Bachelorarbeit, 2010
46 Seiten, Note: Sehr Gut
Psychologie - Klinische Psychologie, Psychopathologie, Prävention
1 Einleitung
2 Forschungsfrage und Hypothesen
3 Forschungsstand
3.1 Grundlagen: Stottern
3.1.1 Einleitung: Stottern
3.1.2 Definition
3.1.3 Prävalenz
3.1.4 Symptomatik
3.1.4.1 Kernsymptome
3.1.4.2 Begleitsymptome
3.1.4.3 Wechselwirkung von Kern- und Begleitsymptomatik
3.1.5 Identitätsproblem
3.1.6 Theorien zur Ursache
3.2 Grundlagen: Stimme
3.2.1 Einleitung: Stimme
3.2.2 Stimmgebung
3.2.3 Stimmeinsätze
3.2.4 Stimmbeeinflussende Faktoren
3.2.5 Die Rolle der Atmung
3.3 Grundlagen: Linguistik
3.3.1 Einleitung: Linguistik
3.3.2 Suprasegmentalia
3.3.2.1 Definition:
3.3.2.2 Prosodie:
3.3.2.3 Silbe:
3.3.2.4 Akzent (Betonung):
3.3.2.5 Intonation:
3.3.2.6 Rhythmus:
4 Methoden in der Stottertherapie mit Fokus „Stimme“
4.1 Einleitung: Methoden
4.2 Hausdörfer Methode
4.2.1 Einführung Hausdörfer Methode
4.2.2 Grundsätze der Hausdörfer Methode
4.2.3 Therapiebeispiel Hausdörfer Methode
4.2.4 Analyse des Therapiebeispiels Hausdörfer Methode
4.3 Richter Methode
4.3.1 Einleitung Richter Methode
4.3.2 Grundsätze der Richter Methode
4.3.3 Therapiebeispiel Richter Methode
4.3.4 Analyse des Therapiebeispiels Richter Methode
4.4 Die Akzentmethode
4.4.1 Einleitung Akzentmethode
4.4.2 Grundsätze der Akzentmethode
4.4.3 Therapiebeispiel der Akzentmethode
4.4.4 Analyse des Therapiebeispiels Akzentmethode
4.5 Schlaffhorst-Andersen Methode
4.5.1 Einleitung Schlaffhorst-Andersen Methode
4.5.2 Grundsätze der Schlaffhorst-Andersen Methode
4.5.3 Therapiebeispiel der Schlaffhorst-Andersen Methode
4.5.4 Analyse des Therapiebeispiels Schlaffhorst-Andersen Methode
5 Kritische Auseinandersetzung
6 Interpretation und Schlussfolgerungen
7 Literaturverzeichnis
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, die Wirksamkeit und kritische Bedeutung von stimmfokussierten Stottertherapiemethoden zu untersuchen, um den Betroffenen ein besseres Verständnis für therapeutische Optionen zu ermöglichen. Die Forschungsfrage fokussiert dabei auf die Existenz dieser Methoden, ihre Wirkmechanismen sowie die Pro- und Contra-Argumente im Kontext der Stottertherapie.
4.2.3 Therapiebeispiel Hausdörfer Methode
Ich konzentriere mich auf mein Hörgefühl. Was ich mit Freude sage, wird mit Freude
●
meinem Ohr aufgenommen. Mein Ohr freut sich darüber, so eine wohlklingende
● ● ●
Stimme zu hören.
●
(Wauligmann, 1996, S.43)
1 Einleitung: Diese Einleitung beleuchtet die psychosoziale Belastung von Stotternden und führt in die Thematik der stimmfokussierten Therapieansätze ein.
2 Forschungsfrage und Hypothesen: In diesem Kapitel wird das therapeutische Potenzial des Singens und der stimmlichen Tongebung diskutiert und die zentrale Forschungsfrage formuliert.
3 Forschungsstand: Hier werden die theoretischen Grundlagen zu Stottern, stimmphysiologischen Prozessen und suprasegmentalen linguistischen Elementen detailliert dargelegt.
4 Methoden in der Stottertherapie mit Fokus „Stimme“: Dieses Kapitel stellt vier spezifische Ansätze vor: Hausdörfer, Richter, Akzentmethode und Schlaffhorst-Andersen, wobei deren Wirkmechanismen analysiert werden.
5 Kritische Auseinandersetzung: Eine kritische Bestandsaufnahme zur Langzeiteffektivität der verschiedenen Ansätze und deren Transfer in den Alltag.
6 Interpretation und Schlussfolgerungen: Das Fazit unterstreicht die Notwendigkeit einer idiographischen Sichtweise, bei der die stimmigste Methode individuell ausgewählt wird.
7 Literaturverzeichnis: Auflistung der verwendeten Fachliteratur und Quellen für die vorliegende Arbeit.
Stottertherapie, Stimmfokussierte Methode, Stottern, Stimmgebung, Atemtherapie, Sprechfluss, Hausdörfer-Methode, Richter-Methode, Akzentmethode, Schlaffhorst-Andersen, Suprasegmentalia, Betonung, Körperbewusstsein, Sprechfreude, therapeutische Wirksamkeit
Die Arbeit untersucht den Nutzen und die Wirksamkeit stimmfokussierter Therapiemethoden für stotternde Menschen im Vergleich zu konventionellen, artikulationszentrierten Ansätzen.
Im Zentrum stehen die physiologischen Aspekte von Atmung und Stimme sowie der Einfluss rhythmischer und suprasegmentaler Elemente der Sprache auf den Redefluss.
Die Arbeit fragt danach, welche stimmfokussierten Methoden in der Stottertherapie existieren, wie sie wirken und welche Argumente jeweils für oder gegen ihre Anwendung sprechen.
Es handelt sich um eine systematische Literaturanalyse, bei der theoretische Grundlagen und spezifische Therapiemethoden gegenübergestellt und kritisch bewertet werden.
Der Hauptteil gliedert sich in Grundlagenkapitel zu Stottern, Stimme und Linguistik sowie eine detaillierte Vorstellung von vier konkreten Methoden inklusive Fallbeispielen.
Wesentliche Begriffe sind unter anderem Stottertherapie, Stimmgebung, Rhythmus, Suprasegmentalia und die individuellen Ansätze von Hausdörfer, Richter, der Akzentmethode und Schlaffhorst-Andersen.
Hausdörfer legt den Fokus radikal auf den Stimmklang und das „Hören“ anstatt auf artikulatorische Bewegungen, die laut seiner Lehre unbewusst ablaufen sollten.
Die Autorin kritisiert, dass im Liegen das für die Phonation notwendige Atemvolumen nicht optimal genutzt werden kann, was für einen effektiven Alltagstransfer problematisch ist.
Der Rhythmus ist hier essenziell, um durch atemkonforme Bewegungen Verspannungen zu lösen und die Persönlichkeit des Betroffenen durch ein ganzheitliches Zusammenspiel von Körper, Geist und Seele zu stärken.
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