Diplomarbeit, 2002
81 Seiten, Note: 1.0
Abstract
Einleitung
Voraussetzungen
Einsatzort
Projekt „Himalaya“
Ausgangssituation
I Projektbeschreibung
I.1 Allgemeine Ziele des Projekts
I.2 Eigenschaften der Dokumentengenerierung
I.3 Zusätzliche Anforderungen
I.4 Lösungsansatz
I.5 Technische Umgebung
II Server-Komponente zur Dokumentenerzeugung
II.1 Anforderungsanalyse
II.1.1 Use Cases
II.2 Analyse/Design
II.2.1 Fachlicher Überblick des Klassenmodells
II.2.2 Paketstruktur des Klassenmodells
II.2.3 Detailbeschreibung des Klassenmodells
II.2.4 Konfigurations- und Ablagemöglichkeiten
II.3 Implementierung
II.3.1 DocServiceWrapper
II.3.2 WLSInfos
II.3.3 Dispatcher
II.3.4 Form
II.3.5 InternalForm
II.3.6 FormVar
II.3.7 RawData
II.3.8 ValueData
II.3.9 Jobparameter
II.3.10 FormService
II.3.11 FormDescription
II.3.12 Controller
II.3.13 Engine
II.3.14 EngineMetaData
II.3.15 XSLEngine
II.3.16 GenEngine
III Client-Komponente zur Eingabe des Dokumenteninhalts
III.1 Anforderungsanalyse
III.1.1 Use Cases
III.2 Analyse/Design
III.2.1 Erweiterung der Paketstruktur
III.2.2 Überblick des erweiterten Klassenmodells
III.3 Implementierung
III.3.1 GUIDocserviceMain
III.3.2 GUIGenericBuilder
III.3.3 Deployment des Clients
IV Ablauf der Dokumentengenerierung
V Abschließende Bewertung
Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung und Analyse eines Dienstes zur dynamischen Dokumentengenerierung mittels Java, XML und XSL:FO. Ziel ist die Bereitstellung eines performanten, flexiblen Systems, das statische und dynamische Formulare vereinheitlicht und eine benutzerfreundliche Schnittstelle zur Dokumentenkonfiguration sowie einen Demo-Client für Testzwecke umfasst.
II.3.3 Dispatcher
Diese Klasse wird vom Session Bean aufgerufen und implementiert die im „DocServiceWrapper“ delegierten Methoden. Es handelt sich hierbei um die zentrale Instanz für die Aufgabenverteilung des Servers. Diese Klasse ist mit dem Singleton-Pattern realisiert und hat einen privaten Konstruktor, worin einmalige Aufräumarbeiten von temporären Dateien durchgeführt werden.
Das wichtigste an der Klasse sind jedoch die Methoden zur Realisierung der Geschäftsprozesse. Die Methoden sind folgendermaßen implementiert:
byte[] createDocument(Form formular, Jobparameter jobparameter) throws DocumentserviceException {
/** Das übergebene Formular in ein internes Formular konvertieren * (intern wird nur mit InternalForm gearbeitet) */
InternalForm intForm = new InternalForm(formular);
/** Aus dem Formularrepository die Formularbeschreibung zum Formular besorgen **/
intForm = FormService.getFormularFromRepository(intForm, jobparameter);
/** Alle Engines die zur Erzeugung des benötigten Ausgabeformates benutzt werden **/
Engine[] engines = Controller.getConverter(intForm.getFormularBeschreibung().getFormat(), jobparameter.getToFormat() );
/** Exception: Es gibt keine Engines, die das gewünschte Format erzeugen können. **/
if (e.length == 0) throw new DocumentserviceException(”Es wurden keine Engines gefunden.”);
/** Für jede gefundene Engine, die work-Methode aufrufen und somit die Engine starten **/
for (int i=0; i<e.length; i++) { intForm = engines[i].work(intForm, jobparameter); {
/** Einige Engines haben eine Datei als Endergebnis. * Die Daten müssen in den Speicher kopiert werden. */
if (Persistence.equals(intForm.getFormularBeschreibung().getPersistence(), Persistence.FILE) ) {
/** Hilfsklasse zur Erzeugung eines Bytestreams über eine Datei **/
intForm.setOutBuffer( FileManager.getBytestream( intForm.getFormularBeschreibung().getFilename()) ); }
/** Rückgabe des erzeugten Dokumentes im angegebenen Format **/
return intForm.getOutBuffer(); }
Projektbeschreibung: Dieses Kapitel erläutert die Anforderungen und die Zielsetzung des Dokumentengenerierungssystems, einschließlich der notwendigen Rahmenbedingungen und technischen Umgebung.
Server-Komponente zur Dokumentenerzeugung: Hier wird der Kern des Systems detailliert beschrieben, angefangen bei der Anforderungsanalyse und dem Design der Klassen bis hin zur konkreten Implementierung der Geschäftslogik.
Client-Komponente zur Eingabe des Dokumenteninhalts: Dieses Kapitel beschreibt die Entwicklung der grafischen Benutzeroberfläche und des Deployment-Prozesses mittels Java Web Start.
Ablauf der Dokumentengenerierung: Es wird der Prozess von der Erstellung eines Formulars bis zur finalen Generierung und Ausgabe des Dokuments im Acrobat Reader nachvollzogen.
Abschließende Bewertung: Eine kritische Betrachtung der implementierten Lösung im Vergleich zu bestehenden Systemen und ein Ausblick auf potenzielle Erweiterungen.
Dokumentengenerierung, XML, XSL:FO, Java, J2EE, Applikationsserver, Klassenmodell, Formularrepository, Dynamik, Server-Komponente, Client-Komponente, GUI, Rendering, Informatik, Softwareentwicklung
Die Arbeit analysiert und implementiert einen Java-basierten Dienst zur dynamischen Generierung von Geschäftsdokumenten unter Verwendung von XML und XSL:Formatting Objects.
Die Schwerpunkte liegen auf der serverseitigen Dokumentenerzeugung, der modularen Architektur mittels „Engines“, der XML-basierten Konfiguration von Formularen und der grafischen Eingabemaske für Endnutzer.
Das Hauptziel ist die Vereinheitlichung zweier bestehender Dokumentenverarbeitungssysteme in einer performanten, flexiblen Java-Architektur, die eine einfache Erweiterbarkeit und eine benutzerfreundliche Bedienung ermöglicht.
Es handelt sich um eine softwaretechnische Arbeit, die von der Anforderungsanalyse (Use-Case-Modellierung) über das objektorientierte Design (UML-Klassendiagramme) bis hin zur Implementierung und praktischen Demonstration reicht.
Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Spezifikation der Server-Komponente, deren Klassenmodell und Geschäftslogik sowie die Implementierung der grafischen Client-Oberfläche und deren Anbindung an den Server.
Wichtige Begriffe sind Dokumentengenerierung, XML, XSL:FO, Java, Applikationsserver und objektorientiertes Design.
J2EE bietet die notwendige Skalierbarkeit, Portierbarkeit und eine zentrale Administrationsumgebung, die für den Betrieb eines performanten Dokumentendienstes in einer professionellen Produktionsumgebung essenziell sind.
Durch die Auslagerung der Formular- und Engine-Metadaten in XML-Repositorys können neue oder geänderte Formulare vom System erkannt und genutzt werden, ohne dass der Server neu gestartet werden muss.
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