Diplomarbeit, 2010
157 Seiten, Note: gut
Medien / Kommunikation - Medien und Politik, Pol. Kommunikation
Diese Diplomarbeit untersucht die Entstehung und Gestaltung von Dokumentationen über Länder des Südens im Rahmen des Bildungsauftrags des Österreichischen Fernsehens. Sie analysiert die Rolle von Dokumentationen für das österreichische Fernsehen, insbesondere im Kontext des öffentlich-rechtlichen Auftrags, und beleuchtet den Entstehungsprozess von Dokumentationen, insbesondere über Länder der südlichen Hemisphäre.
Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, die die Thematik der Diplomarbeit einführt und die zentralen Fragestellungen benennt. Anschließend wird die Entwicklungspolitik und die Bedeutung der Öffentlichkeitsarbeit in diesem Kontext beleuchtet. Die Arbeit untersucht den Nord/Süd-Konflikt und die spezifischen Herausforderungen der Berichterstattung über Länder des Südens. Es werden die Grundlagen der Nord-Süd-Berichterstattung erörtert, wobei der Fokus auf den Zugang des ORF zu dieser Thematik und die Entstehung neuer Dokumentationsfilme in Österreich über fremde Kulturen gelegt wird. Die Arbeit analysiert den Dokumentationsfilm als Genre, seine Authentizitätsstrategien und seine Bedeutung für das Fernsehen. Es werden die Arbeitsbedingungen für Dokumentarfilmer und die Phasen der Produktion eines Dokumentationsfilms beleuchtet. Im weiteren Verlauf werden die Platzierung von Dokumentarfilmen im österreichischen Fernsehen und der öffentlich-rechtliche Auftrag des ORF näher untersucht. Die Arbeit beleuchtet die Bedeutung von Infotainment und die soziale Verantwortung der Fernsehjournalisten. Abschließend werden die Redaktionen des Österreichischen Fernsehens und die Bildungsangebote im öffentlich-rechtlichen und privaten Fernsehen analysiert. Die Arbeit enthält außerdem verschiedene Sendeanalysen, die den Fokus auf Dokumentationen im ORF und anderen Fernsehsendern legen.
Dokumentarfilm, Entwicklungshilfe, Entwicklungspolitik, Österreichisches Fernsehen, öffentlich-rechtlicher Auftrag, Nord-Süd-Konflikt, Authentizität, Realitätsgehalt, Medienkritik, Bildungsauftrag, Informationsvermittlung.
Als öffentlich-rechtlicher Sender ist der ORF gesetzlich dazu verpflichtet, die Bevölkerung umfassend zu informieren und Bildungsinhalte zu vermitteln, wozu auch die Berichterstattung über Entwicklungshilfe und Länder des Südens gehört.
Die Entstehung umfasst mehrere Phasen: von der Themenfindung und Recherche über die Finanzierung bis hin zum Dreh vor Ort und der post-produktiven Bildgestaltung und dem Storytelling.
Während der Spielfilm eine fiktive Handlung inszeniert, erhebt der Dokumentarfilm den Anspruch, die Realität abzubilden und authentische Einblicke in tatsächliche Geschehnisse oder Kulturen zu geben.
Authentizität ist entscheidend für die Glaubwürdigkeit. Filmemacher nutzen verschiedene Strategien, um die Realität möglichst unverfälscht zu vermitteln, wobei jedoch immer eine mediale Aufbereitung stattfindet.
Infotainment ist eine Mischung aus Information und Unterhaltung. Es zielt darauf ab, komplexe Themen so aufzubereiten, dass sie ein breites Publikum ansprechen, ohne den informativen Gehalt völlig zu verlieren.
Die Berichterstattung fokussiert sich oft auf wirtschaftliche Disparitäten, kulturelle Unterschiede und entwicklungspolitische Herausforderungen, wobei der ORF durch Sendungen wie das „Weltjournal“ einen tiefen Einblick ermöglicht.
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