Diplomarbeit, 2007
101 Seiten, Note: 1,7
Diese Diplomarbeit befasst sich mit den reziproken Wirkungen temporärer Produktlinienerweiterungen auf die Stammmarke. Sie untersucht den Einfluss von solchen Erweiterungen auf das Image und die Wahrnehmung der bestehenden Marke sowie die Faktoren, die diesen Einfluss beeinflussen.
Kapitel 1 führt in die Thematik ein, erläutert das Ziel der Arbeit und skizziert den Aufbau. Kapitel 2 befasst sich mit der Definition und Abgrenzung von temporären Produktlinienerweiterungen sowie den Chancen und Risiken für die Stammmarke. Kapitel 3 stellt die Kategorisierungstheorie als Grundlage für das Verständnis von Rückwirkungen vor, einschließlich der Formen der Wissensrepräsentation, Marken als Kategorien und dem Ablauf sowie den Konsequenzen der Kategorisierung. Kapitel 4 beleuchtet empirisch untersuchte Einflussfaktoren auf Rückwirkungen, wie Fit, Involvement, Einflussfaktoren der Stammmarke, des Erweiterungsprodukts und des Konsumenten. Kapitel 5 transferiert die Erkenntnisse auf temporäre Produktlinienerweiterungen, betrachtet den Kategorisierungsprozess, den Einfluss auf die Stammmarke, die Einflussfaktoren auf Art und Stärke von Rückwirkungen und entwickelt ein integratives Modell. Kapitel 5 diskutiert zudem das Management von temporären Produktlinienerweiterungen.
Temporäre Produktlinienerweiterung, Stammmarke, Kategorisierung, Rückwirkungen, Fit, Involvement, Markenimage, Markenstärke, Konsumentenverhalten, Management.
Es handelt sich um Produkte, die unter einer bestehenden Stammmarke nur für einen begrenzten Zeitraum angeboten werden, um Aufmerksamkeit zu erzeugen und neue Kaufanreize zu setzen.
Es entstehen Rückwirkungseffekte (Feedback-Effekte). Ein erfolgreiches Sonderprodukt kann das Image der Stammmarke stärken, während ein unpassendes Produkt (mangelnder Fit) die Marke verwässern kann.
Konsumenten speichern Marken als Kategorien im Gedächtnis. Neue Produkte werden in diese Kategorien eingeordnet. Je besser das neue Produkt zur bestehenden Marke passt, desto leichter erfolgt die positive Übertragung des Markenimages.
Der "Fit" beschreibt die wahrgenommene Passfähigkeit zwischen der Stammmarke und dem neuen Produkt. Ein hoher Fit minimiert Risiken und fördert positive Rückwirkungen auf die Marke.
Involvement beschreibt das Engagement und Interesse des Kunden. Ein hohes Involvement führt dazu, dass der Kunde die Produkterweiterung intensiver prüft und die Rückwirkungen auf die Stammmarke stärker ausfallen.
Risiken umfassen die Markenverwässerung, negative Imagetransfers bei Misserfolg der Limited Edition oder die Überforderung der Konsumenten durch zu viele Varianten.
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