Diplomarbeit, 2010
135 Seiten, Note: 1,0
1. Einleitung
2. Arbeitsmethoden
2.1. Aufgabenstellung
2.2. Auswahl der Teilnehmer/innen
2.3. Wahl der Befragungsmethode
2.4. Erstellung der Fragebögen und Pretests
3. Durchführung der Befragung
3.1. Durchführung der Befragung
3.2. Erfolgskontrolle der Befragung
4. Ergebnisse der Umfragen und Interpretation
4.1. Werden die Ziele der Baumpflege der ÖNORM L 1122 in Österreichs Städten erreicht?
4.2. Wer führt die Baumpflege im öffentlichen Raum durch?
4.3. Wie viele Bäume stehen in Ihrer Gemeinde auf öffentlichem Grund?
4.4. Wie viele Straßenbäume haben Sie zu erhalten?
4.5. Wie viele Baumpflegefirmen werden durch die Gemeinden pro Jahr beauftragt?
4.6. Ausführungsvorschriften für Baumpflegebetriebe
4.7. Anwendung der Normen
4.8. Verkehrssicherheitsüberprüfung
4.9. Sichtkontrolle
4.10. Überprüfung der Pflegemaßnahmen
4.11. Anzahl der Pflegemaßnahmen
4.12. Untersuchungsgeräte für weiterführende Untersuchung
4.13. Baumalter
4.14. Düngemethoden
4.15. Düngemittelprodukte
4.16. Beseitigung von Bodenverdichtung
4.17. Maßnahmen gegen die Bodenverdichtung
4.18. Bodenaustausch
4.19. Baumscheibenentsiegelung
4.20. Belüftungs- und Entwässerungsanlagen
4.21. Unterpflanzung
4.22. Wurzelvorhang
4.23. Lichtraumprofil
4.24. Grünastschnitt
4.25. Wundbehandlungsstoffe
4.26. Kroneneinkürzungen
4.27. Gekappte, eingekürzte Kronen und die fachgerechte Pflege gekappter Kronen
4.28. Entwässerungsrohre
4.29. Baumwunden
4.30. Starkastschnitte
4.31. Grobastschnitte
4.32. Rindenschäden
4.33. Stammschutz
4.34. Kronensicherungsysteme
4.35. GALK-Straßenbaumliste
4.36. Baumscheiben-, Baumstreifengrößen
4.37. Versorgungsleitungen
4.38. Baumschutz auf Baustellen
4.39. Schutz gegen Anfahrschäden an Stadtbäumen
4.40. Kontrolle der Pflegemaßnahmen
4.41. Baumwertberechnungen im Schadensfall
4.42. Vitalität
4.43. Änderung der Baugesetze
4.44. Öffentlichkeitsarbeit
4.45. Eigene Änderungsvorschläge
4.46. Baumkataster
4.47. Fazit
5. Stellungnahmen von Baurechtsexperten und den verantwortlichen Landesräten aus den Bundesländern
5.1. Stellungnahme aus dem Burgenland
5.2. Stellungnahme aus Kärnten
5.3. Stellungnahme aus Niederösterreich
5.4. Stellungnahme aus Oberösterreich
5.5. Stellungnahme aus Salzburg
5.6. Stellungnahme aus der Steiermark
5.7. Stellungnahme aus Tirol
5.8. Stellungnahme aus Vorarlberg
5.9. Stellungnahme aus Wien
5.10. Fazit
6. Reelle Beispiele versus Umfrageergebnisse
6.1. Wie wird in Österreich geplant?
6.2. Wie wird in Österreich gebaut?
6.3. Baumpflege an der L 2137 – Die Lindenstraße in Tulln
6.4. Die fehlende Allee von Villach bis Lienz
6.5. Leitungsbau in Österreich
6.6. Baumschutz bei öffentlichen Aufträgen
6.7. Baumpflege in einem Wiener Privatgarten
7. Schlussfolgerungen
7.1. Spielt die Standortoptimierung in der Baumpflege nur eine untergeordnete Rolle?
7.1.1. Die Standortoptimierung als Basis eines gesunden Baumbestandes
7.1.2. Verlängerung der Lebenserwartung durch Standortoptimierung
7.2. Die ÖNORMEN L 1121 und L 1122 – Zahnlose Instrumente gegen das Kettensägenmassaker?
7.3. Baumpflege oder Sachbeschädigung?
7.3.1. Der Baum als volkswirtschaftliches Vermögen
7.3.2. Wird dieses Vermögen durch falsche Baumpflege zerstört?
7.4. Bonsai-Gefäße in Pflanztrögen oder gesunde Stadtbäume in einem großen Wurzelraum?
7.5. Brauchen wir ein Bundesbaumschutzgesetz in Österreich?
8. Empfehlungen – 12 Bausteine für eine bessere Baumpflege
8.1. Baustein 1 – Vermittlung des Baumwertes durch öffentlichkeitswirksame Aktionen
8.2. Baustein 2 – Planungshandbuch „Stadtbaum“ – Moderne Vegetationstechnik im Straßenbau durch Dienstanweisung
8.3. Baustein 3 - Facility-Management für das Stadtgrün
8.4. Baustein 4 – Das Baumpflegekonzept als Antwort auf das Billigstangebot
8.5. Baustein 5 - Änderung der standardisierten Leistungsbeschreibung für mehr Baumschutz in Österreichs Städten
8.6. Baustein 6 - Aktualisierung der ÖNORMEN und der RVS
8.7. Baustein 7 - Weitsichtige Bauleitung zur Erhaltung von Altbaumbeständen bei Bauvorhaben
8.8. Baustein 8 – Der Bebauungsplan
8.9. Baustein 9 - Baumschutzsatzungen und deren Reformbedarf
8.10. Baustein 10 - Förderungen für die Erstellung von Straßenbaumkatastern und die Erstellung einer nationalen Baumdatei als Grundlage für die Baumpflege
8.11. Baustein 11 - Die Baumpflegekoordination
8.12. Baustein 12 - Der Baumwertrechner
9. Resümee und Ausblick
10. Quellen-, Abbildungsverzeichnis
10.1. Literaturquellen
10.2. Internetquellen
10.3. Persönliche Mitteilungen
10.4. Abbildungsverzeichnis
Die Arbeit untersucht den aktuellen Status der Baumpflege in Österreich unter Berücksichtigung der ÖNORM L 1122. Ziel ist es, durch eine bundesweite Online-Umfrage unter Beteiligten und eine Analyse von Fallbeispielen Missstände in der alltäglichen Pflegepraxis aufzuzeigen und durch konkrete Maßnahmenpakete eine nachhaltige Verbesserung für den Straßen- und Stadtbaumbestand einzuleiten.
4.2. Wer führt die Baumpflege im öffentlichen Raum durch?
Abb. 5: Baumpflege und Baumschutz im urbanen Bereich ist grundsätzlich eine kommunale Aufgabe, Online-Umfrage 2009
Verantwortlich für die Baumpflege im öffentlichen Raum sind vor allem die Gartenämter und diverse Wirtschaftsbetriebe der kommunalen Verwaltungen.
1. Einleitung: Die Arbeit thematisiert den Wert von Bäumen im urbanen Raum und hinterfragt das gegenwärtige Verhältnis der Menschen zu diesem ökologischen Kapital anhand der ÖNORM L 1121 und L 1122.
2. Arbeitsmethoden: Es wird der methodische Ansatz beschrieben, der auf standardisierten Online-Umfragen unter Gartenamtsleitern, Gerichtssachverständigen und Baumpflegebetrieben basiert.
3. Durchführung der Befragung: Dieser Abschnitt beschreibt das Design, die Durchführung und die Erfolgskontrolle der Online-Umfragen sowie die Strategien zur Sicherung einer hohen Rücklaufquote.
4. Ergebnisse der Umfragen und Interpretation: Der Hauptteil präsentiert die gewonnenen Daten zur Baumpflegepraxis, von der Verkehrssicherheitsüberprüfung über Düngemethoden bis hin zu Schutzmaßnahmen auf Baustellen, und interpretiert diese vor dem Hintergrund normativer Standards.
5. Stellungnahmen von Baurechtsexperten und den verantwortlichen Landesräten aus den Bundesländern: Es werden die Reaktionen und Einschätzungen der politischen Entscheidungsträger der verschiedenen Bundesländer zu einer möglichen rechtlichen Verankerung der Pflegestandards wiedergegeben.
6. Reelle Beispiele versus Umfrageergebnisse: Anhand konkreter Fallbeispiele in Österreich wird aufgezeigt, wie theoretische Anforderungen und praktische Umsetzung in der Baumpflege sowie bei Bauprojekten oft weit auseinanderklaffen.
7. Schlussfolgerungen: Die Ergebnisse werden synthetisiert, wobei insbesondere die Notwendigkeit einer Standortoptimierung und die Problematik einer "zahnlosen" Anwendung der geltenden Normen hervorgehoben werden.
8. Empfehlungen – 12 Bausteine für eine bessere Baumpflege: Es werden 12 konkrete, praxisnahe Lösungsansätze vorgeschlagen, die von der Öffentlichkeitsarbeit bis hin zu neuen rechtlichen Instrumenten reichen, um die Baumpflege zukunftssicher zu gestalten.
9. Resümee und Ausblick: Abschließend wird ein Fazit zur derzeitigen Situation gezogen und der Bedarf an weiterführenden Strategien sowie die Notwendigkeit einer bundesweiten Baumdatenbank unterstrichen.
10. Quellen-, Abbildungsverzeichnis: Detaillierte Auflistung der verwendeten Literatur, Internetquellen und der Bildnachweise.
Baumpflege, Österreich, ÖNORM L 1122, Stadtbaum, Baumschutz, Baustelle, Baumkataster, Standortoptimierung, Verkehrssicherheit, Baumchirurgie, Baumpflegekonzept, Nachhaltigkeit, Bodenverdichtung, Wurzelschutz, Stadtgrün
Die Diplomarbeit analysiert den aktuellen Zustand der Baumpflege in Österreich unter besonderer Berücksichtigung der geltenden ÖNORM L 1122 und der praktischen Umsetzung von Pflegemaßnahmen.
Die Arbeit behandelt unter anderem die Rolle von Gartenämtern, die Anwendung von Normen, den Baumschutz auf Baustellen, die Standortoptimierung sowie die wirtschaftliche Bewertung von Stadtbäumen.
Das Ziel ist es, eine belastbare Datenbasis über die aktuelle Baumpflegepraxis zu schaffen und durch ein Maßnahmenpaket (12 Bausteine) Verbesserungen für einen langlebigen und vitalen Baumbestand anzustoßen.
Es wurde eine standardisierte Online-Befragung unter relevanten Akteuren (Gartenamtsleiter, Gerichtssachverständige, Baumpflegebetriebe) durchgeführt, ergänzt durch eine Analyse reeller Fallbeispiele.
Der Hauptteil gliedert sich in eine umfassende Auswertung der Umfrageergebnisse, die Stellungnahmen politischer Entscheidungsträger sowie die kritische Gegenüberstellung von normativen Vorgaben und reeller Bau- und Pflegepraxis.
Zentrale Begriffe sind Baumpflege, Baumschutz, ÖNORM L 1122, Standortoptimierung, Stadtbäume und Nachhaltigkeit.
Die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass zwischen den qualifizierten Empfehlungen der ÖNORMEN und der alltäglichen Ausführung eine deutliche Lücke besteht, was oft zu unnötigen Schäden an Bäumen führt.
Sie umfassen praxisnahe Ansätze, wie das Facility-Management für Stadtgrün, ein Baumpflegekonzept zur Qualitätssteigerung, die Einführung eines Baumwertrechners sowie eine bessere rechtliche Verankerung des Baumschutzes.
Sie gilt als Basis eines gesunden Baumbestands und als wirtschaftlich einzig richtige Lösung, um Fehlinvestitionen durch falsche Standortwahl zu vermeiden.
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