Großhandel und den Handwerksbetrieben. In der Wertschöpfungskette wurden bewusst die Zulieferbetriebe und Dünnschichthersteller aufgeführt, da in den kommenden Jahren hier die höchsten Wachstumsraten zu erwarten sind.
1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Vision einer solaren Energiewende ein, erläutert die Relevanz der Photovoltaik und formuliert die Problemstellung bezüglich der Zukunftsfähigkeit des EEG.
2. Photovoltaik: Eine deutsche Erfolgsstory: Dieses Kapitel zeichnet die historische Entwicklung der Photovoltaik in Deutschland nach, von den Anfängen der Forschung bis hin zur Etablierung durch Förderprogramme wie das 1.000-Dächer-Programm.
3. Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG): Es erfolgt eine Analyse der gesetzlichen Grundlagen, beginnend beim Stromeinspeisungsgesetz bis zur modernen Ausgestaltung des EEG als Motor für erneuerbare Energien.
4. Branchenprofil Photovoltaik: Hier werden der deutsche Solarmarkt, die Wertschöpfungsstrukturen, Forschungsaktivitäten sowie die technologischen Grundlagen der Modultypen detailliert beschrieben.
5. Volkswirtschaftliche Gesamtbelastung: Das Kapitel widmet sich der ökonomischen Abwägung, indem es Kostenwirkungen (z.B. Mehrkosten, Netzausbau) den Nutzenaspekten (z.B. Wertschöpfung, Merit-Order-Effekt) gegenüberstellt.
6. Analyse der Diskussion um die Kürzung der Photovoltaik-Förderungen: Eine kritische Auseinandersetzung mit der aktuellen Debatte um Förderkürzungen, den unterschiedlichen Standpunkten von Politik und Industrie sowie der Zukunft dezentraler Energieversorgung.
7. Fazit Photovoltaikförderung: Das Fazit fasst die Analyseergebnisse zusammen und bewertet die langfristige wirtschaftliche Überlebensfähigkeit der Photovoltaik trotz notwendiger Anpassungen der Förderhöhe.
8. Ausblick: Der Ausblick skizziert künftige Marktentwicklungen und die Rolle einer innovativen, sauberen Energiepolitik im europäischen Kontext.
Photovoltaik, Erneuerbare-Energien-Gesetz, EEG, Solarindustrie, Wertschöpfungskette, Förderkürzungen, Merit-Order-Effekt, dezentrale Energieversorgung, Stromgestehungskosten, Klimaschutz, Energiewende, Modulpreise, Netzausbau, Standortwahl.
Die Arbeit untersucht die Zukunftsfähigkeit der Photovoltaik in Deutschland vor dem Hintergrund der gesetzlichen Förderung durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz.
Die zentralen Felder sind die historische Entwicklung der Branche, die volkswirtschaftliche Kosten-Nutzen-Analyse und die aktuelle politische Debatte um Förderkürzungen.
Die Arbeit analysiert, ob die aktuellen Förderinstrumente des EEG noch zeitgemäß sind und wie sich die Photovoltaik langfristig als wirtschaftlich tragfähige Industrie behaupten kann.
Der Autor führt eine tiefgehende Literaturanalyse durch, wertet Marktstudien und Daten von Verbänden (wie BSW) und Forschungsinstituten aus und vergleicht ökonomische Faktoren der Stromerzeugung.
Der Hauptteil umfasst das Branchenprofil, die volkswirtschaftliche Belastungsanalyse sowie eine detaillierte Diskussion der politischen Kürzungsvorhaben.
Zu den wichtigsten Begriffen zählen Photovoltaik, EEG, Wertschöpfung, Merit-Order-Effekt, dezentrale Energieversorgung und Energiewende.
Der Merit-Order-Effekt beschreibt den Mechanismus, durch den die Einspeisung von Strom aus erneuerbaren Quellen die Großhandelsstrompreise an der Strombörse senkt, was volkswirtschaftliche Einsparungen bedeutet.
Der Autor betont, dass trotz der geografischen Gegebenheiten in Deutschland die effiziente Ausrichtung der Module und die Wahl der richtigen Technologien entscheidend für den wirtschaftlichen Erfolg sind.
Eine dezentrale Versorgung verringert die Abhängigkeit von zentralen Großkraftwerken, minimiert Transportverluste und fördert durch lokale Montage und Wartung die regionale Wertschöpfung.
Der Autor argumentiert, dass Förderkürzungen zwar den ökonomischen Druck auf die Branche erhöhen, aber notwendig sind, um die Branche an die weltweite Kostenentwicklung anzupassen und die Wirtschaftlichkeit langfristig zu sichern.
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