Masterarbeit, 2010
140 Seiten, Note: 1-2
1. Einleitung und Strukturierung des Themas
1.1 Allgemeines
1.2 Problemstellung, Motivation und Struktur der Masterthese
1.2.1 Problemstellung
1.2.2 Motivation und Struktur der Masterthese
1.3 Zielsetzung und Forschungsfrage
2 Marktanalyse
2.1 Anforderungen an moderne Rechenzentren im klinischen Umfeld
2.1.1 Betriebssicherheit
2.1.2 Leistungsfähigkeit und Skalierbarkeit
2.1.3 Einfachheit und Wartbarkeit
2.1.4 Effizienz im Betrieb
2.1.5 Kostenoptimierung und Zukunftssicherheit
2.1.6 Informationssicherheit
2.2 IT-Systembausteine eines klinischen Rechenzentrum
2.2.1 Netzwerksysteme
2.2.2 Serversysteme
2.2.3 Speichersysteme
2.2.4 Virtualisierungssysteme
2.2.5 Management- und Monitoringsysteme
3 Cisco Unified Computing System
3.1.1 UCS Manager
3.1.2 UCS Fabric Interconnect
3.1.3 UCS Fabric Extender
3.1.4 UCS Blade Server Chassis
3.1.5 UCS Blade Server
3.1.6 UCS Network Adapters
4 Unified Computing am Beispiel der Klinikum Wels-Grieskirchen GMBH
4.1 Allgemeines
4.2 Motivation
4.3 Projektumsetzung
4.4 Technologischer und Wirtschaftlicher Nutzen
5 Nutzenpotentiale
5.1 Basis für Virtualisierung
5.1.1 Memory Expansion
5.1.2 Network Interface Virtualization (VN-Link)
5.2 Für Energieeffizienz konstruiert
5.3 Skalierbarkeit entkoppelt von Komplexität
5.4 Drastische Vereinfachung der Systemarchitektur
5.5 Einfaches Management und Rasche Servicebereitstellung
5.6 Basis für Cloud-Computing
5.7 Auf Industriestandards basierend
6 Erfolgskritische Faktoren bei der Einführung von Unified-Computing
6.1 Professionelles Projektmanagement
6.2 Motivierte Innovatoren und Projektförderung
6.3 Ganzheitliche Planung
6.4 Prozessanalyse als Grundlage
6.5 Durchführung von Pilotprojekten
6.6 Akzeptanz durch die künftigen Nutzer
6.7 Dialog im Netzwerk
6.8 Umfassende Funktionstests
6.9 Wartung und Betrieb
6.9.1 Schulung des Betriebspersonals
6.9.2 Zugriffsberechtigung und Management
6.9.3 Systemmonitoring
6.9.4 Datensicherung
6.9.5 Support durch Hersteller und Lieferant
6.9.6 Betriebshandbuch
7 Fazit
Die Arbeit analysiert die Herausforderungen moderner IT-Infrastrukturen in klinischen Rechenzentren und bewertet das Cisco Unified Computing System (UCS) als Lösung zur Optimierung von IT-Betrieb, Virtualisierung und Wirtschaftlichkeit. Die zentrale Forschungsfrage untersucht, welche Systemanforderungen in klinischen Umgebungen bestehen, wie das Cisco UCS diese technisch unterstützen kann und welche Faktoren für eine erfolgreiche Implementierung dieser Technologie kritisch sind.
3.1.2 UCS FABRIC INTERCONNECT
Der Fabric Interconnect ist das Kernstück des Cisco UCS und zielt durch eine redundante Ausführung auf Umgebungen mit Hochverfügbarkeitsanforderungen ab. Der UCS Fabric Interconnect verbindet sowohl die UCS-Systemkomponenten untereinander, als auch das UCS mit den Netzwerk- und Storage-Kernsystemen im Rechenzentrum. Im Unterschied zu herkömmlichen Rackmount- oder Bladeserver-Chassis, werden beim UCS die Uplinks nicht von jedem einzelnen Server oder Chassis redundant zu den Kernsystemen ausgeführt, sondern einmal von zentraler Stelle aus für eine Vielzahl an UCS Bladeserver-Chassis.
Die UCS Fabric Interconnects der Serie 6100 sind mit verlustfreien 10GE-Switches ausgestattet, die DCB, sowie FCoE unterstützen und die Basis für eine I/O-Konsolidierung auf Systemebene bilden. Wie in Abbildung 11 ersichtlich, verfügen die Fabric Interconnects über eine sogenannte „Unified Fabric“, welche die Blade-Server des Systems mit 10GE- und FCoE-Verbindungen, sowie die Netzwerk- und Storage-Kernsysteme über flexible 10GE- bzw. 1/2/4Gbps-FC-Verbindungen miteinander vernetzt.
1. Einleitung und Strukturierung des Themas: Diese Einleitung beleuchtet den Reformdruck im österreichischen Gesundheitswesen und definiert die Motivation sowie die Forschungsfrage der Masterthesis im Hinblick auf moderne IT-Systeme.
2 Marktanalyse: Es werden die steigenden Anforderungen an moderne klinische Rechenzentren wie Betriebssicherheit, Leistungsfähigkeit und Kostenoptimierung sowie die grundlegenden IT-Systembausteine analysiert.
3 Cisco Unified Computing System: Dieses Kapitel beschreibt die Architektur und die zentralen Systembausteine des Cisco UCS, die zur Vereinfachung von Rechenzentrumsinfrastrukturen beitragen.
4 Unified Computing am Beispiel der Klinikum Wels-Grieskirchen GMBH: Die praktische Implementierung der UCS-Plattform wird anhand des ersten europäischen Healthcare-Projekts dieser Art illustriert und evaluiert.
5 Nutzenpotentiale: Hier werden die spezifischen Vorteile des Cisco UCS, insbesondere in den Bereichen Virtualisierung, Energieeffizienz und Cloud-Computing, detailliert erläutert.
6 Erfolgskritische Faktoren bei der Einführung von Unified-Computing: Die Arbeit identifiziert wesentliche organisatorische und technische Faktoren, wie Projektmanagement und Nutzerakzeptanz, die für eine erfolgreiche Einführung neuer Technologien entscheidend sind.
7 Fazit: Das Kapitel fasst die Ergebnisse zusammen und bestätigt, dass das Cisco UCS eine ganzheitliche Lösung für die Anforderungen an moderne klinische Rechenzentren darstellt.
Cisco Unified Computing System, UCS, Klinisches Rechenzentrum, Virtualisierung, IT-Konsolidierung, Netzwerktechnik, Energieeffizienz, Green-IT, IT-Projektmanagement, Rechenzentrumsarchitektur, Datensicherheit, Cloud-Computing, IT-Management, Systemmonitoring, Krankenhaus-IT
Die Masterthesis behandelt den Einsatz der Cisco Unified Computing (UC) Architektur in klinischen Rechenzentren und deren Fähigkeit, moderne Anforderungen an IKT-Architekturen zu unterstützen.
Zu den Schwerpunkten zählen Marktanalyse, IT-Infrastruktur-Konsolidierung, Virtualisierungstechnologien, Energieeffizienz im Rechenzentrum sowie das Projektmanagement bei der Implementierung neuer Technologien.
Das Ziel ist es, die kaufmännischen, technischen, operativen und strategischen Aspekte beim Einsatz von Cisco UCS im klinischen Umfeld zu untersuchen und allgemeine Regeln für erfolgreiche IT-Projekte in diesem Sektor abzuleiten.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Marktanalyse, der Auswertung theoretischer Grundlagen, Expertengesprächen sowie der Fallstudie einer realen Implementierung bei der Klinikum Wels-Grieskirchen GmbH.
Der Hauptteil analysiert Anforderungen an Rechenzentren, detaillierte UCS-Systemkomponenten, eine Praxisimplementierung und die wesentlichen erfolgskritischen Faktoren für die Einführung von Unified-Computing.
Wichtige Begriffe sind u.a. Cisco UCS, klinisches Rechenzentrum, Virtualisierung, IT-Konsolidierung, Energieeffizienz und IT-Projektmanagement.
Es bietet eine ganzheitliche Architektur, die Server, Netzwerk und Storage vereint, wodurch Komplexität reduziert, die Verfügbarkeit erhöht und die Betriebskosten durch effiziente Ressourcennutzung gesenkt werden.
Die Arbeit betont, dass trotz technischer Vorteile der Mensch im Mittelpunkt steht; professionelles Projektmanagement zur Förderung von Akzeptanz und interdisziplinärem Denken ist daher erfolgskritisch.
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