Bachelorarbeit, 2010
43 Seiten, Note: 1,0
Medien / Kommunikation - Public Relations, Werbung, Marketing, Social Media
1 Thema und Zweck der Arbeit
1.1 Das Thema und seine Relevanz
1.2 Vorgehensweise
2 Medienanalyse des Internets
2.1 Digitalisierung und Vernetzung
2.1.1 Digitalisierung
2.1.2 Vernetzung
2.2 Merkmale, die sich aus der Digitalisierung und Vernetzung ergeben
2.2.1 Speicherbarkeit
2.2.2 Dezentralität
2.2.3 Digitale Kluft
2.2.4 Medienkonvergenz und Always-On-Mentalität
2.2.5 Durchsuchbarkeit
2.2.6 Netzeffekte
2.2.7 Manipulierbarkeit
2.2.8 Interaktivität und Social Software
2.2.9 Personalisierung und Data Mining
3 Regeln für ein medienspezifisches Marketing
3.1 Übersicht Online-Marketing Konzeption
3.1.1 Definition Marketing-Management nach Meffert
3.2 Analyse & Online-Marktforschung
3.2.1 Data Mining und Online-Marktforschung
Primäre Marktforschung
Sekundäre Marktforschung
3.3 Unternehmens- & Marketingziele
3.3.1 Aufbau eines positiven Image durch Content und Service
3.4 Online-Marketingstrategien
3.4.1 Eigenständige Strategien für unterschiedliche Plattformen
Crossmedia-Marketing innerhalb des Internets
Werbung nicht als Unterbrechung
3.5 Online-Marketinginstrumentarium
3.5.1 Long-Tail-Phänomen
3.5.2 Markttranzparenz
3.5.3 Interaktivität & Vernetzung
One-to-One-Marketing
Integration von Kunden in Wertschöpfungsprozesse
3.5.4 Suchmaschinenmarketing
Suchmaschinen-Optimierung
Suchmaschinen-Werbung
3.6 Ergebniskontrolle
4 Fazit und Zusammenfassung
Die Arbeit untersucht, wie medienimmanente Eigenschaften des Internets die Grundpfeiler des klassischen Marketings herausfordern und welche adaptierten Strategien für ein medienspezifisches Marketing erforderlich sind. Dabei wird analysiert, wie Unternehmen den digitalen Wandel nutzen können, um durch gezielte Vernetzung und Content-Strategien eine neue Form der Kundenbindung und Effizienz zu erreichen.
2.2.1 Speicherbarkeit
Wie schon erwähnt, ermöglicht die Digitalisierung von Information eine Speicherung derselben in einem Format, das verlustfrei kopiert, angezeigt und bearbeitet werden kann. Das bedeutet, dass digitale Informationen sich prinzipiell gleichzeitig in identischer Form an mehreren Orten befinden und von verschiedenen Personen benutzt werden können. Mechanismen wie Kopierschutz und DRM versuchen zwar, dem ein Riegel vorzuschieben, haben bisher aber noch keine umfassend überzeugende Lösung geliefert.
Nimmt man zusätzlich den Aspekt der Vernetzung durch das Internet hinzu, vergrößert sich die potentielle Reichweite der Informationen um ein vielfaches. Ort und Zeit verlieren ihre Bedeutung, weil im Idealfall jeder jederzeit und von überall auf die Informationen zugreifen kann ohne dass dabei Kosten entstehen, die von der Entfernung abhängig sind. Hinzu kommt, dass Bits und Bytes durch die Loslösung von Information und analogem Trägermedium weniger Platz benötigen als Bücherregale, Fotoalben, Kataloge oder Aktenschränke.
Eine weitere Folge der digitalen Speicherbarkeit ist die Möglichkeit, digitale Informationen wirksam und dauerhaft vor Verfall zu schützen. Hinderlich ist dabei jedoch zum einen die Anfälligkeit des physischen Datenträgers, auf dem die Information gespeichert ist und zum anderen auftretende Inkompatiblitäten durch Formatwechsel. Der Konservierungsprozess ist also mit einigem Aufwand verbunden: die Information muss auf mehreren, physikalisch voneinander getrennten Speicherorten vorhanden sein, anfällige Datenträger müssen rechtzeitig ersetzt und eine Überführung in kompatible Formate gewährleistet werden.
1 Thema und Zweck der Arbeit: Einführung in die Relevanz des Themas und die mediale Findungsphase bei Medienumbrüchen sowie Zielsetzung der Arbeit.
2 Medienanalyse des Internets: Untersuchung der technischen Grundlagen wie Digitalisierung und Vernetzung sowie deren Auswirkungen auf Speicherung, Dezentralität und Nutzerinteraktion.
3 Regeln für ein medienspezifisches Marketing: Anwendung der Erkenntnisse auf Marketing-Konzepte, Marktforschung und strategische Instrumente im Online-Bereich.
4 Fazit und Zusammenfassung: Resümee über die Notwendigkeit von an das Medium Internet angepassten Marketing-Strategien und den Wandel der Kundenbeziehung.
Online-Marketing, Digitalisierung, Vernetzung, Web 2.0, Social Software, Data Mining, Suchmaschinenoptimierung, Medienkonvergenz, Marktforschung, Kundenbindung, Long-Tail, Interaktivität, Internet, Marketing-Strategie, Online-Erfolgskontrolle.
Die Arbeit analysiert, wie die spezifischen Eigenschaften des Internets – insbesondere Digitalisierung und Vernetzung – klassische Marketing-Paradigmen verändern.
Im Fokus stehen die medienimmanenten Merkmale des Internets, die Entwicklung des Web 2.0 sowie die darauf basierende Gestaltung von Online-Marketing-Strategien und -Instrumenten.
Das Ziel ist es, aus den technologischen Gegebenheiten des Internets Regeln für ein medienspezifisches Marketing abzuleiten, das über das einfache Kopieren von Offline-Methoden hinausgeht.
Es wird ein medienanalytischer Ansatz verfolgt, der technische Grundlagen mit strategischen Marketing-Modellen verknüpft, um praxisorientierte Schlussfolgerungen zu ziehen.
Der Hauptteil gliedert sich in eine medienwissenschaftliche Analyse des Internets und eine darauf aufbauende Untersuchung von Marketinginstrumenten wie Suchmaschinenmarketing, Social Software und Ergebniskontrolle.
Wichtige Begriffe sind Digitalisierung, Vernetzung, Interaktivität, Content-Strategie, Suchmaschinen-Marketing und Online-Marktforschung.
Da Nutzer im Internet verstärkt nach einem "Pull-Prinzip" agieren und sich ihre Rezeptionspraktiken durch Web 2.0-Anwendungen gewandelt haben, greifen einseitige Werbebotschaften häufig zu kurz.
Es ermöglicht Unternehmen, auch Nischenprodukte erfolgreich zu vermarkten, da die durch das Internet verringerten Lager- und Vertriebskosten ein breiteres Sortiment wirtschaftlich sinnvoll machen.
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