Bachelorarbeit, 2008
45 Seiten, Note: 2,0
1 Summary
2 Einleitung und Aufbau der Bachelor Thesis
3 Einleitender Praxisbericht zum Thema
4 Entstehung und Einordnung der Netzplantechnik
4.1 PM Gebiete und Einordnung der Netzplantechniken
4.2 Entstehung und heutige Bedeutung der Netzplantechnik
5 Theorie der Netzplantechniken
5.1 Abgrenzung des Netzplanes vom Balkendiagram
5.2 Grundlegende Aufbauelemente des Netzplanes
6 Netzplantypen
6.1 Übersicht der drei Netzplanarten
Vorgangsorientierter Netzplan
6.2 Ereignisorientierter Netzplan
6.3 Praxisorientierter Vergleich der Netzplanarten
7 Vorstellung verschiedener Netzplantechniken
7.1 Critical Path Method (CPM)
7.2 Program Evaluation and Review Technique (PERT)
7.3 Metra – Potenzial – Methode (MPM)
7.4 Vergleich der Methoden
7.5 Auswirkungen von CPM auf das Projektmanagement
8 Alternative Netzplanmethode
8.1 Einführung Critical Chain Projektmanagement (CCPM)
8.2 Realisierungsschritte für CCPM
8.2.1 Bearbeitungsdauer der Arbeitspakete neu definieren
8.2.2 Ressourcenplanung und Priorisierung
8.2.3 Analyse und Definition der kritischen Kette
8.2.4 Puffer- und Ablaufplanung
8.2.5 Projektsteuerung und Statusberichte
8.3 Kritische Reflektion von CCPM
8.4 Ergebnisse der Expertenbefragung zu CCPM
8.5 Wettbewerbsvorteile durch CCPM
8.6 Software-Umsetzung von CCPM
9 Vergleich der Methoden kritischer Pfad und kritische Kette
10 Rückkopplung zum Praxisbericht
11 Resümee und abschließende Betrachtung
Die Arbeit untersucht und vergleicht traditionelle Netzplantechniken wie die Critical Path Method (CPM), PERT und die Metra-Potenzial-Methode (MPM) mit dem innovativen Ansatz des Critical Chain Projektmanagements (CCPM). Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Projektlaufzeiten durch eine ganzheitliche Optimierung und einen bewussten Umgang mit Ressourcen und Pufferzeiten signifikant verkürzt werden können.
8.2.1 Bearbeitungsdauer der Arbeitspakete neu definieren
Nach der klassischen CPM versucht man das Projektende zu sichern, indem Projektschritten, Arbeitspaketen und Meilensteinen Termine zugewiesen werden. Diese Termine können aber nicht exakt berechnet werden, sondern können nur geschätzt werden. Zeitschätzungen unter Berücksichtigung, dass nicht immer alles den Planungen entsprechend verläuft und es Störungen und Verzögerungen gibt, kommen direkt von den Projektmitarbeitern. Solche Zusagen werden dementsprechend in den Projektplan eingetragen. Somit enthalten Projektpläne einen gewissen Anteil an Sicherheitsreserven, je größer die Unsicherheit, desto größer die Sicherheit (Puffer)44. Untersuchungen haben ergeben, dass Arbeitspakete mindestens 90 % Sicherheit enthalten.45 In der folgenden Abbildung sind gedankliche Schritte von Mitarbeitern und deren Auswirkung auf die Zeitschätzungen der Arbeitsschritte nachgestellt.
Trotzdem es genügend Sicherheiten in den Arbeitspaketen gibt, treten sehr häufig Verzögerungen auf und Projekte werden fast nie vorzeitig abgeschlossen. Dieses „Dilemma“ hat zwei Gründe, einerseits dehnt sich Arbeit so weit aus, dass sie die dafür zur Verfügung stehende Zeit ausfüllt (Parkinson´s Law), andererseits wird der Beginn einer Aufgabe so lange hinausgezögert (bewusst oder unbewusst) bis die eingeplante Sicherheit verbraucht ist (Student Syndrom)46.
1 Summary: Bietet einen Überblick über die Relevanz moderner Projektmanagementmethoden und führt in den Vergleich zwischen traditionellen Ansätzen und CCPM ein.
2 Einleitung und Aufbau der Bachelor Thesis: Erläutert die wachsende Bedeutung der Projektarbeit in Unternehmen und den strukturellen Aufbau der Arbeit in Theorie und Praxis.
3 Einleitender Praxisbericht zum Thema: Schildert eine reale Projektsituation bei einem Schienenfahrzeug-Zulieferer, um die Herausforderungen und Potenziale moderner PM-Methoden zu verdeutlichen.
4 Entstehung und Einordnung der Netzplantechnik: Diskutiert die historischen Grundlagen der Netzplantechnik und ihre heutige Einbettung in das Projektmanagement.
5 Theorie der Netzplantechniken: Definiert die methodischen Grundlagen sowie die Abgrenzung von Netzplänen zu Balkendiagrammen und stellt die zentralen Aufbauelemente vor.
6 Netzplantypen: Unterscheidet zwischen verschiedenen Netzplanarten und analysiert deren Eignung für unterschiedliche Anwendungsbereiche in der Praxis.
7 Vorstellung verschiedener Netzplantechniken: Analysiert die drei grundlegenden Methoden CPM, PERT und MPM sowie deren Auswirkungen auf die Projektsteuerung.
8 Alternative Netzplanmethode: Führt umfassend in das Critical Chain Projektmanagement (CCPM) ein und erläutert detailliert die notwendigen Realisierungsschritte.
9 Vergleich der Methoden kritischer Pfad und kritische Kette: Stellt die philosophischen und operativen Unterschiede zwischen CPM und CCPM gegenüber.
10 Rückkopplung zum Praxisbericht: Verknüpft die theoretisch erarbeiteten CCPM-Schritte mit dem einleitenden Praxisbericht.
11 Resümee und abschließende Betrachtung: Reflektiert kritisch über den Nutzen von CCPM und den notwendigen kulturellen Wandel in Unternehmen bei der Implementierung.
Projektmanagement, Netzplantechnik, Critical Path Method, CPM, Critical Chain, CCPM, Theorie of Constraints, Projektlaufzeit, Ressourcenplanung, Pufferzeit, Multiprojektmanagement, Unternehmenskultur, Student Syndrom, Parkinson Gesetz, Engpassmanagement.
Die Arbeit vergleicht traditionelle Netzplantechniken im Projektmanagement mit dem innovativen Ansatz des Critical Chain Projektmanagements und diskutiert deren praktischen Nutzen zur Optimierung von Projektlaufzeiten.
Zentrale Themen sind die theoretischen Grundlagen der Netzplantechnik, die Analyse von CPM, PERT und MPM sowie eine tiefe Auseinandersetzung mit der Critical Chain Methode (CCPM) inklusive ihrer Umsetzung.
Das Ziel ist aufzuzeigen, wie Unternehmen durch den Wechsel zu einer ganzheitlichen Methode wie CCPM und die strategische Priorisierung von Ressourcen ihre Projektperformance und Liefertreue signifikant steigern können.
Die Arbeit kombiniert eine fundierte Literaturanalyse mit einem praktischen Fallbeispiel und Erkenntnissen aus Expertenbefragungen, um die theoretischen Methoden mit der Wirtschaftswirklichkeit zu verknüpfen.
Der Hauptteil behandelt die Entstehung und Theorie der Netzplantechniken, eine detaillierte Gegenüberstellung der gängigen Methoden und eine umfassende Anleitung zur Implementierung von CCPM in der Unternehmenspraxis.
Wichtige Begriffe sind Critical Chain, Netzplantechnik, Projektlaufzeit, Engpassmanagement, Ressourcenplanung, Pufferzeiten sowie der kulturelle Wandel innerhalb von Unternehmen.
Der Autor führt dies auf das "Parkinson'sche Gesetz" (Arbeit dehnt sich aus) und das "Studentensyndrom" (Hinauszögern des Beginns) zurück, die dazu führen, dass eingebettete Pufferreserven unproduktiv verbraucht werden.
Die Unternehmenskultur ist laut den Ergebnissen der Expertenbefragung der entscheidende Erfolgsfaktor, da die neue Methode gegenseitiges Vertrauen, offene Kommunikation und die Bereitschaft zu visionären Veränderungen erfordert.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

