Diplomarbeit, 2010
69 Seiten, Note: 1,3
Die vorliegende Diplomarbeit befasst sich mit dem Thema der latenten Steuern nach HGB (Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz) und IFRS. Ziel ist es, die Konzeption und Bewertung latenter Steuern im Rahmen der beiden Rechnungslegungsstandards zu untersuchen und die Unterschiede zwischen den beiden Regelwerken aufzuzeigen. Die Arbeit analysiert dabei die Norm und den Ausweis latenter Steuern, die erfassten Differenzen sowie die relevanten Abweichungen zwischen den Handelsbilanzen und den Steuerbilanzen nach HGB und IFRS.
Das erste Kapitel der Arbeit behandelt den Untersuchungsgegenstand und führt in die Thematik der latenten Steuern ein. Es wird erläutert, wie sich latente Steuern aus Differenzen zwischen Handelsbilanz und Steuerbilanz ergeben und welche Auswirkungen diese Differenzen auf die Steuerlast haben.
Kapitel 2 befasst sich mit der Konzeption und Bewertung latenter Steuern. Es werden die verschiedenen Arten von Differenzen, die zur Entstehung latenter Steuern führen können, vorgestellt und die unterschiedlichen Konzepte zur Bewertung latenter Steuern, wie das Timing-Konzept und das Temporary-Konzept, erläutert.
Kapitel 3 analysiert die Anwendung der latenten Steuern im HGB der neuen Fassung. Es werden die relevanten Normen und Ausweisvorschriften, die erfassten Differenzen und die wichtigsten Abweichungen zwischen der HGB-Handelsbilanz und der Steuerbilanz dargestellt.
Kapitel 4 widmet sich den latenten Steuern im Rahmen der IFRS. Hier werden die Normen und Ausweisvorschriften, die erfassten Differenzen und die relevanten Abweichungen zwischen der IFRS-Handelsbilanz und der Steuerbilanz untersucht.
Das fünfte Kapitel fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen und gibt einen Ausblick auf die zukünftige Entwicklung der latenten Steuern im HGB und IFRS.
Latente Steuern, Handelsbilanz, Steuerbilanz, Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG), IFRS, Timing-Konzept, Temporary-Konzept, Deferred-Methode, Liability-Methode, Differenzen, Steuerlast, Steueraufwand, Steuerertrag, Gewinn- und Verlustrechnung, Anhang, Ausweis, Erfassung, Abweichungen, Vermögenswerte, Schulden, Steuereffekte.
Latente Steuern sind verborgene Steuerlasten oder -entlastungen, die durch zeitliche Unterschiede in der Bewertung von Vermögenswerten zwischen Handels- und Steuerbilanz entstehen.
Durch das BilMoG hat sich das HGB den IFRS angenähert (Temporary-Konzept), dennoch gibt es Unterschiede bei Ansatzwahlrechten und der Behandlung von Verlustvorträgen.
Im Gegensatz zum alten Timing-Konzept betrachtet das Temporary-Konzept alle Differenzen zwischen den Buchwerten der Bilanz und der steuerlichen Basis, unabhängig davon, wann sie sich auflösen.
Sie entstehen, wenn der steuerliche Gewinn aktuell höher ist als der handelsrechtliche, was in der Zukunft zu einer Steuerentlastung führt (z.B. bei Drohverlustrückstellungen).
Das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz hat die Bilanzierung latenter Steuern im HGB grundlegend reformiert und sie zu einem wichtigen Instrument der Steuerplanung gemacht.
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