Diplomarbeit, 2009
151 Seiten, Note: 1,0
Diese Diplomarbeit befasst sich mit dem Vergleich der Steuerbelastung von Personengesellschaften und Kapitalgesellschaften im Kontext der Unternehmensteuerreform 2008. Das Ziel der Untersuchung besteht darin, zu ermitteln, ob die Reform das angestrebte Ziel der Rechtsformneutralität erreicht hat und welche Auswirkungen die neuen Regelungen auf die Steuerbelastung der beiden Rechtsformen haben.
Die Arbeit beginnt mit einer ausführlichen Einleitung, die die Problemstellung, die Zielsetzung und den Aufbau der Untersuchung erläutert. Im zweiten Kapitel werden die bisherige Besteuerung von Personengesellschaften und Kapitalgesellschaften in Deutschland beleuchtet. Hierbei wird der Fokus auf die relevanten Steuerarten, wie Gewerbesteuer, Körperschaftsteuer, Einkommensteuer und Kirchensteuer, gelegt. Anschließend werden im dritten Kapitel die wichtigsten Änderungen im Rahmen der Unternehmensteuerreform 2008 vorgestellt. Dabei werden die jeweiligen Auswirkungen auf die einzelnen Steuerarten detailliert beschrieben. Das vierte Kapitel beinhaltet ein Zwischenfazit, das die bisherigen Erkenntnisse zusammenfasst. Im fünften Kapitel erfolgt eine umfassende Steuerbelastungsvergleich mittels einer mehrperiodigen Veranlagungssimulation. Die Ergebnisse werden in verschiedenen Szenarien dargestellt und analysiert, um die Auswirkungen der Reform auf die Steuerbelastung von Personengesellschaften und Kapitalgesellschaften in verschiedenen Situationen zu verdeutlichen.
Die Arbeit konzentriert sich auf die Bereiche Unternehmensbesteuerung, Steuerbelastungsvergleich, Rechtsformneutralität, Unternehmensteuerreform 2008, Personengesellschaft, Kapitalgesellschaft, Gewerbesteuer, Körperschaftsteuer, Einkommensteuer, Kirchensteuer, Teileinkünfteverfahren, Abgeltungsteuer, Thesaurierung, Veranlagungssimulation.
Das Ziel des Gesetzgebers war die Erreichung einer weitgehenden Rechtsform- und Finanzierungsneutralität bei der Unternehmensbesteuerung in Deutschland.
Die Arbeit vergleicht die Steuerbelastung von Personengesellschaften und Kapitalgesellschaften sowie deren jeweilige Gesellschafter.
Berücksichtigt werden die Gewerbesteuer, Körperschaftsteuer, Einkommensteuer und die Kirchensteuer.
Wichtige Änderungen umfassten die Einführung einer Thesaurierungsbegünstigung nach § 34a EStG sowie die Anhebung des Anrechnungsfaktors der Gewerbesteuer.
Der Vergleich erfolgte mittels einer mehrperiodigen Veranlagungssimulation unter Verwendung eines eigens entwickelten Excel-Tools, das verschiedene Szenarien wie Vollausschüttung oder Thesaurierung analysiert.
Das Teileinkünfteverfahren wurde für betriebliche Kapitaleinkünfte eingeführt und ersetzt teilweise das frühere Halbeinkünfteverfahren im Rahmen der Einkommensteuer.
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