Diplomarbeit, 2008
142 Seiten, Note: 1,3
Die vorliegende Diplomarbeit befasst sich mit dem Einsatz von Köderprodukten im Marketing und der Messung von Präferenzen unter Berücksichtigung von „Ködereffekten“. Ziel der Arbeit ist es, die Funktionsweise von Ködereffekten zu untersuchen und deren Auswirkungen auf die Präferenzbildung zu analysieren. Dabei wird insbesondere auf die Conjoint-Analyse als Instrument der Präferenzmessung eingegangen.
Das erste Kapitel beleuchtet den Effekt von Ködern und unterscheidet zwischen intendierten und nicht intendierten Effekten. Das zweite Kapitel untersucht den Einsatz von Ködern zur Beeinflussung von Präferenzen und geht dabei auf verschiedene Köderpositionen, Ursachen von Präferenzänderungen und Anforderungen zur Erzielung starker Ködereffekte ein. Kapitel drei befasst sich mit der Anwendung von Ködern in der Marketing-Praxis und präsentiert empirische Hinweise auf Ködereffekte. Das vierte Kapitel untersucht nicht intendierte Effekte von Ködern bei der Conjoint-Analyse und analysiert die Problematik von Ködern bei der Präferenzmessung mit diesem Instrument.
Die Arbeit beschäftigt sich mit den Themen Köderprodukte, Präferenzmessung, Conjoint-Analyse, Ködereffekte, Marketing, empirische Forschung, Value-Shift-Modelle, Weight-Change-Modelle, Emergent-Value-Modelle.
Ein Ködereffekt tritt auf, wenn eine zusätzliche Wahlmöglichkeit (der Köder) die Präferenz zwischen zwei bestehenden Optionen verändert, indem sie eine davon attraktiver erscheinen lässt.
In Methoden wie der Conjoint-Analyse können Köder zu Verzerrungen führen, da Probanden Alternativen abhängig vom Entscheidungskontext beurteilen, was die Annahme der Präferenzunabhängigkeit verletzt.
Ein dominierter Köder ist einer anderen Option in allen oder bestimmten Eigenschaften eindeutig unterlegen. Nicht-dominierte Köder sind komplexer positioniert, beeinflussen die Wahl aber dennoch psychologisch.
Zentrale Ansätze sind Value-Shift-Modelle (Wahrnehmungsänderung des Werts), Weight-Change-Modelle (Änderung der Gewichtung von Merkmalen) und Emergent-Value-Modelle.
Wenn Ergebnisse durch Köder verzerrt werden, dienen sie Unternehmen als falsche Grundlage für Marketing-Maßnahmen, da sie den tatsächlichen Nutzen der Nachfrager nicht korrekt abbilden.
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