Diplomarbeit, 2010
115 Seiten, Note: 2,7
Die vorliegende Diplomarbeit befasst sich mit dem Thema der grenzüberschreitenden Verlustberücksichtigung in der Europäischen Union. Ziel ist es, die Probleme und Gestaltungsmöglichkeiten im Zusammenhang mit der Verrechnung von Verlusten von ausländischen Tochtergesellschaften und Betriebsstätten mit den Einkünften der deutschen Muttergesellschaft zu analysieren.
Kapitel 1 führt in die Problemstellung ein und erläutert die Zielsetzung der Arbeit. Kapitel 2 stellt den Rechtsstand und die Berücksichtigung von Verlusten in Deutschland dar, wobei insbesondere § 2a EStG und die Problematiken im Zusammenhang mit Doppelbesteuerungsabkommen beleuchtet werden. Kapitel 3 befasst sich mit dem Europarecht, insbesondere mit den Grundfreiheiten und der Rolle des Europäischen Gerichtshofs. Kapitel 4 analysiert rechtliche Aspekte und Problembereiche im Zusammenhang mit Verlusten von ausländischen Tochtergesellschaften und Betriebsstätten, sowie die Organschaft über Landesgrenzen hinweg. Kapitel 5 schließlich beleuchtet verschiedene Möglichkeiten und Alternativen zur Verbesserung der Verlustberücksichtigung auf betrieblicher, einzelstaatlicher und europäischer Ebene.
Grenzüberschreitende Verlustberücksichtigung, Europäische Union, § 2a EStG, Doppelbesteuerungsabkommen, OECD-Musterabkommen, Niederlassungsfreiheit, Kapitalverkehrsfreiheit, Europäischer Gerichtshof, Organschaft, Gruppenbesteuerung, Steuergerechtigkeit, Wettbewerbsfähigkeit.
Da es in der EU keine harmonisierte Steuergesetzgebung gibt, ist unklar, wie Verluste ausländischer Tochtergesellschaften mit inländischen Gewinnen verrechnet werden können.
Der EuGH trifft wegweisende Entscheidungen zur Europarechtskonformität nationaler Steuergesetze, insbesondere im Hinblick auf die Niederlassungsfreiheit.
Dieser Paragraph fungiert als Verlustberücksichtigungsbeschränkung für bestimmte negative ausländische Einkünfte im deutschen Steuerrecht.
Die Arbeit analysiert kritisch, ob die Beschränkung der Organschaft auf das Inland gegen die Grundfreiheiten der EU verstößt.
Diskutiert werden eine gemeinsame konsolidierte Körperschaftsteuerbemessungsgrundlage (GKKB) sowie Vorschläge der EU-Kommission zur Verlustbehandlung.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

