Referat (Handout), 2003
38 Seiten
1. Einleitung
2. Vorschriften
3. Grenzwerte nach Abwasserverordnung
4. Einleitstellen und Überwachungswerte
5. Methoden
5.1 Summenparameter
5.1.1 pH-Wert
5.1.2 Leitfähigkeit
5.1.3 Absetzbare Stoffe
5.1.4 Abfiltrierbare Stoffe
5.1.5 CSB
5.1.6 TOC
5.1.7 BSB5
5.1.8 AOX
5.1.9 EOX
5.1.10 Gesamt-Stickstoff (TNb)
5.1.11 Hydrazin
5.1.12 PAK (besonders: BaP)
5.1.13 „Dioxine“ PCDF/D
5.1.14 Chlor
5.1.15 Chlordioxid
5.1.16 Mikrobiozide
5.2 Biologische Parameter
5.2.1 Bakterienleuchthemmung (GL)
5.2.2 Fischgiftigkeit (GF)
5.2.3 Fischeitest (GEi)
5.3 Anionen / Elemente
5.3.1 Chlorid
5.3.2 Fluorid
5.3.3 Nitrat-N
5.3.4 Nitrit-N
5.3.5 PO4-P (Fotometrisch)
5.3.6 P-Gesamt (ICP)
5.3.7 Sulfat
5.3.8 Sulfid
5.3.9 Sulfit
5.4 Kationen / Elemente
5.4.1 NH4+-N
5.4.2 Metallische Elementverbindungen
5.4.3 Allgemeines zu den Metallen / Metalloiden
5.5 Gegenüberstellung der Ergebnisse versch. Bestimmungsmethoden
5.6 Probenahme / Probenvorbereitung / Probenkonservierung
5.7 Bestimmungsmethoden
5.7.1 Titration
5.7.2 Gravimetrie
5.7.3 Fotometrie
5.7.4 AAS / ICP / F-AAS / G-AAS / H-AAS
5.7.5 GC-MS
6. Fehlerquellen
Das Ziel der Arbeit besteht darin, einen umfassenden Überblick über die Anforderungen und Methoden zur Überwachung der Abwasserqualität in Kraftwerken zu vermitteln, um die Einhaltung gesetzlicher Grenzwerte sicherzustellen und eine korrekte Analytik zu gewährleisten.
TOC
Der total organic carbon gibt die Konzentration an organisch gebundenem Kohlenstoff bzw. an organischer Substanz im Abwasser an. Vorteil ist, das der TOC sehr schnell und mit kleinen Probenmengen ermittelt werden kann. Die Wasserinhaltstoffe werden zu Kohlendioxid verbrannt, und die entstehende Menge wird durch Infrarotspektroskopie bestimmt. Der TOC kennzeichnet zusammen mit dem CSB die Belastung eines Gewässers mit organischen Stoffen.
Zur Bestimmung wird eine Wasserprobe im Sauerstoffstrom oder durch Naßoxidation oxidiert und das entstehende Kohlendioxid z.B. infrarotspektroskopisch bestimmt. Ein Rückschluß auf die Art der organischen Substanz ist nicht möglich. Da hierbei auch Schwebstoffe und Algen berücksichtigt werden, ist eine Interpretation der Messergebnisse nicht immer einfach.
Da der TOC wesentlich einfacher und damit kostengünstiger analysiert werden kann, wird er heute statt des CSB vorgeschrieben. Zudem ist er weniger umweltgefährlich auf Grund der hier eingesetzten Chemikalien. Problematisch ist allerdings die Tatsache, das die Korrelation zwischen CSB und TOC von der Abwasserart abhängt. Der Faktor kann zwischen 2,4 und 6,2 liegen. Daher ist hier nochmals der Abwassergebührenbescheid und die Wasserrechtsgenehmigung zu überprüfen.
Einleitung: Dieses Kapitel definiert die Komplexität des Kraftwerksbetriebs und erläutert die verschiedenen anfallenden Abwasserarten wie Kühl- oder Neutralisationswässer.
Vorschriften: Hier werden die rechtlichen Rahmenbedingungen wie WHG und die Abwasserverordnung (AbwV) dargelegt, die für Einleitungen in Gewässer maßgeblich sind.
Grenzwerte nach Abwasserverordnung: Dieses Kapitel präsentiert tabellarische Grenzwerte für verschiedene Abwasserströme und Kraftwerkstypen zur Einleitung.
Einleitstellen und Überwachungswerte: Es wird die praktische Struktur der Abwasserentsorgung in einem Kraftwerksbetrieb skizziert und beispielhafte Überwachungswerte für die Einleitstellen aufgeführt.
Methoden: Das umfangreichste Kapitel beschreibt detailliert physikalische, chemische und biologische Analytik zur Bestimmung von Wasserinhaltsstoffen.
Fehlerquellen: Dieses Kapitel sensibilisiert für mögliche Fehler bei der Probenahme und Aufbereitung, die zu fehlerhaften Messergebnissen und Kosten führen können.
Kraftwerksabwasser, Abwasserverordnung, Wasserqualität, Probenahme, Analytik, CSB, TOC, Schwermetalle, Grenzwerte, Gewässerschutz, Indirekteinleitung, Direkteinleitung, Abwasserabgaben, Instrumentelle Analytik, Überwachungswerte
Die Arbeit behandelt die Überwachung der Abwasserqualität in Kraftwerken unter Berücksichtigung regulatorischer Anforderungen und bewährter analytischer Messmethoden.
Die Schwerpunkte liegen auf den gesetzlichen Vorschriften, der systematischen Erfassung von Abwasserparametern sowie der korrekten Durchführung von chemischen Analysen und Probenahmen.
Das primäre Ziel ist es, dem fachlichen Personal im Bereich Gewässerschutz ein Verständnis für die Notwendigkeit präziser Analytik zur Vermeidung von Fehlern und zur Einhaltung behördlicher Auflagen zu geben.
Das Werk umfasst ein breites Spektrum von klassischen nasschemischen Methoden (Titration, Gravimetrie) bis hin zu modernen instrumentellen Analysetechniken wie Spektroskopie, Chromatographie und GC-MS.
Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Vorstellung zahlreicher physikalisch-chemischer Summen- und Einzelparameter sowie deren jeweilige Bestimmungsmethoden und rechtliche Relevanz.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Kraftwerksabwasser, Abwasserverordnung, Analytik, Grenzwerte und Gewässerschutz beschreiben.
Der TOC ist schneller, kostengünstiger zu bestimmen und erfordert beim Messprozess weniger umweltgefährliche Chemikalien als die klassische CSB-Methode.
Eine inkorrekte Probenahme kann jede analytische Genauigkeit im Labor zunichtemachen und zu falschen Messergebnissen führen, was unter Umständen hohe finanzielle Auswirkungen bei den Abwasserabgaben haben kann.
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