Bachelorarbeit, 2010
60 Seiten, Note: Gut
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Ziel der Arbeit
1.3 Forschungsfrage und Hypothesen
1.4 Hypothesen
1.5 Aufbau
2 Theorie
2.1 Begriffsdefinitionen
2.1.1 Web 2.0
2.1.2 Abgrenzung der Begriffe Social Software und Web 2.0
2.1.3 Destination
2.1.4 DMO
2.2 Web 2.0
2.2.1 Die sieben Kernkompetenzen des Web 2.0
2.2.2 Vom Web 1.0 zum Web 2.0
2.2.3 Tourismus 2.0
2.2.4 Relevanz für touristische Destinationen
2.2.5 Klassifikation von Web 2.0 Plattformen und Anwendungen
2.3 Content-orientierte Web 2.0 Anwendungen
2.3.1 Blogs
2.3.2 Wikis
2.3.3 Media Sharing Plattformen
2.3.4 Plattformen zum Informationsaustausch
2.3.5 Social Tagging & Social Bookmarking Plattformen
2.4 Beziehungsorientierte Web 2.0 Anwendungen
2.5 Virtuelle Welten
3 Fallbeispiele
3.1 Beispiele für content-orientierte Web 2.0 Anwendungen
3.1.1 Blog des Lammertals
3.1.2 Stadtwiki Karlsruhe
3.1.3 100% Pure New Zealand YouTube Kanal
3.1.4 Geobeats
3.1.5 Zell am See - Kaprun TV
3.1.6 HolidayCheck @ MySwitzerland.com
3.2 Beispiele für beziehungsorientierte Web 2.0 Anwendungen
3.2.1 Oberösterreich Botschaft auf Facebook
3.2.2 friends @ hihostels Applikation auf Facebook
3.3 Beispiele Virtuelle Welten
4 Ergebnisse
4.1 Beantwortung der Hypothesen
4.2 Interpretation der Ergebnisse
4.3 Optionenkatalog mit Web 2.0 Tools für touristische Destinationen
5 Schlussbetrachtung
5.1 Fazit
5.2 Kritische Reflexion
5.3 Ausblick
Die vorliegende Arbeit untersucht, welche Chancen Web 2.0-Technologien für die Kundenkommunikation touristischer Destinationen bieten. Dabei wird analysiert, wie diese Werkzeuge effektiv zur Verbesserung der Leistungsdarstellung und zur Vermarktung eingesetzt werden können, um letztlich einen praxisorientierten Optionenkatalog für DMOs zu erstellen.
3.1.1 Blog des Lammertals
Seit Mai 2008 ist der Blog der Destination Lammertal, südlich von Salzburg, online. Die verschiedensten Akteure teilen ihren Erlebnisse mit Gästen und Einheimischen. So findet man auf der Seite z.B. Gastwirte, Landwirte, Seilbahnvertreter oder auch den Geschäftsführer der DMO Lammertal, Reinhard Lanner, wie sie sich als Blogger versuchen. Das Ziel dieses Blogs ist es, Kunden anzusprechen und ihnen bei der Reiseentscheidung, zu Gunsten der Region, zu helfen. Der Lammertal Blog, als touristischer Kommunikationskanal, bietet den Kunden textuellen als auch multimedialen Inhalt, mit hohem Bezug zur Region und den Menschen. So entsteht die Grundlage für den Dialog zwischen den Kunden und zwischen den Kunden und der DMO (vgl. LammerTal.info, 2010, online).
Wie in den entsprechenden Medien berichtet ist der Bezug zum Menschen bei diesem Blog sehr gut umgesetzt worden. Ein weiteres Erfolgskriterium ist die technische Umsetzung. Basierend auf dem benutzerfreundlichen Weblog-System Wordpress, ist der Blog sehr gut für Suchmaschinen optimiert. Weiters sind viele andere Web 2.0 Anwendungen auf der Seite integriert. Unter anderem findet man Fotoalben aus FlickR, eine Tagcloud, eine GoogleMap, einen Link zur Facebook-Fanpage, einen Link zum YouTube Channel und viele weitere Elemente. Durch diese Anwendungen wird die Erstellung von User Generated Content gefördert. Ebenso sind die Beiträge durch die Begleitung von Fotos und Videos aussagekräftiger (vgl. Amersdorffer, 2008, online).
1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik der veränderten Kommunikationsgewohnheiten ein, definiert die Problemstellung sowie die Zielsetzung und stellt die Forschungsfrage samt Hypothesen vor.
2 Theorie: Hier werden die wesentlichen Fachbegriffe definiert, die Grundprinzipien des Web 2.0 erläutert und eine Klassifikation der verschiedenen Anwendungen vorgenommen.
3 Fallbeispiele: Anhand praxisnaher Beispiele von touristischen Destinationen wird überprüft, wie verschiedene Web 2.0 Instrumente erfolgreich im Destinationsmarketing eingesetzt werden.
4 Ergebnisse: In diesem Teil werden die Hypothesen anhand der Literatur und der Beispiele evaluiert sowie ein Optionenkatalog für die Anwendung durch Destinationen entwickelt.
5 Schlussbetrachtung: Dieses Kapitel beantwortet die Forschungsfrage, reflektiert kritisch den Prozess der Arbeit und gibt einen Ausblick auf künftige Entwicklungen hin zum Web 3.0.
Web 2.0, Tourismus, Destination, DMO, Kundenkommunikation, User Generated Content, Social Software, Marketing, Blogs, Wikis, Soziale Netzwerke, Virtuelle Welten, Online-Tourismus, Dialogmarketing, Destinationsmanagement.
Die Arbeit untersucht den Einsatz und die Einsatzmöglichkeiten von Web 2.0-Technologien innerhalb der Kundenkommunikation für touristische Destinationen.
Die Schwerpunkte liegen auf der theoretischen Einordnung des Web 2.0, der Klassifikation von Anwendungen und der praktischen Anwendung in touristischen Destinationen mittels Fallbeispielen.
Das Hauptziel ist zu analysieren, welche Web 2.0 Tools Chancen für die Kommunikation bieten und daraus einen anwendbaren Optionenkatalog für Destination Management Organisationen abzuleiten.
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie einer Untersuchung von Best-Practice-Beispielen, um Hypothesen über den Nutzen von Web 2.0 im Tourismus zu prüfen.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen und die Analyse konkreter Fallbeispiele, unterteilt in content-orientierte Anwendungen, beziehungsorientierte Netzwerke und virtuelle Welten.
Wichtige Begriffe sind Web 2.0, Destination, DMO, User Generated Content, Kundenkommunikation und Destinationsmarketing.
Die Analyse zeigt, dass die Nutzer in virtuellen Parallelwelten meist sehr werberesistent sind und ein effizientes Marketing dort nur schwer zu realisieren ist.
UGC ist ein zentrales Element des Web 2.0. Laut Arbeit vertrauen Kunden den Meinungen anderer Nutzer mehr als klassischer Werbung, weshalb eine strategische Einbindung und Koordination dieser Inhalte für DMOs entscheidend ist.
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