Examensarbeit, 2008
62 Seiten, Note: 2,0
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Förderung des Hörverstehens im Spanischunterricht der Jahrgangsstufe 12.1 einer Gesamtschule. Ziel ist es, ein Konzept zu entwickeln, das den Schülern die Möglichkeit bietet, ihre Hörverstehenskompetenzen zu verbessern und damit den Umgang mit Hörtexten zu erleichtern. Dabei soll ein Fokus auf den Einsatz von Liedern als authentisches Material gelegt werden. Der Schwerpunkt der Arbeit liegt auf der Entwicklung eines didaktischen Konzepts, das die spezifischen Bedürfnisse der Schüler in der 12. Klasse berücksichtigt.
Die Einleitung beleuchtet die Problematik des Hörverstehens im Spanischunterricht und die Notwendigkeit, dieses zu fördern. Kapitel 2 analysiert verschiedene Ansätze zur Schulung des Hörverstehens und präsentiert den Einsatz von Liedern als ein vielversprechendes Instrument. Kapitel 3 widmet sich der Entwicklung eines Konzepts zur Förderung des Hörverstehens anhand von spanischsprachigen Liedern im Rahmen der Unterrichtssequenz „Niños de la calle“. Es beschreibt die Kriterien der Erfolgsmessung, die Lehrerfunktionen und die Umsetzung des Konzepts. In Kapitel 3.4 wird das Konzept evaluiert und aus Schüler- und Lehrerperspektive reflektiert.
Hörverstehen, Spanischunterricht, Lied, Authentisches Material, Konzeptentwicklung, Schülermotivation, Unterrichtssequenz „Niños de la calle“, Evaluation, Reflexion
Hörtexte von Muttersprachlern (Nativos) enthalten oft ein hohes Sprechtempo und regionale Varianten, was Schüler ohne visuelle Unterstützung vor große Herausforderungen stellt.
Lieder sind authentisches Material, steigern die Motivation und helfen dabei, Sprachrhythmus sowie kulturelle Themen ("Niños de la calle") emotionaler zu vermitteln.
Sie verbindet das soziale Thema der Straßenkinder in Lateinamerika mit der gezielten Förderung der Hörverstehenskompetenz in der Jahrgangsstufe 12.
Der Erfolg wird durch Selbsteinschätzungen der Schüler sowie eine kritische Reflexion der Lehrkraft anhand definierter Kriterien evaluiert.
Authentisches Material bereitet die Schüler auf reale Kommunikationssituationen außerhalb des Klassenzimmers vor und fördert das Verständnis für die lebendige Sprache.
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