Doktorarbeit / Dissertation, 2010
397 Seiten, Note: 9,0
Diese Dissertation analysiert die politischen Strategien der Europäischen Union gegenüber dem wirtschaftlichen Aufstieg Chinas. Sie untersucht die Herausforderungen, die der Aufstieg Chinas für die Europäische Union darstellt, und die Möglichkeiten, die sich aus der Zusammenarbeit zwischen beiden Akteuren ergeben.
Kapitel 1 legt den historischen und institutionellen Kontext der Beziehungen zwischen der Europäischen Union und China dar. Es analysiert den Aufstieg Chinas zur Weltmacht und die Bedeutung der Beziehungen für beide Seiten.
Kapitel 2 analysiert die Wirtschaftsbeziehungen zwischen der EU und China, insbesondere den Handel und die Investitionen. Es beleuchtet die Herausforderungen des Wettbewerbs und des Marktzutritts sowie die Rolle der EU-Politik in der Gestaltung dieser Beziehungen.
Kapitel 3 widmet sich der politischen Dimension der Beziehungen zwischen der EU und China. Es analysiert die politische Agenda der EU gegenüber China, die Rolle der Diplomatie und die Bedeutung der Menschenrechte und der Demokratie.
Kapitel 4 untersucht die zukünftigen Herausforderungen und Chancen der Zusammenarbeit zwischen der EU und China. Es analysiert die strategische Bedeutung Chinas für die EU, die Möglichkeiten und Risiken der Zusammenarbeit und die Rolle der EU-Politik in der Gestaltung der Beziehungen.
Europäische Union, China, Wirtschaftsbeziehungen, politische Beziehungen, Herausforderungen, Chancen, Zusammenarbeit, EU-Politik, Globalisierung, Aufstieg der Weltmacht, Menschenrechte, Demokratie.
Anfänglich dominierte die Hoffnung auf wirtschaftliche Zusammenarbeit und Marktchancen. Heute sieht die EU China zunehmend als systemischen Rivalen und als Bedrohung für den eigenen wirtschaftlichen Wohlstand.
Oft handeln einflussreiche Mitgliedstaaten unilateral (alleingängig), um eigene wirtschaftliche Vorteile zu sichern, was die Position der EU als Ganzes schwächt.
Die politische Agenda der EU beinhaltet zwar den Dialog über Menschenrechte und Demokratie, diese Themen stehen jedoch oft in Konflikt mit den massiven Handels- und Investitionsinteressen.
Anstatt einer langfristigen Strategie folgt die EU oft kurzfristigen Entscheidungen, die durch den rasanten Aufstieg Chinas und den daraus resultierenden wirtschaftlichen Druck erzwungen werden.
Die Dissertation kommt zu dem Schluss, dass ein verstärkter Trend zu protektionistischen Maßnahmen die langfristige Wettbewerbsfähigkeit Europas gefährden könnte, wenn dadurch Innovation und freier Handel gebremst werden.
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